
Harrys Kinder in Europa, doch die Reise zum Großvater wackelt
Während die Sussexes bereits privat in Europa weilen, gefährdet ein Streit um Polizeischutz die geplante Familienzusammenführung mit König Charles.
Bereits haben sie Kalifornien verlassen. Wie das US-Magazin People aus dem Umfeld des Paares meldet, gönnen sich Prinz Harry, Herzogin Meghan und die beiden Kinder Archie und Lilibet derzeit eine private Auszeit an einem unbekannten Ort in Europa. Es ist die stille Ouvertüre zu einem Besuch, der seit Wochen die britische Öffentlichkeit beschäftigt – und der nun auf der Kippe steht. Die Kinder, sieben und fünf Jahre alt, sollen zum ersten Mal seit vier Jahren wieder britischen Boden betreten und ihren Großvater, König Charles III., treffen. Doch während sie vielleicht schon unter südlicher Sonne spielen, verdüstert sich in London der Horizont.
Der Grund ist ein vertrauter: Sicherheit. Das zuständige Gremium Ravec, das im Auftrag des Innenministeriums über den Schutz hochrangiger Royals entscheidet, hat den Antrag auf polizeiliche Begleitung abgelehnt. Harrys Team erfuhr davon am Freitag, nur Tage vor der geplanten Ankunft. Aus dem kalifornischen Umfeld des Herzogs verlautet, er sei „am Boden zerstört“, suche aber fieberhaft nach einer Lösung. Die Familie hatte bereits eine Einladung angenommen, auf einem königlichen Anwesen zu wohnen – ein Angebot, das König Charles persönlich unterbreitet haben soll. Doch aus Kreisen des Buckingham-Palastes heißt es, eine formelle Bestätigung liege nicht vor. Polizeischutz gäbe es nur innerhalb der Residenz; für alle Wege außerhalb müsste Harrys privates Sicherheitsteam aus den USA einspringen. Ein Sprecher der Regierung in London betont, das Schutzsystem sei „strikt und verhältnismäßig“.
Der Streit ist Teil einer längeren rechtlichen Auseinandersetzung. Seit dem Rückzug von den royalen Pflichten im Jahr 2020 wurde Harrys Anspruch auf staatlichen Schutz herabgestuft. Im vergangenen Jahr verlor er einen Prozess gegen das Innenministerium, in dem er eine automatische Polizeibewachung bei Besuchen einklagen wollte. Aus seiner Sicht werden Bedingungen geschaffen, die eine sichere Reise nahezu unmöglich machen. Britische Beobachter sehen darin ein Dilemma zwischen privatem Sicherheitsbedürfnis und der Frage, wofür Steuergelder verwendet werden sollen. Das letzte persönliche Treffen zwischen dem Monarchen und seinen Enkeln liegt drei Jahre zurück, beim Platinjubiläum der Queen. Seither hat sich die Kluft zwischen den Sussexes und dem Palast kaum geschlossen, auch wenn die angebotene Unterkunft als vorsichtiges Tauwetter gedeutet wird.
Für das deutschsprachige Publikum wirkt die Episode wie ein Lehrstück über die Zerbrechlichkeit royater Gesten. Während die Boulevardpresse jeden Schritt verfolgt, bleibt das Bild der Kinder haften, die ihren Großvater nur von Bildschirmen kennen. Die endgültige Entscheidung über die Reise soll in den kommenden Tagen fallen. Vielleicht sitzt die Familie in diesem Moment auf einer Terrasse mit Blick auf ein stilles Mittelmeer, während in London ein leerer Flügel eines Palastes auf Gäste wartet, deren Kommen ungewisser ist denn je.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
2 Mediengruppen · 4 Sprachen
Das geplante Familientreffen in Großbritannien ist nun fraglich, nachdem das Innenministerium den Polizeischutz verweigert hat. Prinz Harry hatte gehofft, dass seine Kinder während des Besuchs der Invictus Games endlich ihren Großvater, König Charles, treffen würden. Die Entscheidung hat den Herzog bestürzt und lässt ihn die Reise überdenken.
Der Herzog von Sussex überdenkt den Familienbesuch, nachdem ihm mitgeteilt wurde, dass kein steuerfinanzierter Polizeischutz gewährt wird. Quellen zufolge macht er sich trotz einer Einladung in eine königliche Residenz Sorgen um die Sicherheit seiner Familie. Die Entscheidung des Innenministeriums stellt die erste Familienreise nach Großbritannien seit vier Jahren in Frage.
Erweitere deinen Horizont
Putin räumt Treibstoffengpässe ein – Kiews Drohnenkampagne trifft russische Energieversorgung
12 Sprachen · 27 Quellen
Aus Economy & MarketsSpaniens Alleingang in der EU-Chinapolitik: Investitionen in Fabriken statt Zölle
3 Sprachen · 6 Quellen
Aus TechnologyAndroid-Erdbebenwarnung rettet Leben in Venezuela – und wirft Datenschutzfragen auf
4 Sprachen · 6 Quellen