
Hitzewelle erfasst Europa: Frankreich und Italien erwarten bis zu 41 Grad
Eine intensive Hitzewelle bringt weiten Teilen Europas Temperaturen von über 40 Grad, während der Iran mit Unwettern und steigender Hitze ringt.
Eine außergewöhnlich frühe und intensive Hitzewelle hat weite Teile Europas erfasst und wird sich in den kommenden Tagen weiter verschärfen. Aus Frankreich werden Spitzenwerte von bis zu 41 Grad Celsius im Schatten gemeldet, wie Le Figaro unter Berufung auf meteorologische Karten berichtet. Auch Italien ächzt unter der Glut: Laut Il Post begann die neue Hitzewelle bereits Mitte der Woche und soll sich bis Anfang nächster Woche intensivieren, mit Temperaturen von nahezu 40 Grad in vielen Regionen des Nordens und der Mitte des Landes. Selbst auf den Britischen Inseln, die sonst eher gemäßigte Sommer gewohnt sind, warnen Meteorologen vor bis zu 33 Grad – Werte, die über denen von Barbados liegen, wie Aftonbladet aus schwedischer Perspektive vermerkt. Spanien hat für mehrere Provinzen gelbe und orange Hitzewarnungen ausgegeben. Die Hitzewelle, die weite Teile des Kontinents von Frankreich über Deutschland bis nach Osteuropa erfasst, setzt damit schon vor dem kalendarischen Sommerbeginn am 21. Juni ein und wird voraussichtlich bis in die nächste Woche andauern.
Während Europa unter der drückenden Hitze stöhnt, zeigt sich das Wettergeschehen im Iran zweigeteilt. Iranische Meteorologen, zitiert von Hamshahri Online und Donya-e Eqtesad, warnen vor heftigen Gewittern mit Hagel, Starkregen und Sturmböen in den nordwestlichen Provinzen West- und Ost-Aserbaidschan sowie Ardabil. Für diese Regionen gilt die höchste Warnstufe Orange, da örtlich Überschwemmungen, anschwellende Flüsse und Erdrutsche drohen. Gleichzeitig wird in weiten Teilen des Landes eine zunehmende Tageshitze verzeichnet, mit steigender UV-Belastung und der Gefahr von Hitzschlägen. Die Behörden raten, Aufenthalte in der Mittagssonne zu meiden. In den östlichen Landesteilen, insbesondere in der Region Zabol, werden zudem starke Winde und Staubstürme erwartet.
Die Prognosen deuten auf eine weitere Verschärfung der Hitzewelle in Europa hin. In Frankreich könnten die Temperaturen örtlich auf 41 Grad klettern, in Italien werden in den inneren Landesteilen des Nordens und Südens bis zu 40 Grad erwartet. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz dürften die Werte in der kommenden Woche verbreitet über 35 Grad steigen, begleitet von tropischen Nächten, in denen die Temperatur kaum unter 20 Grad sinkt. Die Kombination aus anhaltender Trockenheit und extremer Hitze erhöht die Waldbrandgefahr und belastet die Gesundheitssysteme. Meteorologen sehen in der frühen und heftigen Hitzewelle ein Muster, das mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht wird. Während sich die Lage in Iran nach den unwetterartigen Niederschlägen am Wochenende stabilisieren und die Temperaturen in der nördlichen Landeshälfte allmählich weiter steigen sollen, bleibt Europa vorerst im Griff der Gluthitze – mit kaum Aussicht auf Abkühlung vor Mitte nächster Woche.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Iranische Medien konzentrieren sich auf inländische Wetterwarnungen und warnen die Bürger vor Sturzfluten, Hagel und Gewittern in mehreren nördlichen und östlichen Provinzen sowie vor einer bevorstehenden Hitzewelle. Die Berichte beschreiben die Risiken von Überschwemmungen, Straßensperrungen und landwirtschaftlichen Schäden und behandeln die europäische Hitzewelle als für ihr Publikum irrelevant.
Europäische Medien berichten über eine schwere und langanhaltende Hitzewelle, die den Kontinent erfasst hat, mit prognostizierten Temperaturen von 40–41°C in Frankreich und Italien sowie ungewöhnlich hoher Hitze im Vereinigten Königreich. Die Berichterstattung nutzt Karten und Vergleiche mit tropischem Klima, um die Intensität zu unterstreichen, während gleichzeitige Extremwetterereignisse im Iran unerwähnt bleiben.
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