
Einigung zwischen DFB und Klopp – die letzte Hürde heißt Red Bull
Jürgen Klopp und der Deutsche Fußball-Bund haben in New York die Grundzüge eines Vertrags bis 2030 vereinbart, doch die Zustimmung von Red Bull steht noch aus.
In einem New Yorker Hotel nahe dem John-F.-Kennedy-Flughafen haben Jürgen Klopp und die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes am Freitag den entscheidenden Schritt vollzogen. Nach mehr als vierstündigen Gesprächen verkündete der DFB eine grundsätzliche Einigung über die Eckpunkte eines Engagements des 59-Jährigen als Bundestrainer. Der Kontrakt soll bis zur Weltmeisterschaft 2030 laufen, dotiert mit einem Salär, das nur geringfügig über dem des zurückgetretenen Julian Nagelsmann liegt. Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke, ein langjähriger Vertrauter Klopps aus Dortmunder Tagen, zeigten sich zuversichtlich, den finalen Abschluss in der kommenden Woche zu erreichen – vorausgesetzt, Red Bull stimmt dem Wechsel zu.
Das einzige verbliebene Hindernis ist Klopps aktueller Arbeitgeber. Seit Januar 2025 fungiert der Coach als globaler Fußballchef des österreichischen Getränkekonzerns und betreut dort Klubs von Leipzig über New York bis Brasilien. Zwar soll sein Vertrag eine Ausstiegsklausel enthalten, die bei einer Anfrage des DFB greift, doch die Verhandlungen zwischen den Parteien stehen noch aus. Klopp selbst hatte vor wenigen Tagen erklärt: „Ich muss mit Oliver Mintzlaff sprechen. Er ist mein Arbeitgeber, und ich gehe davon aus, dass er mir nicht im Weg steht. Für mich ist das ideale Ergebnis, dass alle von diesem Schritt profitieren – auch Red Bull.“ In Medienberichten ist von einer Lösung die Rede, bei der Klopp den Konzern zwar verlässt, aber als Markenbotschafter verbunden bleibt.
Der gebürtige Stuttgarter kehrt damit zurück ins Rampenlicht, nachdem er sich nach seinem Abschied vom FC Liverpool im Sommer 2024 eine Auszeit verordnet hatte. Zuvor hatte er die Reds zu Champions-League-Triumph 2019 und zur ersten englischen Meisterschaft seit 30 Jahren geführt, nachdem er bereits mit Borussia Dortmund 2011 und 2012 die Bundesliga gewonnen hatte. Dass Klopp nun bei der WM in den USA als TV-Experte arbeitete und dabei den Bundestrainerposten offen ins Visier nahm, passt zu seiner Karriere, die stets von klaren Ansagen geprägt war. Als Nagelsmann unmittelbar nach dem peinlichen Aus im WM-Achtelfinale gegen Paraguay seinen Rücktritt erklärte, stand Klopp sofort ganz oben auf der Kandidatenliste des Verbandes.
Für den DFB ist die Verpflichtung des 59-Jährigen mehr als nur eine sportliche Weichenstellung. Nach drei aufeinanderfolgenden WM-Enttäuschungen – Vorrunden-Aus 2018 und 2022, nun das Scheitern im Elfmeterschießen gegen den Außenseiter aus Südamerika – sehnt sich der viermalige Weltmeister nach einem Neuanfang. Klopp soll nicht nur Ergebnisse liefern, sondern der Mannschaft wieder Gesicht und Glaubwürdigkeit verleihen. Dass sein langjähriger Assistent Pepijn Lijnders ebenfalls zum Stab stoßen dürfte, unterstreicht den Anspruch, eine eingespielte sportliche Führung zu installieren.
Bevor der Vertrag allerdings in trockenen Tüchern ist, muss neben der Red-Bull-Freigabe das gesamte DFB-Präsidium zustimmen, und auch die Gremien des Verbandes werden über das Arbeitspapier befinden. Gelingt der Abschluss rechtzeitig, könnte Klopp sein Debüt am 24. September in der Nations League geben – auswärts gegen die Niederlande, jenes Nachbarland, in dem er einst seine ersten internationalen Meriten als Trainer sammelte. Anschließend steht drei Tage später das Heimspiel gegen Griechenland an. Ein Siegeszug, so die Hoffnung in Frankfurt, wäre der passende Auftakt für eine Mission, die 2030 ihren Höhepunkt finden soll.
| Arabische Golfpresse | +0.30 | aligned |
|---|---|---|
| Israelische Presse | 0.00 | neutral |
| Arabische Levante-Maghreb-Presse | +0.10 | neutral |
Germany has almost realized its dream of hiring Klopp, only the last obstacle of Red Bull remains.
By emphasizing the 'constructive' nature of the meeting and mutual confidence, the report minimizes bureaucratic hurdles and presents Red Bull as the sole, easily surmountable impediment.
Some articles omit the reason for the vacancy (Nagelsmann's resignation after World Cup elimination), framing the agreement as an isolated event.
Klopp has agreed in principle to become Germany's coach, with a contract until 2030, subject to Red Bull's approval.
The report focuses on concrete details of the agreement and the meeting, avoiding emotional commentary and presenting the negotiation as a technical, straightforward process.
Klopp is one step away from leading Germany, after a preliminary agreement; only Red Bull's clearance remains.
By stressing both sides' confidence and the productivity of the meeting, the report projects an imminent positive outcome, reducing uncertainty.
The reason for the vacancy (Nagelsmann's resignation) is not mentioned, omitting the negative context that led to the search for a new coach.
Erweitere deinen Horizont
US-Senator Lindsey Graham unerwartet gestorben – Unsicherheit für Trumps Kongressmehrheit
4 Sprachen · 21 Quellen
Aus Economy & MarketsWeltweiter Wohnungsmarkt im Umbruch: Käuferschwund in den USA, Kreditoffensive in Argentinien und Schweden
4 Sprachen · 6 Quellen
Aus TechnologyOpenAI bündelt KI-Agenten: ChatGPT Work startet, Browser Atlas wird eingestellt
7 Sprachen · 7 Quellen