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Medien & UnterhaltungDonnerstag, 9. Juli 2026

Emmy-Nominierungen 2026: „The Pitt“ und „Hacks“ an der Spitze, ein stiller Gruß an Rob Reiner

Die 78. Primetime Emmy Awards werden am 14. September verliehen; die Nominierungen zeigen eine starke zweite Staffel des Medizindramas „The Pitt“ und einen Rekord für die Comedyserie „Hacks“.

Am Mittwoch, dem 8. Juli, traten die Schauspielerin Lisa Colón-Zayas und der Schauspieler Jeff Hiller vor die Kameras, um die Nominierungen der 78. Emmy-Verleihung zu verkünden. Colón-Zayas, selbst Emmy-Preisträgerin für „The Bear“, und Hiller, der in der neuen Apple-TV+-Serie „Widow’s Bay“ zu sehen ist, gaben den Auftakt zu einem Vormittag, der die Kräfteverhältnisse der amerikanischen Fernsehindustrie neu vermaß. Mit 25 Nennungen führt das Medizindrama „The Pitt“ das Feld an – fast eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr, als die HBO-Max-Serie bereits als beste Dramaserie ausgezeichnet worden war. Dicht dahinter folgt die Comedyserie „Hacks“, die für ihre fünfte und letzte Staffel 24 Nominierungen erhielt und damit einen neuen Rekord für eine Komödie aufstellte.

Die Dominanz von „The Pitt“ zieht sich durch sämtliche Schauspielkategorien: Allein 13 Nominierungen entfallen auf das Ensemble, darunter Noah Wyle als Hauptdarsteller sowie Katherine LaNasa, Taylor Dearden und Sepideh Moafi in den Nebenrollen. In der Kategorie „Beste Nebendarstellerin in einer Dramaserie“ besetzt die Serie vier von sieben Plätzen. „Hacks“ wiederum verdankt seine herausragende Position nicht zuletzt Jean Smart, die für ihre Darstellung der Deborah Vance bereits vier Emmys gewonnen hat und nun auf eine fünfte Trophäe hofft. Ihre schärfste Konkurrentin ist Lisa Kudrow, die mit der wiederbelebten Serie „The Comeback“ ins Rennen geht – ein Aufeinandertreffen, das in US-Medien bereits als „Bürgerkrieg der Fans“ bezeichnet wird.

Jenseits der beiden Spitzenreiter verzeichnet vor allem Apple TV+ einen bemerkenswerten Achtungserfolg. Die Horrorkomödie „Widow’s Bay“, die erst Ende April anlief und binnen weniger Wochen eine enthusiastische Fangemeinde fand, kommt auf 19 Nominierungen. Das Drama „Pluribus“ aus der Feder von Vince Gilligan („Breaking Bad“) erhielt 18 Nennungen, darunter eine für Hauptdarstellerin Rhea Seahorn. Auch die Netflix-Anthologie „Beef“ ist mit 16 Nominierungen stark vertreten. Unter den Dramaserien konkurrieren neben „The Pitt“ unter anderem „The Diplomat“, „Slow Horses“ und „Paradise“ um die Hauptpreise; bei den Komödien treten „Abbott Elementary“, „The Bear“ und „Only Murders in the Building“ an.

Eine leise, aber eindrückliche Note setzt die posthume Nominierung von Rob Reiner. Der Regisseur und Schauspieler, der im vergangenen Dezember gemeinsam mit seiner Frau einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel, ist für einen Gastauftritt in „The Bear“ nominiert. Die Nachricht wurde in den amerikanischen Feuilletons mit stiller Anerkennung aufgenommen. Auch abseits der großen Serien zeigen die Nominierungen eine Branche im Umbruch: HBO Max führt die Plattformwertung mit 122 Nennungen an, gefolgt von Netflix (111) und Apple TV+ (87). Die Zahl der eingereichten Programme sank im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Prozent auf 555.

Die Verleihung findet am 14. September im Peacock Theater in Los Angeles statt. Als Gastgeberin führt Mariska Hargitay durch den Abend, die dem Publikum vor allem als Olivia Benson aus „Law & Order: Special Victims Unit“ vertraut ist. Es ist das erste Mal seit fünfzehn Jahren, dass eine Frau die Emmys moderiert – ein Detail, das in der amerikanischen Presse aufmerksam registriert wurde. So wird der Abend nicht nur über Sieger und Verlierer entscheiden, sondern auch ein Bild davon geben, wie sich das Fernsehen selbst inszeniert.

Divergenz — wer erzählt sie wie
Achse: Tone: neutral vs. celebratory
36%Mittel
3 Blöcke · Positionen von 0.00 bis +0.80
Neutral factual reportingCelebratory triumphalist framing
LATEURRUS
Abweichung zwischen Presseblöcken
Lateinamerikanische Presse+0.80aligned
Kontinentaleuropäische Presse0.00neutral
Russische & GUS-Presse+0.10neutral
Die Medien der direkten Beteiligten (die Produktion der Serie und die Künstler) sind in den analysierten Blöcken nicht vertreten.
Lateinamerikanische Presse+0.80
Stimme

The series 'The Pitt' triumphs with 25 nominations, proving its dominance in the television landscape.

Mechanismustrionfalismo

Uses emphatic vocabulary and repeated references to past successes to build a narrative of uncontested dominance.

TriumphPragmatismus
Kontinentaleuropäische Presse0.00
Stimme

The Emmy nominations were announced, with 'The Pitt' and 'Hacks' leading, as just another news item.

Mechanismuscronaca asettica

By embedding the news in a stream of heterogeneous reporting, it strips it of emphasis and treats it as an ordinary fact.

DistanzPragmatismus
Russische & GUS-Presse+0.10
Stimme

The series 'Pitt' doubled its nominations compared to last year, becoming the leader with 25 nods.

Mechanismusenfasi sul progresso

By emphasizing the doubling of nominations, it presents the result as objective, measurable progress.

DistanzPragmatismus

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Donnerstag, 9. Juli 2026

Emmy-Nominierungen 2026: „The Pitt“ und „Hacks“ an der Spitze, ein stiller Gruß an Rob Reiner

Die 78. Primetime Emmy Awards werden am 14. September verliehen; die Nominierungen zeigen eine starke zweite Staffel des Medizindramas „The Pitt“ und einen Rekord für die Comedyserie „Hacks“.

Am Mittwoch, dem 8. Juli, traten die Schauspielerin Lisa Colón-Zayas und der Schauspieler Jeff Hiller vor die Kameras, um die Nominierungen der 78. Emmy-Verleihung zu verkünden. Colón-Zayas, selbst Emmy-Preisträgerin für „The Bear“, und Hiller, der in der neuen Apple-TV+-Serie „Widow’s Bay“ zu sehen ist, gaben den Auftakt zu einem Vormittag, der die Kräfteverhältnisse der amerikanischen Fernsehindustrie neu vermaß. Mit 25 Nennungen führt das Medizindrama „The Pitt“ das Feld an – fast eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr, als die HBO-Max-Serie bereits als beste Dramaserie ausgezeichnet worden war. Dicht dahinter folgt die Comedyserie „Hacks“, die für ihre fünfte und letzte Staffel 24 Nominierungen erhielt und damit einen neuen Rekord für eine Komödie aufstellte.

Die Dominanz von „The Pitt“ zieht sich durch sämtliche Schauspielkategorien: Allein 13 Nominierungen entfallen auf das Ensemble, darunter Noah Wyle als Hauptdarsteller sowie Katherine LaNasa, Taylor Dearden und Sepideh Moafi in den Nebenrollen. In der Kategorie „Beste Nebendarstellerin in einer Dramaserie“ besetzt die Serie vier von sieben Plätzen. „Hacks“ wiederum verdankt seine herausragende Position nicht zuletzt Jean Smart, die für ihre Darstellung der Deborah Vance bereits vier Emmys gewonnen hat und nun auf eine fünfte Trophäe hofft. Ihre schärfste Konkurrentin ist Lisa Kudrow, die mit der wiederbelebten Serie „The Comeback“ ins Rennen geht – ein Aufeinandertreffen, das in US-Medien bereits als „Bürgerkrieg der Fans“ bezeichnet wird.

Jenseits der beiden Spitzenreiter verzeichnet vor allem Apple TV+ einen bemerkenswerten Achtungserfolg. Die Horrorkomödie „Widow’s Bay“, die erst Ende April anlief und binnen weniger Wochen eine enthusiastische Fangemeinde fand, kommt auf 19 Nominierungen. Das Drama „Pluribus“ aus der Feder von Vince Gilligan („Breaking Bad“) erhielt 18 Nennungen, darunter eine für Hauptdarstellerin Rhea Seahorn. Auch die Netflix-Anthologie „Beef“ ist mit 16 Nominierungen stark vertreten. Unter den Dramaserien konkurrieren neben „The Pitt“ unter anderem „The Diplomat“, „Slow Horses“ und „Paradise“ um die Hauptpreise; bei den Komödien treten „Abbott Elementary“, „The Bear“ und „Only Murders in the Building“ an.

Eine leise, aber eindrückliche Note setzt die posthume Nominierung von Rob Reiner. Der Regisseur und Schauspieler, der im vergangenen Dezember gemeinsam mit seiner Frau einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel, ist für einen Gastauftritt in „The Bear“ nominiert. Die Nachricht wurde in den amerikanischen Feuilletons mit stiller Anerkennung aufgenommen. Auch abseits der großen Serien zeigen die Nominierungen eine Branche im Umbruch: HBO Max führt die Plattformwertung mit 122 Nennungen an, gefolgt von Netflix (111) und Apple TV+ (87). Die Zahl der eingereichten Programme sank im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Prozent auf 555.

Die Verleihung findet am 14. September im Peacock Theater in Los Angeles statt. Als Gastgeberin führt Mariska Hargitay durch den Abend, die dem Publikum vor allem als Olivia Benson aus „Law & Order: Special Victims Unit“ vertraut ist. Es ist das erste Mal seit fünfzehn Jahren, dass eine Frau die Emmys moderiert – ein Detail, das in der amerikanischen Presse aufmerksam registriert wurde. So wird der Abend nicht nur über Sieger und Verlierer entscheiden, sondern auch ein Bild davon geben, wie sich das Fernsehen selbst inszeniert.

Divergenz — wer erzählt sie wie
Achse: Tone: neutral vs. celebratory
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Neutral factual reportingCelebratory triumphalist framing
LATEURRUS
Abweichung zwischen Presseblöcken
Lateinamerikanische Presse+0.80aligned
Kontinentaleuropäische Presse0.00neutral
Russische & GUS-Presse+0.10neutral
Die Medien der direkten Beteiligten (die Produktion der Serie und die Künstler) sind in den analysierten Blöcken nicht vertreten.
Lateinamerikanische Presse+0.80
Stimme

The series 'The Pitt' triumphs with 25 nominations, proving its dominance in the television landscape.

Mechanismustrionfalismo

Uses emphatic vocabulary and repeated references to past successes to build a narrative of uncontested dominance.

TriumphPragmatismus
Kontinentaleuropäische Presse0.00
Stimme

The Emmy nominations were announced, with 'The Pitt' and 'Hacks' leading, as just another news item.

Mechanismuscronaca asettica

By embedding the news in a stream of heterogeneous reporting, it strips it of emphasis and treats it as an ordinary fact.

DistanzPragmatismus
Russische & GUS-Presse+0.10
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