
Gewaltwelle in Bengaluru und ein Tötungsdelikt in Italien: Ermittlungen zu mehreren Todesfällen
In der indischen Metropole Bengaluru wurden binnen einer Nacht zwei Frauen und ein sogenannter History-Sheeter getötet; im italienischen Sanremo gestand ein Mann, seine Partnerin erstickt zu haben.
In der südindischen Stadt Bengaluru haben sich in der Nacht zum Montag drei Tötungsdelikte ereignet, die nach Behördenangaben in keinem Zusammenhang zueinander stehen. Betroffen sind zwei Frauen sowie ein polizeibekannter Mann. Die Vorfälle lösten in der Acht-Millionen-Metropole eine Debatte über die Sicherheit im öffentlichen Raum aus, während die Ermittler von Beziehungstaten und Bandenrivalität ausgehen.
Nach Darstellung der Polizei von Bengaluru wurde eine 23-jährige Frau namens Anjali im Stadtteil Mahalakshmi Layout von ihrem Freund Rajeev mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt. Die beiden hatten sich am Arbeitsplatz kennengelernt und waren seit mehreren Jahren liiert. Indische Medien berichten übereinstimmend, die Familie der Frau habe die Beziehung wegen der kriminellen Vergangenheit des Mannes abgelehnt, woraufhin Anjali sich von ihm distanziert und den Kontakt abgebrochen habe. Der Tatverdächtige wurde noch in der Nacht festgenommen. Wenige Stunden später entdeckten Einsatzkräfte im Stadtteil Bommanahalli die Leiche einer 40-jährigen Frau aus Nordindien in ihrer Mietwohnung. Die Polizei geht von einem gewaltsamen Tod durch Strangulation aus und vermutet, dass die Tötung durch eine dem Opfer bekannte Person verübt wurde. Eine Festnahme gab es in diesem Fall zunächst nicht.
Ebenfalls am Sonntagabend wurde im Stadtteil JP Nagar ein 29-jähriger Mann namens Raja, der in Polizeiakten als sogenannter Rowdy-Sheeter mit mehreren Vorstrafen wegen Mordes, versuchten Mordes und Raubes geführt wurde, von einer Gruppe Angreifer mit Macheten attackiert. Aufnahmen von Überwachungskameras zeigen, wie die Täter den Mann auf offener Straße verfolgten und noch auf ihn einschlugen, als er bereits zusammengebrochen war. Die Ermittler prüfen einen Racheakt im Zusammenhang mit einem rund zehn Jahre zurückliegenden Mord an einem anderen Kriminellen, in den Raja verwickelt gewesen sein soll. Festnahmen blieben zunächst aus.
Unabhängig von den Vorfällen in Indien hat im italienischen Sanremo ein 51-jähriger Mann gestanden, seine Lebensgefährtin in der gemeinsamen Wohnung in Ceriana erstickt zu haben. Der aus Mauritius stammende Becken Olivieri hatte sich am Samstag selbst bei den Carabinieri gestellt und die Beamten zur Leiche der US-amerikanischen Staatsbürgerin Mary Elizabeth Hopkins geführt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Imperia wies der Körper Spuren von Strangulation und Hämatome im Gesicht auf. Die genaue Todesursache soll eine Obduktion klären. Olivieri unternahm in der Haft einen Suizidversuch und wird psychiatrisch betreut. Die Anklagebehörde verzichtet derzeit auf den Vorwurf des Femminicidio, da die im Dezember 2025 eingeführten Tatbestandsmerkmale wie Geschlechterhass oder Besitzdenken nach jetzigem Stand nicht belegbar seien.
Die Ermittlungen in allen Fällen dauern an. Während die indischen Behörden von vorläufigen Festnahmen und laufenden Spurensicherungen berichten, steht in Italien die rechtsmedizinische Untersuchung noch aus. Die Behörden in beiden Ländern betonen, dass die Motive Gegenstand laufender Prüfungen sind und sich die Darstellungen im weiteren Verfahren konkretisieren können.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Bengaluru wurde in einer einzigen Nacht von einer Gewaltwelle erschüttert: Drei brutale Morde, darunter zwei Frauen, die bei mutmaßlich beziehungsbedingten Angriffen getötet wurden, und ein vorbestrafter Krimineller, der auf offener Straße mit Macheten niedergemetzelt wurde. Die Polizei ermittelt wegen persönlicher Streitigkeiten und Bandenrivalität, während die Öffentlichkeit dem Mord auf der Straße hilflos zusah. Die Vorfälle haben Alarm über die sich verschlechternde Sicherheitslage in der Stadt ausgelöst.
Ein Mann in Bengaluru lud seine Freundin zum Abendessen ein und erstach sie anschließend, nachdem ein Streit über die Heirat eskalierte. Das Opfer hatte begonnen, sich zu distanzieren, weil ihre Familie die Beziehung ablehnte. Die Polizei gab an, das Paar habe sich am Arbeitsplatz kennengelernt und sei vor dem tödlichen Streit zwei Jahre zusammen gewesen.
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