
Gewaltsame Todesfälle in mehreren Weltregionen: Polizei ermittelt zu Tötungsdelikten und verdächtigen Funden
Von Australien über Südostasien bis nach Europa und Nordafrika melden Behörden eine Reihe von Tötungsdelikten und ungeklärten Todesfällen; die Ermittlungen dauern an.
In mehreren Ländern sind Polizeibehörden mit einer Serie von Tötungsdelikten und verdächtigen Todesfällen befasst. Die Vorfälle ereigneten sich innerhalb weniger Tage in Australien, Malaysia, Indonesien, Indien, Großbritannien und Marokko. Nach Behördenangaben wurden mehrere Tatverdächtige festgenommen, in einigen Fällen wird noch nach den Hintergründen gesucht.
Im australischen Bundesstaat Victoria fanden Polizisten am Sonntagnachmittag einen 58-jährigen Mann leblos in einem Haus in Morwell, Gippsland. Ein 43-Jähriger aus der Region wurde kurze Zeit später in Traralgon festgenommen; die Männer kannten sich nach ersten Erkenntnissen. In Malaysia entdeckten Einsatzkräfte in Seremban die bereits mehrere Tage tote 40-jährige Frau in ihrer Wohnung, nachdem Nachbarn einen üblen Geruch gemeldet hatten. Die Polizei schloss nach einer ersten Untersuchung ein Fremdverschulden aus, die Frau habe allein gelebt und sei vorerkrankt gewesen. Im Bundesstaat Sarawak verbrannte eine 49-jährige Frau in ihrem Auto; die Feuerwehr barg den Leichnam. Im malaysischen Sipitang nahm die Polizei zwei Männer fest, die nach eigenen Angaben einen Freund bei der Jagd versehentlich erschossen und die Leiche im Wald versteckt hatten. Das Opfer war bereits mehrere Tage tot, als es gefunden wurde.
Im indischen Gurgaon erstach ein 25-jähriger Ingenieur nach Polizeiangaben seine gleichaltrige Freundin in einer Wohngemeinschaft und nahm sich anschließend das Leben, indem er sich vor einen Zug warf. Die Frau war erst drei Tage zuvor bei ihm eingezogen. In der indonesischen Provinz Lampung wurde eine 56-jährige Witwe tot in ihrem Haus aufgefunden, an Händen und Füßen gefesselt und mit einem Handtuch geknebelt. Die Polizei geht von einem Raubmord aus, da die Wohnung durchwühlt war und Wertgegenstände fehlten.
In London-Hayes wurde eine 24-jährige Frau am Sonntagmorgen mit Stichverletzungen in einer Wohnung entdeckt und starb noch am Ort. Ein Mann in den Zwanzigern wurde mit Stichwunden vor dem Gebäude gefunden. Die Polizei nahm einen 44-jährigen Tatverdächtigen fest, der sich durch einen Sprung aus einem Fenster verletzt hatte und im Krankenhaus behandelt wird. Die Ermittler gehen nicht von einer anhaltenden Gefahr für die Öffentlichkeit aus. In Marokko nahmen Sicherheitskräfte in Settat einen Mann aus einem subsaharischen Staat fest, der im Verdacht steht, auf einer Baustelle in Marrakesch einen Landsmann nach einem Streit tödlich verletzt zu haben. Der Tatverdächtige wurde in Untersuchungshaft genommen.
In allen Fällen dauern die Ermittlungen an. Die Behörden bitten die Bevölkerung um Hinweise. Obduktionen und forensische Untersuchungen sollen in mehreren Fällen die genauen Todesursachen klären.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Südostasiatische Presse | −0.60 | critical |
| Indische & südasiatische Presse | −0.30 | critical |
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