
Europäische Flughäfen stöhnen unter neuem Grenzkontrollsystem – Trump forciert Razzien
Während das EU-Einreisesystem massenhafte Verspätungen und halbleere Flüge verursacht, bereiten die USA eine deutliche Ausweitung von Arbeitsplatzkontrollen vor.
Die Einführung des Ein- und Ausreisesystems (EES) der EU führt seit April an vielen Flughäfen zu stundenlangen Wartezeiten und Flugausfällen. Dem Flughafenverband ACI Europe zufolge betragen die Schlangen in Spitzenzeiten bis zu fünf Stunden; Flugzeuge müssen teils ohne den Großteil der Passagiere abheben. So startete ein easyJet-Flieger mit nur 34 von 156 gebuchten Reisenden, da die Besatzung sonst die Arbeitszeit überschritten hätte. Aus Brüssel heißt es, die Vorfälle seien „begrenzt“, man habe 44.000 unerlaubte Einreisen unterbunden und 1.100 Sicherheitsgefährder identifiziert. EU-Kommissar Magnus Brunner sagte zu, die Anstrengungen zur Behebung der technischen Probleme zu verdoppeln.
Schweden dagegen meldet einen reibungslosen Ablauf. Das Land setzt ausschließlich auf eine Smartphone-App, mit der sich Reisende vorab registrieren, statt auf störanfällige Selbstbedienungskioske. Dadurch verkürze sich die Abfertigung um bis zu 25 Sekunden pro Person, so Louise Wahlberg von der Grenzpolizei. Delegationen aus Deutschland und Frankreich hätten den schwedischen Ansatz bereits in Augenschein genommen. Als weiteren Grund für die Ausnahmestellung nennt Wahlberg die langjährige Vorbereitung sowie vergleichsweise geringere Passagierzahlen.
In den USA unterstrich Präsident Trump derweil seinen migrationspolitischen Kurs: Auf Truth Social schrieb er, Europa lerne, dass die Aufnahme von „Kriminellen aus der Dritten Welt“ den Kontinent selbst zum Dritt-Welt-Land mache. Parallel dazu planen das Justiz- und das Heimatschutzministerium nach Angaben von CNN eine neue Welle von Arbeitsplatzrazzien. Die Vorbereitung dieser auf strafrechtlichen Ermittlungen fußenden Operationen, etwa wegen Sozialbetrugs oder Identitätsdiebstahls, benötige oft Monate. Ein Mitarbeiter des Heimatschutzministeriums erklärte, ohne verstärkte Kontrollen vor Ort seien die angestrebten Abschiebezahlen nicht erreichbar.
Beide Entwicklungen illustrieren eine transatlantische Verschärfung der Migrationspolitik, jedoch mit unterschiedlichen Mitteln: Während die EU auf biometrische Erfassung setzt und nun nach Wegen sucht, die Betriebsabläufe zu stabilisieren, kehrt die Trump-Regierung zu klassischer Strafverfolgung zurück. Für den Reisesommer rechnen die Flughäfen mit 40 Millionen zusätzlichen Passagieren, weshalb die Kommission vorübergehende Ausnahmen bei der Datenerfassung prüft. In den USA drohen wirtschaftliche Folgen für arbeitskraftintensive Branchen. Die für Dienstag anberaumte Krisensitzung Brüssels mit der Luftfahrtbranche und die für die kommenden Wochen erwarteten genauen Richtlinien für die ICE-Einsätze werden über den weiteren Kurs entscheiden.
| Lateinamerikanische Presse | −0.50 | critical |
|---|---|---|
| Kontinentaleuropäische Presse | 0.00 | neutral |
| Russische & GUS-Presse | −0.30 | critical |
Latin America denounces ICE raids as a racist attack on migrant workers.
By telling stories of broken families, the focus shifts from political debate to human suffering, making the moral critique undeniable.
Europe acknowledges technical difficulties but assures the system will be improved.
By presenting the problem as a temporary technical inconvenience, the scale of chaos is minimized and broader political criticism is avoided.
Russia observes the chaos at European borders with irony, highlighting the EU's bureaucratic inefficiency.
By emphasizing the absurdity of an expensive, poorly functioning system, a narrative of Western technological and administrative decline is constructed.
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