
Deutschland trifft im WM-Achtelfinale auf Paraguay: Nagelsmanns Elf nach Gruppenphase unter Druck
Nach der Niederlage gegen Ecuador muss sich das DFB-Team im ersten K.-o.-Spiel gegen den Außenseiter aus Südamerika beweisen.
Am Montagabend (Ortszeit) treffen in Foxborough, Massachusetts, die deutsche Nationalmannschaft und Paraguay im Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026 aufeinander. Anpfiff im Gillette Stadium ist um 17:30 Uhr Ostküstenzeit, in Deutschland in der Nacht zum Dienstag um 3:30 Uhr MESZ. Die Partie wird im deutschen Fernsehen von der ARD übertragen, in Österreich und der Schweiz ist sie bei den jeweiligen öffentlich-rechtlichen Sendern zu sehen.
Deutschland zog als Sieger der Gruppe E in die K.-o.-Runde ein, doch der letzte Eindruck trübt das Bild. Einem 7:1-Auftaktsieg gegen Curaçao und einem 2:1 gegen die Elfenbeinküste folgte eine 1:2-Niederlage gegen Ecuador. In deutschen Medien wird seither die defensive Stabilität hinterfragt, auch wenn Trainer Julian Nagelsmann die Partie als lehrreich einordnete. Die Offensive um Jamal Musiala, Florian Wirtz und Kai Havertz erzielte in der Gruppenphase zehn Tore und gilt als größte Stärke.
Paraguay erreichte das Achtelfinale als einer der besten Gruppendritten. Nach einer deutlichen 1:4-Auftaktniederlage gegen Gastgeber USA fing sich die Mannschaft von Gustavo Alfaro und holte aus den folgenden Spielen vier Punkte: einem torlosen Remis gegen Australien und einem Sieg gegen die Türkei. In südamerikanischen Berichten wird der Kampfgeist der Albirroja hervorgehoben, die sich nach dem Fehlstart stabilisierte und ohne weiteren Gegentreffer blieb.
Historisch trafen beide Teams zweimal aufeinander. Im WM-Achtelfinale 2002 setzte sich Deutschland mit 1:0 durch, ein Testspiel 2013 endete 3:3. Die voraussichtlichen Aufstellungen zeigen auf deutscher Seite eine eingespielte Formation mit Neuer im Tor, Kimmich, Tah, Rüdiger und Brown in der Abwehr sowie Nmecha und Pavlovic im Mittelfeld. Paraguay setzt auf Gill im Tor, eine Fünferkette um Gómez und Alonso sowie auf Konter über Enciso und Ávalos.
Der Sieger dieser Partie trifft im Viertelfinale auf den Gewinner der Begegnung zwischen Frankreich und Schweden. Für Deutschland geht es darum, die zuletzt offenbarten Schwächen zu beheben und den hohen Erwartungen im Turnierverlauf gerecht zu werden.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Das Spiel Deutschland gegen Paraguay im Sechzehntelfinale der WM 2026 wird als Aufeinandertreffen gegensätzlicher Stile dargestellt. Deutschland geht als Gruppensieger als Favorit ins Rennen, doch die Widerstandsfähigkeit Paraguays wird hervorgehoben. Die Erinnerung an das späte Siegtor 2002 verleiht der Partie historisches Gewicht.
Paraguay tritt gegen das übermächtige Deutschland an, als gelte es eine 'Utopie zu jagen' – eine fast unmögliche Aufgabe. Nach einem holprigen Start hat sich die Guaraní-Mannschaft gefangen und träumt nun von einer Überraschung. Die Niederlage von 2002 durch ein einziges Tor wirkt nach, doch die Hoffnung bleibt.
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