
Messi vor dem Viertelfinale: 21 WM-Tore, acht Treffer im Turnier und die Bewunderung der Konkurrenz
Der 39-jährige Argentinier hat bei dieser Weltmeisterschaft den ewigen Torrekord gebrochen und führt die Torschützenliste an – nun wartet die Schweiz.
Lionel Messi hat bei der Weltmeisterschaft 2026 den Rekord für die meisten Tore in der Geschichte des Turniers auf 21 Treffer geschraubt. Im Achtelfinale gegen Ägypten erzielte er beim 2:2-Ausgleich sein achtes Tor im laufenden Wettbewerb und überholte damit die bisherige Bestmarke des Deutschen Miroslav Klose. Gleichzeitig liegt der Kapitän der Albiceleste gemeinsam mit dem Franzosen Kylian Mbappé an der Spitze der aktuellen Torjägerliste. Mbappé, der selbst auf 20 WM-Tore kommt, wird aus europäischen Medien als schärfster Verfolger des neuen Rekordhalters gehandelt.
Der Weg ins Viertelfinale gegen die Schweiz an diesem Samstag ist für Messi auch eine Fortsetzung einer wechselhaften Historie in dieser Turnierphase. Wie argentinische Agenturen bilanzieren, stand der Stürmer zuvor viermal in einem WM-Viertelfinale auf dem Platz: 2006 sah er von der Bank aus das Aus im Elfmeterschießen gegen Deutschland, 2010 folgte ein 0:4 gegen denselben Gegner. 2014 gelang mit einem 1:0 gegen Belgien der erste Halbfinaleinzug seit 24 Jahren, ehe 2022 die „Schlacht von Lusail“ gegen die Niederlande nach 2:2 und Elfmeterschießen gewonnen wurde. Messi hatte damals mit einem Tor und einer Vorlage geglänzt, später aber auch mit einer Geste in Richtung des niederländischen Trainers Louis van Gaal und dem Satz „Andá pa’ allá, bobo“ für Aufsehen gesorgt.
Die Abhängigkeit der argentinischen Mannschaft von ihrem Spielführer ist in dieser WM noch gewachsen. Medien aus Buenos Aires verweisen darauf, dass Messis acht Treffer 57 Prozent aller argentinischen Tore ausmachen – ein höherer Anteil als beim Titelgewinn 2022. Auch die Zahl seiner Torschüsse (18) übertrifft die aller Teamkollegen zusammen (16), und sein Wert der erwarteten Tore (5,65) ist der höchste des Turniers. In der MLS hatte sich diese Entwicklung bereits angedeutet: In der Saison 2025 erzielte er 29 Tore und führte Inter Miami zur ersten Meisterschaft der Klubgeschichte.
Die Leistungen des 39-Jährigen rufen weltweit Reaktionen hervor. Der spanische Nationaltrainer Luis de la Fuente sagte laut indonesischen Medien, Messi wirke „wie ein 19- oder 23-Jähriger“ und sei ein Vorbild für junge Spieler. Der Schweizer Kapitän Granit Xhaka äußerte vor dem Duell, es sei ein Privileg, gegen ihn zu spielen. Aus England kamen Worte von Nationalspieler Anthony Gordon, der Messi als „besten Fußballer aller Zeiten“ bezeichnete, und von Bukayo Saka, der dessen Turnier mit „amazing“ kommentierte. Kylian Mbappé nannte ihn in einer Pressekonferenz den besten Spieler, und Erling Haaland postete in sozialen Netzwerken: „Messi ist einfach der Beste aller Zeiten.“
Mit einem Sieg gegen die Schweiz würde Argentinien zum zweiten Mal in Folge ins Halbfinale einziehen und Messi die Chance wahren, seinen Titel zu verteidigen und die eigene Torausbeute weiter zu erhöhen. Die Partie im Arrowhead Stadium von Kansas City ist zugleich das nächste Kapitel einer Karriere, die in dieser WM noch einmal alle bisherigen Maßstäbe verschiebt.
| Lateinamerikanische Presse | +1.00 | aligned |
|---|---|---|
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
Argentina celebrates its eternal hero Messi, who at 39 continues to break records and carry the team in his farewell World Cup.
A narrative of total team dependence on Messi is built, presenting him as indispensable and almost superhuman, justifying the exclusive focus on his figure.
The competitive threat from Mbappé, who is only one goal behind, is omitted to maintain a narrative of unchallenged greatness.
The record book is updated: Messi now leads with 21 goals, but Mbappé is close behind at 20.
By presenting the top scorers list as a simple ranking, the bloc depersonalizes the achievement and frames it as a competitive race, reducing Messi's feat to a number.
The emotional and nationalistic framing of Messi's farewell World Cup is omitted, presenting the record as a neutral statistic.
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