
Kolumbien Gruppensieger nach 0:0 gegen Portugal – Ronaldo-Team muss mit Platz zwei vorliebnehmen
Das torlose Unentschieden zwischen Kolumbien und Portugal in Miami genügte den Südamerikanern zum Gewinn der Gruppe K vor den Europäern; beide Teams stehen im Sechzehntelfinale, Kolumbien trifft auf Ghana, Portugal auf Kroatien.
Mit einem intensiven, aber torlosen 0:0 gegen Portugal sicherte sich Kolumbien am Samstagabend den ersten Platz in der Gruppe K der Weltmeisterschaft 2026. Vor 70 000 Zuschauern im Hard Rock Stadium von Miami genügte den bereits qualifizierten Südamerikanern der Punktgewinn, um mit sieben Zählern vor den von Cristiano Ronaldo angeführten Portugiesen (fünf Punkte) zu bleiben. Beide Mannschaften standen bereits vor dem Anpfiff als Teilnehmer am Sechzehntelfinale fest – die erste direkte Begegnung auf internationalem Parkett entwickelte sich dennoch zu einem von Tempo und taktischer Disziplin geprägten Schlagabtausch.
Kolumbien begann druckvoller und setzte die portugiesische Defensive früh unter Druck. Jhon Córdoba scheiterte in der ersten Minute per Kopf an Diogo Costa, der auf portugiesischer Seite zum Matchwinner avancierte. Auch nach einer schnellen Kombination über James Rodríguez und Jhon Arias verhinderte Costa einen Rückstand (17.). Portugal befreite sich nach einer Trinkpause und verzeichnete durch Bruno Fernandes die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit; dessen Schuss aus kurzer Distanz parierte Camilo Vargas glänzend. Nach dem Wechsel blieb die Partie chancenreich: João Félix und Cristiano Ronaldo verpassten für Portugal, während Rodrigo Ríos und Luis Suárez auf kolumbianischer Seite knapp scheiterten. In der Nachspielzeit köpfte Davinson Sánchez nach einer Ecke von Juan Fernando Quintero ein, doch der Treffer wurde wegen einer minimalen Abseitsstellung nach Videobeweis aberkannt. Die Statistik wies Kolumbien mit 24 Torschüssen (Portugal: 13) als spielbestimmende Mannschaft aus.
Im Parallelspiel bezwang die DR Kongo Usbekistan mit 3:1 und sicherte sich als einer der besten Gruppendritten ebenfalls das Ticket für die K.o.-Runde. Kolumbien tritt damit als Gruppensieger am 3. Juli in Kansas City gegen Ghana an, Portugal trifft bereits einen Tag zuvor in Toronto auf Kroatien. Die kongolesiche Auswahl bekommt es am 1. Juli in Atlanta mit England zu tun. Der Weg der Südamerikaner könnte bei einem Weiterkommen im Viertelfinale auf Argentinien führen.
„Wir haben viele Chancen kreiert, aber ab jetzt kann jede vergebene Möglichkeit fatal sein“, ordnete Kolumbiens Trainer Néstor Lorenzo die Partie ein und lobte die defensive Stabilität um Davinson Sánchez und Jefferson Lerma. James Rodríguez verwies auf die physische Wucht afrikanischer Gegner als gute Vorbereitung auf Ghana. Portugals Coach Roberto Martínez sagte: „Wir wollten gewinnen, aber wir müssen Kolumbien respektieren – sie sind eine Spitzenmannschaft.“ Während Kolumbien ungeschlagen und mit nur einem Gegentor in die Runde der letzten 32 einzieht, steht Portugal nach einem umstrittenen Remis gegen die DR Kongo und dem torlosen Unentschieden vor der Herausforderung, die Chancenverwertung im Turnierverlauf zu steigern.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Kolumbien verteidigte erfolgreich seine Gruppenführung mit einem torlosen Unentschieden gegen Portugal und sicherte sich den ersten Platz. Das Ergebnis unterstreicht die Stärke des lateinamerikanischen Fußballs. Kolumbien geht zuversichtlich in die K.o.-Runde.
Portugal steht vor seiner schwersten Prüfung gegen Kolumbien in einem torlosen Unentschieden. Das Spiel war eine echte Herausforderung für Cristiano Ronaldos Team, das einen Sieg brauchte, um die Gruppe anzuführen. Die kolumbianische Abwehr erwies sich als solide, und Portugal muss sich für die nächste Runde neu formieren.
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