
Marokko ohne Top-Torschützen Saibari ins Viertelfinale gegen Frankreich
Trainer Ouahbi bestätigt den Ausfall des Stürmers, hält aber an der Spielphilosophie fest – die Revanche für das Halbfinale 2022 soll gelingen.
Marokko muss im Viertelfinale der Weltmeisterschaft 2026 auf seinen treffsichersten Angreifer verzichten. Ismael Saibari, der in jedem Gruppenspiel getroffen und im Achtelfinale gegen die Niederlande den entscheidenden Elfmeter verwandelt hatte, fällt für das Duell mit Frankreich aus. Trainer Mohamed Ouahbi bestätigte am Mittwoch in Foxborough, dass der 25-Jährige nach seiner im Kanada-Spiel erlittenen Oberschenkelverletzung nicht rechtzeitig fit geworden sei. „Für ihn kommt dieses Spiel zu früh, aber ich hoffe, dass das Turnier für ihn noch nicht beendet ist“, sagte Ouahbi. Der Ausfall wiegt schwer: Saibari, der kurz vor dem Turnier für eine kolportierte Ablöse von 50 Millionen Euro von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München gewechselt war, hatte mit drei Toren und einem verwandelten Strafstoß maßgeblichen Anteil am Viertelfinaleinzug der Atlas-Löwen.
Trotz der personellen Lücke will Ouahbi nicht von der Spielweise abrücken, die sein Team bis unter die letzten Acht geführt hat. „Wir haben eine klare Vorstellung davon, wie wir spielen wollen. Bei Ballbesitz müssen wir ihnen wehtun – über die Flügel oder durch die Mitte. Wir brauchen Geduld und müssen die Räume finden“, erklärte der Trainer. Er wies zugleich die Vorstellung zurück, das Erreichen des Viertelfinals sei bereits ein Erfolg. „Wir wollen das Spiel morgen unbedingt gewinnen. Ich mag dieses Gefühl nicht, dass schon alles gut ist. Der wahre Bonus ist, die Weltmeisterschaft zu gewinnen.“ Als Ersatz für Saibari dürfte Soufiane Rahimi in die Startelf rücken, der nach seiner Einwechslung gegen Kanada das dritte Tor erzielte.
Die Partie ist eine Neuauflage des Halbfinals von 2022, das Frankreich mit 2:0 für sich entschied und damit den historischen Lauf Marokkos als erstes afrikanisches und arabisches Team in der Vorschlussrunde beendete. Ouahbi betonte, beide Mannschaften hätten sich seither weiterentwickelt: „Jedes Spiel hat seinen eigenen Kontext. Wir treffen auf ein anderes Frankreich als vor vier Jahren, und auch wir sind ein anderes Team.“ Frankreich, angeführt von Kylian Mbappé mit sieben Turniertoren, geht als Favorit in die Begegnung, doch Marokko ist seit der Finalniederlage beim Afrika-Cup im Januar in zehn Spielen ungeschlagen.
Aus marokkanischer Sicht wird die Partie mit besonderer Intensität erwartet. Ouahbi forderte von seiner Mannschaft, „mit dem Messer zwischen den Zähnen“ und zu „2000 Prozent“ aufzutreten, um nicht wie 2022 mit Bedauern vom Platz zu gehen. In der internationalen Presse wird der Ausfall Saibaris als schwerer Rückschlag gewertet, doch der Glaube an die eigene Stärke ist ungebrochen. Mittelfeldspieler Brahim Diaz von Real Madrid sagte: „Wir spielen gegen einen der Favoriten, aber wir haben gezeigt, dass wir mithalten können. Ich habe volles Vertrauen in die Mannschaft.“
Das Viertelfinale findet am Donnerstag, den 9. Juli 2026, im Gillette Stadium in Foxborough bei Boston statt. Der Sieger trifft im Halbfinale auf Spanien oder Belgien.
| Südostasiatische Presse | +0.10 | neutral |
|---|---|---|
| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
| Arabische Golfpresse | +0.20 | neutral |
Morocco will not change course: the strategy remains the same, confidence intact.
Repeating the phrase 'no change in strategy' creates a reassuring and stable effect, minimizing the impact of the absence.
Morocco loses its top striker, but the team moves on.
The choice to add no evaluation or emphasis maintains a neutral reporting tone, avoiding creating expectations or alarm.
The Atlas Lions aim for a semi-final return: star Saibari will be missing, but the team is ready.
Including the multi-million transfer detail projects the player's importance and, by contrast, the team's resilience in doing without him.
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