
Ein Bison greift im Yellowstone-Nationalpark einen älteren Besucher an und verletzt ihn schwer
Ein älterer Besucher wurde mit seinem Enkel von einem Bison überrascht und nach einer Verfolgungsjagd mehrere Meter in die Luft geschleudert; sein Zustand ist kritisch.
Am Freitag ist es im Yellowstone-Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming zu einem schweren Zwischenfall gekommen. Ein Bison attackierte auf dem Bridge-Bay-Campingplatz einen älteren Mann, der mit seinem Enkel unterwegs war. Das Tier erfasste den Mann mit einem Horn und schleuderte ihn nach Zeugenaussagen mehrere Meter durch die Luft. Der Verletzte wurde in ein umliegendes Krankenhaus gebracht; über seinen genauen Zustand machten die Behörden zunächst keine offiziellen Angaben.
Der Angriff wurde von dem professionellen Fotografen Mike MacLeod gefilmt und später in sozialen Netzwerken verbreitet. Den Schilderungen MacLeods zufolge hatte der Bison bereits zuvor aggressives Verhalten gezeigt und andere Besucher durch das Campinggelände getrieben. Der Mann und sein Enkel bemerkten das Tier und zogen sich hinter eine Baumgruppe zurück. Als ein heller Pick-up vorbeifuhr, geriet der Bison erneut in Erregung, stürmte auf die Bäume zu und griff schließlich den Mann an. Dieser versuchte noch, sich hinter den Stämmen in Sicherheit zu bringen, wurde jedoch von dem Tier eingeholt und mit dem linken Horn an der Hüfte getroffen. Der Bison verharrte danach minutenlang bei dem am Boden liegenden Verletzten, bis andere Besucher das Tier durch lautes Rufen und Gestikulieren vertreiben konnten.
Die genauen Umstände des Vorfalls sind noch nicht amtlich bestätigt. Die Nationalparkverwaltung hat bis Sonntagmorgen keine Stellungnahme veröffentlicht. Unklar bleibt, ob die Besucher den vorgeschriebenen Mindestabstand von rund 23 Metern zu den Tieren einhielten. Augenzeugen betonten, der Mann habe sich nicht leichtsinnig verhalten und sei das Opfer eines unvermittelten Angriffs geworden. Aus dem Park selbst hieß es in früheren Mitteilungen, Bisons seien unberechenbar und für die meisten Verletzungen von Besuchern verantwortlich. Der Vorfall fällt zudem in die Paarungszeit der Tiere, die von Juni bis September dauert und in der männliche Bisons besonders territorial reagieren.
Innerhalb eines Monats ist es bereits der zweite dokumentierte Bison-Angriff auf einen Parkbesucher. Ende Juni wurde ein zwölfjähriger Junge nahe dem Mud-Volcano-Gebiet verletzt. Der Nationalpark weist Besucher regelmäßig darauf hin, dass es sich um wilde Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum handelt und auch große Abstände keine absolute Sicherheit bieten. Die Ermittlungen zu dem jüngsten Vorfall dauern an.
| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
| Israelische Presse | +0.30 | aligned |
The tourist's reckless behavior provoked the bison attack.
By juxtaposing the bison's calm posture with the sudden attack, the narrative creates shock that implicitly blames the tourist.
Omits that the victim was with his grandson and kept a reasonable distance, reinforcing the idea of recklessness.
The victim did everything right, but the unpredictable animal attacked anyway.
By framing this attack as unusual compared to typical tourist stupidity, the narrative normalizes the victim's caution and shifts blame to the animal's unpredictability.
The innocent tourist was attacked by a furious bison despite keeping his distance.
By emphasizing the victim's innocence and the animal's aggression without provocation, the narrative generates indignation against those who might blame the tourist.
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