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Kriminalität & KatastrophenMontag, 22. Juni 2026

Zweites Erpresserschreiben im Fall Nancy Guthrie behauptet ihren Tod

Ein weiteres Schreiben, das Ermittler den Entführern zuschreiben, gibt an, die 84-jährige Mutter der Moderatorin Savannah Guthrie sei kurz nach der Entführung gestorben.

Die seit dem 1. Februar vermisste Nancy Guthrie ist nach übereinstimmenden US-Medienberichten offenbar Opfer eines Gewaltverbrechens. Ein zweites, an lokale Fernsehsender in Tucson, Arizona, gesandtes Erpresserschreiben, das amerikanische Ermittler den Entführern zuschreiben, erklärt die 84-jährige Mutter der NBC-Moderatorin Savannah Guthrie für tot. Das Schreiben, dessen Existenz bereits bekannt war, wurde nun inhaltlich öffentlich: Demnach sei Nancy Guthrie bereits kurz nach der Entführung in der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar verstorben, ohne dass die Täter dies beabsichtigt hätten.

Bereits am 2. Februar hatten mehrere Medien, darunter TMZ und lokale CBS-Ableger, eine erste Nachricht erhalten, in der die Entführer ein Lösegeld in Millionenhöhe in der Kryptowährung Bitcoin forderten. Dieses Schreiben enthielt nach Angaben der Ermittler detaillierte Angaben zu Gegenständen im Haus der Vermissten – etwa eine Apple Watch mit weißem Armband auf dem Schlafzimmerboden und eine defekte Terrassenlampe –, die nur die Täter kennen konnten. Das zweite, am 6. Februar verschickte Schreiben wich in Ton und Forderungen ab: Es nannte keine Entschuldigung und forderte nach Informationen des Senders NBC News weder Geld für die Herausgabe des Leichnams, wohl aber sprachen andere Quellen von einem möglichen Angebot, die Leiche gegen Bezahlung zurückzugeben. Die Familie reagierte mit einem emotionalen Video, in dem Savannah Guthrie erklärte: „Wir haben Ihre Nachricht erhalten und verstehen.“ Zugleich bot die Familie an, zu zahlen. In einem späteren Interview bezeichnete Savannah Guthrie die beiden Schreiben als die einzigen, die sie für authentisch halte.

Nancy Guthrie war in der Nacht vom 31. Januar nach einem Abendessen bei ihrer Tochter von ihrem Schwiegersohn nach Hause gefahren und gegen 21.48 Uhr dort abgesetzt worden. Kurz nach 1.47 Uhr brach die Verbindung der Türklingelkamera ab; um 2.28 Uhr endete laut Behörden auch die Datenübertragung ihres Herzschrittmachers. Vor der Haustür fanden Ermittler Blutspuren. Das FBI veröffentlichte Aufnahmen eines maskierten und bewaffneten Mannes, der in jener Nacht an der Haustür zu sehen war. Die Bundespolizei stuft ihn als Verdächtigen ein; nach wie vor fehlt von der 84-Jährigen jedoch jede Spur. Suchtrupps durchkämmten mehrfach das wüstenartige Gelände nahe Tucson, zuletzt auch im Grenzgebiet zu Mexiko – ohne Ergebnis.

Eine Bestätigung des Todes von amtlicher Seite gibt es nicht. Die Polizeibehörde von Pima County erklärte, die Ermittlungen gemeinsam mit dem FBI seien „aktiv und laufend“. Die Familie hat eine Belohnung von einer Million Dollar ausgesetzt. Über ein mögliches Motiv schweigen die Behörden; mehrere Personen, darunter Angehörige, seien als Verdächtige ausgeschlossen worden. Präsident Donald Trump und das FBI hatten sich im Februar selbst in den Fall eingeschaltet. Mit Stand Juni 2026 ist das Schicksal Nancy Guthries ungeklärt.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 3 Sprachen

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TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Atlantische / angloamerikanische PresseSüdostasiatische Presse
Atlantische / angloamerikanische Presse/ Sicherheit
DringlichkeitDistanz

Anglophone Medien berichten, dass eine zweite Lösegeldforderung an Medien behauptet, Nancy Guthrie sei nach der Entführung gestorben. Ermittler halten die Nachrichten für echt, die erste forderte Millionen in Bitcoin. Die Berichterstattung bleibt sachlich, beschreibt das Täterprofil und den Zeitablauf ohne Sensationslust.

Südostasiatische Presse
AlarmDringlichkeit

Südostasiatische Medien stellen den Fall als sich vertiefendes Mysterium dar und betonen die erschreckende zweite Lösegeldforderung, die den Tod der älteren Mutter behauptet. Die Geschichte wird als fesselndes neues Kapitel inszeniert, das die Verwirrung und das Entsetzen über die Entführung der Mutter einer bekannten TV-Moderatorin hervorhebt.

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Montag, 22. Juni 2026

Zweites Erpresserschreiben im Fall Nancy Guthrie behauptet ihren Tod

Ein weiteres Schreiben, das Ermittler den Entführern zuschreiben, gibt an, die 84-jährige Mutter der Moderatorin Savannah Guthrie sei kurz nach der Entführung gestorben.

Die seit dem 1. Februar vermisste Nancy Guthrie ist nach übereinstimmenden US-Medienberichten offenbar Opfer eines Gewaltverbrechens. Ein zweites, an lokale Fernsehsender in Tucson, Arizona, gesandtes Erpresserschreiben, das amerikanische Ermittler den Entführern zuschreiben, erklärt die 84-jährige Mutter der NBC-Moderatorin Savannah Guthrie für tot. Das Schreiben, dessen Existenz bereits bekannt war, wurde nun inhaltlich öffentlich: Demnach sei Nancy Guthrie bereits kurz nach der Entführung in der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar verstorben, ohne dass die Täter dies beabsichtigt hätten.

Bereits am 2. Februar hatten mehrere Medien, darunter TMZ und lokale CBS-Ableger, eine erste Nachricht erhalten, in der die Entführer ein Lösegeld in Millionenhöhe in der Kryptowährung Bitcoin forderten. Dieses Schreiben enthielt nach Angaben der Ermittler detaillierte Angaben zu Gegenständen im Haus der Vermissten – etwa eine Apple Watch mit weißem Armband auf dem Schlafzimmerboden und eine defekte Terrassenlampe –, die nur die Täter kennen konnten. Das zweite, am 6. Februar verschickte Schreiben wich in Ton und Forderungen ab: Es nannte keine Entschuldigung und forderte nach Informationen des Senders NBC News weder Geld für die Herausgabe des Leichnams, wohl aber sprachen andere Quellen von einem möglichen Angebot, die Leiche gegen Bezahlung zurückzugeben. Die Familie reagierte mit einem emotionalen Video, in dem Savannah Guthrie erklärte: „Wir haben Ihre Nachricht erhalten und verstehen.“ Zugleich bot die Familie an, zu zahlen. In einem späteren Interview bezeichnete Savannah Guthrie die beiden Schreiben als die einzigen, die sie für authentisch halte.

Nancy Guthrie war in der Nacht vom 31. Januar nach einem Abendessen bei ihrer Tochter von ihrem Schwiegersohn nach Hause gefahren und gegen 21.48 Uhr dort abgesetzt worden. Kurz nach 1.47 Uhr brach die Verbindung der Türklingelkamera ab; um 2.28 Uhr endete laut Behörden auch die Datenübertragung ihres Herzschrittmachers. Vor der Haustür fanden Ermittler Blutspuren. Das FBI veröffentlichte Aufnahmen eines maskierten und bewaffneten Mannes, der in jener Nacht an der Haustür zu sehen war. Die Bundespolizei stuft ihn als Verdächtigen ein; nach wie vor fehlt von der 84-Jährigen jedoch jede Spur. Suchtrupps durchkämmten mehrfach das wüstenartige Gelände nahe Tucson, zuletzt auch im Grenzgebiet zu Mexiko – ohne Ergebnis.

Eine Bestätigung des Todes von amtlicher Seite gibt es nicht. Die Polizeibehörde von Pima County erklärte, die Ermittlungen gemeinsam mit dem FBI seien „aktiv und laufend“. Die Familie hat eine Belohnung von einer Million Dollar ausgesetzt. Über ein mögliches Motiv schweigen die Behörden; mehrere Personen, darunter Angehörige, seien als Verdächtige ausgeschlossen worden. Präsident Donald Trump und das FBI hatten sich im Februar selbst in den Fall eingeschaltet. Mit Stand Juni 2026 ist das Schicksal Nancy Guthries ungeklärt.

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Anglophone Medien berichten, dass eine zweite Lösegeldforderung an Medien behauptet, Nancy Guthrie sei nach der Entführung gestorben. Ermittler halten die Nachrichten für echt, die erste forderte Millionen in Bitcoin. Die Berichterstattung bleibt sachlich, beschreibt das Täterprofil und den Zeitablauf ohne Sensationslust.

Südostasiatische Presse
AlarmDringlichkeit

Südostasiatische Medien stellen den Fall als sich vertiefendes Mysterium dar und betonen die erschreckende zweite Lösegeldforderung, die den Tod der älteren Mutter behauptet. Die Geschichte wird als fesselndes neues Kapitel inszeniert, das die Verwirrung und das Entsetzen über die Entführung der Mutter einer bekannten TV-Moderatorin hervorhebt.

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