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SportFreitag, 26. Juni 2026

Frankreich bezwingt Norwegens B-Elf 2:1 und sichert sich den Gruppensieg

Ein Doppelpack von Ousmane Dembélé und eine massive Rotation der Skandinavier prägten das letzte Gruppenspiel der Gruppe I, das ohne das erwartete Duell Mbappé gegen Haaland auskam.

Mit einem frühen Sturmlauf und der Effizienz von Ousmane Dembélé hat Frankreich das Spitzenspiel der Gruppe I gegen Norwegen 2:1 gewonnen und sich als Erster für das Sechzehntelfinale qualifiziert. Der Flügelspieler traf bereits in der sechsten Minute per Flachschuss nach Vorarbeit von Kylian Mbappé und legte in der 19. Minute das zweite Tor nach. Norwegen, das mit einer komplett umgebauten Mannschaft angetreten war, verkürzte postwendend durch einen Distanzschuss, konnte die französische Dominanz aber nicht mehr entscheidend gefährden. Mbappé selbst hatte zuvor mit einem Lattentreffer Pech, während sein designierter Gegenspieler Erling Haaland die gesamte Partie auf der Bank verfolgte.

Die personelle Entscheidung des norwegischen Trainers Ståle Solbakken hatte schon vor dem Anpfiff für Diskussionen gesorgt. Gegenüber den vorangegangenen Siegen über den Irak und Senegal wechselte er die Startformation auf neun Positionen; einzig Mittelfeldspieler Fredrik Aursnes stand erneut in der ersten Elf. Haaland, Martin Ødegaard und Alexander Sørloth blieben ebenso draußen wie Stammtorhüter Ørjan Nyland. Aus skandinavischer Perspektive begründete Solbakken dies mit der hohen Belastung durch die langen Reisewege im Turnier und der Notwendigkeit, Kräfte für die K.-o.-Phase zu schonen. Haaland selbst hatte nach dem Senegal-Spiel lapidar angemerkt, Frankreich werde „wahrscheinlich gewinnen und den Titel holen“ – eine Aussage, die den geringen Stellenwert dieses Duells für die Norweger unterstrich.

Frankreichs Interimstrainer Guy Stephan, der den wegen des Todes seiner Mutter abwesenden Didier Deschamps vertrat, setzte dagegen auf die bestmögliche Besetzung. Neben Mbappé und Dembélé rückten Théo Hernández und Aurélien Tchouaméni zurück in die Startelf, während Maxence Lacroix den verletzten William Saliba in der Innenverteidigung ersetzte. Die Bleus kontrollierten das Geschehen über weite Strecken und ließen nur kurz nach dem Anschlusstreffer Unordnung aufkommen. Dass das mit Spannung erwartete direkte Duell der beiden derzeit treffsichersten Stürmer des Turniers – beide hatten zuvor je vier Tore erzielt – ausblieb, nahm der Partie einen Teil ihrer Strahlkraft, änderte aber nichts an der französischen Überlegenheit.

Mit dem Sieg schließt Frankreich die Gruppe I mit neun Punkten und 7:2 Toren ab, Norwegen bleibt bei sechs Zählern und 5:3 Treffern. Die Franzosen treffen im Sechzehntelfinale auf einen der besten Gruppendritten aus den Gruppen C, D, F, G oder H. Norwegen bekommt es als Zweiter mit Costa de Marfil zu tun, dem Zweiten der Gruppe E. Ein mögliches Aufeinandertreffen mit Brasilien im Achtelfinale rückt damit für die Skandinavier in den Bereich des Möglichen, während Frankreich bei einem Weiterkommen auf Deutschland treffen könnte.

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Frankreich bezwingt Norwegens B-Elf 2:1 und sichert sich den Gruppensieg

Ein Doppelpack von Ousmane Dembélé und eine massive Rotation der Skandinavier prägten das letzte Gruppenspiel der Gruppe I, das ohne das erwartete Duell Mbappé gegen Haaland auskam.

Mit einem frühen Sturmlauf und der Effizienz von Ousmane Dembélé hat Frankreich das Spitzenspiel der Gruppe I gegen Norwegen 2:1 gewonnen und sich als Erster für das Sechzehntelfinale qualifiziert. Der Flügelspieler traf bereits in der sechsten Minute per Flachschuss nach Vorarbeit von Kylian Mbappé und legte in der 19. Minute das zweite Tor nach. Norwegen, das mit einer komplett umgebauten Mannschaft angetreten war, verkürzte postwendend durch einen Distanzschuss, konnte die französische Dominanz aber nicht mehr entscheidend gefährden. Mbappé selbst hatte zuvor mit einem Lattentreffer Pech, während sein designierter Gegenspieler Erling Haaland die gesamte Partie auf der Bank verfolgte.

Die personelle Entscheidung des norwegischen Trainers Ståle Solbakken hatte schon vor dem Anpfiff für Diskussionen gesorgt. Gegenüber den vorangegangenen Siegen über den Irak und Senegal wechselte er die Startformation auf neun Positionen; einzig Mittelfeldspieler Fredrik Aursnes stand erneut in der ersten Elf. Haaland, Martin Ødegaard und Alexander Sørloth blieben ebenso draußen wie Stammtorhüter Ørjan Nyland. Aus skandinavischer Perspektive begründete Solbakken dies mit der hohen Belastung durch die langen Reisewege im Turnier und der Notwendigkeit, Kräfte für die K.-o.-Phase zu schonen. Haaland selbst hatte nach dem Senegal-Spiel lapidar angemerkt, Frankreich werde „wahrscheinlich gewinnen und den Titel holen“ – eine Aussage, die den geringen Stellenwert dieses Duells für die Norweger unterstrich.

Frankreichs Interimstrainer Guy Stephan, der den wegen des Todes seiner Mutter abwesenden Didier Deschamps vertrat, setzte dagegen auf die bestmögliche Besetzung. Neben Mbappé und Dembélé rückten Théo Hernández und Aurélien Tchouaméni zurück in die Startelf, während Maxence Lacroix den verletzten William Saliba in der Innenverteidigung ersetzte. Die Bleus kontrollierten das Geschehen über weite Strecken und ließen nur kurz nach dem Anschlusstreffer Unordnung aufkommen. Dass das mit Spannung erwartete direkte Duell der beiden derzeit treffsichersten Stürmer des Turniers – beide hatten zuvor je vier Tore erzielt – ausblieb, nahm der Partie einen Teil ihrer Strahlkraft, änderte aber nichts an der französischen Überlegenheit.

Mit dem Sieg schließt Frankreich die Gruppe I mit neun Punkten und 7:2 Toren ab, Norwegen bleibt bei sechs Zählern und 5:3 Treffern. Die Franzosen treffen im Sechzehntelfinale auf einen der besten Gruppendritten aus den Gruppen C, D, F, G oder H. Norwegen bekommt es als Zweiter mit Costa de Marfil zu tun, dem Zweiten der Gruppe E. Ein mögliches Aufeinandertreffen mit Brasilien im Achtelfinale rückt damit für die Skandinavier in den Bereich des Möglichen, während Frankreich bei einem Weiterkommen auf Deutschland treffen könnte.

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