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SportDonnerstag, 2. Juli 2026

Kanes Doppelpack rettet England gegen Kongo – nun wartet Mexiko im Azteca-Stadion

Nach frühem Rückstand dreht Harry Kane das Spiel und führt die Three Lions ins Achtelfinale, wo mit Gastgeber Mexiko eine große Herausforderung wartet.

Im Mercedes-Benz Stadium von Atlanta stand England am Mittwochabend kurz vor einer Blamage, ehe Harry Kane mit zwei Treffern binnen elf Minuten die Partie gegen die Demokratische Republik Kongo drehte und das 2:1 sicherte. Brian Cipenga hatte die Afrikaner in der siebten Minute in Führung gebracht, nachdem die englische Defensive bei einem schnellen Angriff nicht sortiert war. In der Folge liefen die Three Lions gegen eine diszipliniert verteidigende kongolesische Mannschaft an, scheiterten aber immer wieder an Torhüter Lionel Mpasi, der mit mehreren Glanzparaden – darunter zwei Kopfballabwehr gegen Jude Bellingham – den Ausgleich verhinderte. Erst in der 75. Minute köpfte Kane eine Flanke von Anthony Gordon zum 1:1 ein, ehe er in der 86. Minute einen Abpraller aus spitzem Winkel unhaltbar zum Siegtreffer versenkte.

Es war Englands erster Sieg nach Rückstand in einem WM-K.o.-Spiel seit dem Finale 1966 gegen die Bundesrepublik Deutschland. Der Druck auf das Team von Thomas Tuchel war nach dem frühen Gegentor spürbar gewachsen, doch der Trainer lobte anschließend die mentale Stärke seiner Spieler: „Sie haben sich geweigert, eine Niederlage hinzunehmen.“ Aus englischer Sicht überdeckte der späte Erfolg jedoch erneut strukturelle Probleme, insbesondere auf der rechten Abwehrseite, wo Declan Rice in der Schlussphase aushalf. Tuchel räumte ein, das zu aggressive Pressing habe in der Anfangsphase Räume für den Gegner geöffnet; erst nach taktischen Anpassungen sei mehr Kontrolle entstanden.

Mit seinen Saisontoren fünf und sechs im Turnier baute Kane seinen Rekord als englischer WM-Rekordtorschütze auf 13 Treffer aus und liegt damit gleichauf mit Erling Haaland, einen Treffer hinter Kylian Mbappé und Lionel Messi. Der 32-Jährige sprach von einem „verrückten Spiel“ und forderte seine Mitspieler auf, den Moment zu genießen, bevor der Blick auf das Achtelfinale geht. Dort wartet am Sonntag, dem 5. Juli, im Estadio Azteca von Mexiko-Stadt der Co-Gastgeber Mexiko.

Die Begegnung ist nicht nur sportlich brisant, sondern auch historisch aufgeladen: England kehrt an den Ort zurück, an dem es 1986 im Viertelfinale gegen Argentinien durch die „Hand Gottes“ und das „Tor des Jahrhunderts“ von Diego Maradona ausschied. Aus mexikanischer Perspektive bietet sich die Chance auf eine Revanche für das 0:2 im WM-Gruppenspiel 1966 in Wembley. Das Team von Javier Aguirre hat im bisherigen Turnierverlauf noch keinen Gegentreffer zugelassen und alle vier Spiele gewonnen, zuletzt ein souveränes 2:0 gegen Ecuador. Die Höhenlage von über 2.200 Metern stellt für die Engländer eine zusätzliche Belastung dar; Tuchel sprach von einem „großen Nachteil“, da eine Akklimatisierung in vier Tagen unmöglich sei.

Der Sieger dieses Duells trifft im Viertelfinale auf den Gewinner der Partie zwischen Brasilien und Norwegen. Für England, das seit 1966 auf einen großen Titel wartet, wird die Partie im Azteca zu einer Bewährungsprobe, die weit über das rein Sportliche hinausgeht.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Indische & südasiatische Presse
DistanzPragmatismus

Der Block berichtet über das Spiel Belgien-Senegal als dramatisches Comeback, mit Fokus auf den Elfmeter und die Verlängerung. Er behandelt die Weltmeisterschaft als eine Reihe aufregender Spiele, ohne besondere emotionale Bindung an ein Team.

Lateinamerikanische Presse
IronieAlarm

Der Block rahmt das Spiel England-Mexiko durch einen historischen Fluch ein, der nahelegt, dass England in Mexiko dem Untergang geweiht ist. Er hebt auch Sicherheitsbedenken nach dem Tod von Fans hervor und stellt die mexikanische Regierung als unvorbereitet dar.

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Donnerstag, 2. Juli 2026

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Nach frühem Rückstand dreht Harry Kane das Spiel und führt die Three Lions ins Achtelfinale, wo mit Gastgeber Mexiko eine große Herausforderung wartet.

Im Mercedes-Benz Stadium von Atlanta stand England am Mittwochabend kurz vor einer Blamage, ehe Harry Kane mit zwei Treffern binnen elf Minuten die Partie gegen die Demokratische Republik Kongo drehte und das 2:1 sicherte. Brian Cipenga hatte die Afrikaner in der siebten Minute in Führung gebracht, nachdem die englische Defensive bei einem schnellen Angriff nicht sortiert war. In der Folge liefen die Three Lions gegen eine diszipliniert verteidigende kongolesische Mannschaft an, scheiterten aber immer wieder an Torhüter Lionel Mpasi, der mit mehreren Glanzparaden – darunter zwei Kopfballabwehr gegen Jude Bellingham – den Ausgleich verhinderte. Erst in der 75. Minute köpfte Kane eine Flanke von Anthony Gordon zum 1:1 ein, ehe er in der 86. Minute einen Abpraller aus spitzem Winkel unhaltbar zum Siegtreffer versenkte.

Es war Englands erster Sieg nach Rückstand in einem WM-K.o.-Spiel seit dem Finale 1966 gegen die Bundesrepublik Deutschland. Der Druck auf das Team von Thomas Tuchel war nach dem frühen Gegentor spürbar gewachsen, doch der Trainer lobte anschließend die mentale Stärke seiner Spieler: „Sie haben sich geweigert, eine Niederlage hinzunehmen.“ Aus englischer Sicht überdeckte der späte Erfolg jedoch erneut strukturelle Probleme, insbesondere auf der rechten Abwehrseite, wo Declan Rice in der Schlussphase aushalf. Tuchel räumte ein, das zu aggressive Pressing habe in der Anfangsphase Räume für den Gegner geöffnet; erst nach taktischen Anpassungen sei mehr Kontrolle entstanden.

Mit seinen Saisontoren fünf und sechs im Turnier baute Kane seinen Rekord als englischer WM-Rekordtorschütze auf 13 Treffer aus und liegt damit gleichauf mit Erling Haaland, einen Treffer hinter Kylian Mbappé und Lionel Messi. Der 32-Jährige sprach von einem „verrückten Spiel“ und forderte seine Mitspieler auf, den Moment zu genießen, bevor der Blick auf das Achtelfinale geht. Dort wartet am Sonntag, dem 5. Juli, im Estadio Azteca von Mexiko-Stadt der Co-Gastgeber Mexiko.

Die Begegnung ist nicht nur sportlich brisant, sondern auch historisch aufgeladen: England kehrt an den Ort zurück, an dem es 1986 im Viertelfinale gegen Argentinien durch die „Hand Gottes“ und das „Tor des Jahrhunderts“ von Diego Maradona ausschied. Aus mexikanischer Perspektive bietet sich die Chance auf eine Revanche für das 0:2 im WM-Gruppenspiel 1966 in Wembley. Das Team von Javier Aguirre hat im bisherigen Turnierverlauf noch keinen Gegentreffer zugelassen und alle vier Spiele gewonnen, zuletzt ein souveränes 2:0 gegen Ecuador. Die Höhenlage von über 2.200 Metern stellt für die Engländer eine zusätzliche Belastung dar; Tuchel sprach von einem „großen Nachteil“, da eine Akklimatisierung in vier Tagen unmöglich sei.

Der Sieger dieses Duells trifft im Viertelfinale auf den Gewinner der Partie zwischen Brasilien und Norwegen. Für England, das seit 1966 auf einen großen Titel wartet, wird die Partie im Azteca zu einer Bewährungsprobe, die weit über das rein Sportliche hinausgeht.

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Der Block rahmt das Spiel England-Mexiko durch einen historischen Fluch ein, der nahelegt, dass England in Mexiko dem Untergang geweiht ist. Er hebt auch Sicherheitsbedenken nach dem Tod von Fans hervor und stellt die mexikanische Regierung als unvorbereitet dar.

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