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Serena und Venus Williams kehren mit Wildcard nach Wimbledon zurück

Die Organisatoren des Grand-Slam-Turniers in London haben den Schwestern eine Einladung für das Damendoppel erteilt – ein Comeback, das weltweit für Aufsehen sorgt.

Die Nachricht aus dem All England Club elektrisiert die Tenniswelt: Serena und Venus Williams werden bei den Championships 2026 gemeinsam im Damendoppel antreten. Am Dienstag gaben die Veranstalter bekannt, den 44-jährigen Serena und der am Mittwoch 46 Jahre alt werdenden Venus eine Wildcard für den prestigeträchtigen Rasenklassiker erteilt zu haben. Es ist die erste gemeinsame Teilnahme der Schwestern in Wimbledon seit ihrem letzten Titelgewinn 2016 und zugleich Serenas Rückkehr auf die Grand-Slam-Bühne nach fast vierjähriger Abwesenheit. Während amerikanische Medien wie CBS News und die Los Angeles Times von einem „historischen Comeback“ sprechen, betonen Beobachter in London die symbolische Kraft dieser Entscheidung: Die Williams-Schwestern, die zusammen 14 Grand-Slam-Titel im Doppel gewannen, davon sechs in Wimbledon, erhalten die Chance, ihre Karriere auf dem heiligen Rasen fortzuschreiben.

Serena Williams hatte ihren Wiedereinstieg in den Profisport erst in der vergangenen Woche beim Turnier im Queen’s Club vollzogen, wo sie an der Seite der kanadischen Nachwuchsspielerin Victoria Mboko ihr Auftaktmatch gewann, ehe Mboko wegen einer Knieverletzung zurückziehen musste. In dieser Woche trat Serena in Berlin mit der Tschechin Karolina Muchova an und unterlag dort in der ersten Runde der Mexikanerin Giuliana Olmos und der Neuseeländerin Erin Routliffe glatt mit 4:6, 4:6. Die mexikanische Presse feierte den Sieg als „historischen Triumph“, während deutsche Medien wie die Bild-Zeitung den Auftritt der Amerikanerin trotz Niederlage als gefeiertes Spektakel beschrieben. Venus Williams, die seit ihrer Rückkehr im Sommer 2025 sporadisch Einzelmatches bestreitet, hat in dieser Saison noch keinen Sieg errungen, gilt aber im Doppel als weiterhin gefährlich.

Die Wildcard-Vergabe fügt sich in ein größeres Bild: Auch der Schweizer Stan Wawrinka, der Bulgare Grigor Dimitrow und die Polin Maja Chwalińska erhielten Freikarten. Im Herreneinzel bereitet sich derweil Titelverteidiger Jannik Sinner ohne offizielles Vorbereitungsturnier auf Wimbledon vor. Italienische Quellen berichten, der Südtiroler trainiere in Monte Carlo und werde seine Form bei einem Schaukampf im Hurlingham Club testen. Abseits des Platzes sorgt Sinner für Schlagzeilen: Die Internationale Astronomische Union benannte einen Asteroiden nach ihm, und seine Freundin Laila Hasanovic lief bei einem Konzert von Achille Lauro in Mailand als Model über den Laufsteg.

Aus globaler Perspektive wird die Rückkehr der Williams-Schwestern als generationenübergreifendes Ereignis gewertet. Arabische und hebräische Medien wie An-Nahar und Haaretz heben die sechs gemeinsamen Wimbledon-Titel hervor und sehen in der Wildcard eine Anerkennung der Ausnahmestellung der beiden. Indische und pakistanische Zeitungen betonen die emotionale Komponente: Serena wolle vor ihren beiden kleinen Töchtern spielen. In Lateinamerika wiederum wird der Fokus auf die Gegnerinnen gelegt – der Sieg von Olmos in Berlin gilt als Meilenstein für mexikanisches Tennis.

Für das Turnier, das am 29. Juni beginnt, verspricht die Teilnahme der Williams-Schwestern eine enorme Publikumswirkung. Ob die beiden jedoch sportlich an frühere Glanzzeiten anknüpfen können, bleibt offen. Serenas Physis wirkte in Berlin bereits verbessert, doch die Niederlage zeigte auch die Grenzen nach der langen Pause. Venus’ Einzelbilanz ist ernüchternd. Gleichwohl besitzt das Duo auf Rasen eine besondere Aura. Sollte es zu einem längeren Lauf kommen, wäre dies eine der großen Geschichten des Turniers – neben Sinners Titelverteidigung und der Frage, ob die 46-jährige Venus ein letztes Kapitel an der Church Road schreibt.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 3 Sprachen

48%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Atlantische / angloamerikanische PresseKontinentaleuropäische Presse
Atlantische / angloamerikanische Presse
DistanzPragmatismus

Die Williams-Schwestern kehren mit einer Wildcard im Doppel nach Wimbledon zurück. Serena, 44, spielt nach fast vier Jahren Pause wieder, während Venus, die 46 wird, weiterhin sporadisch antritt. Gemeinsam haben sie 14 Grand-Slam-Doppeltitel gewonnen, sechs davon in Wimbledon.

Kontinentaleuropäische Presse
TriumphPragmatismus

Serena und Venus Williams kehren mit einer Wildcard im Doppel nach Wimbledon zurück. Serena, 23-fache Grand-Slam-Siegerin, ist nach vier Jahren wieder dabei, während Venus ein sensationelles Comeback beim Queen's feierte. Die Schwestern haben sechsmal den Wimbledon-Doppeltitel gewonnen, zuletzt 2016.

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Dienstag, 16. Juni 2026

Serena und Venus Williams kehren mit Wildcard nach Wimbledon zurück

Die Organisatoren des Grand-Slam-Turniers in London haben den Schwestern eine Einladung für das Damendoppel erteilt – ein Comeback, das weltweit für Aufsehen sorgt.

Die Nachricht aus dem All England Club elektrisiert die Tenniswelt: Serena und Venus Williams werden bei den Championships 2026 gemeinsam im Damendoppel antreten. Am Dienstag gaben die Veranstalter bekannt, den 44-jährigen Serena und der am Mittwoch 46 Jahre alt werdenden Venus eine Wildcard für den prestigeträchtigen Rasenklassiker erteilt zu haben. Es ist die erste gemeinsame Teilnahme der Schwestern in Wimbledon seit ihrem letzten Titelgewinn 2016 und zugleich Serenas Rückkehr auf die Grand-Slam-Bühne nach fast vierjähriger Abwesenheit. Während amerikanische Medien wie CBS News und die Los Angeles Times von einem „historischen Comeback“ sprechen, betonen Beobachter in London die symbolische Kraft dieser Entscheidung: Die Williams-Schwestern, die zusammen 14 Grand-Slam-Titel im Doppel gewannen, davon sechs in Wimbledon, erhalten die Chance, ihre Karriere auf dem heiligen Rasen fortzuschreiben.

Serena Williams hatte ihren Wiedereinstieg in den Profisport erst in der vergangenen Woche beim Turnier im Queen’s Club vollzogen, wo sie an der Seite der kanadischen Nachwuchsspielerin Victoria Mboko ihr Auftaktmatch gewann, ehe Mboko wegen einer Knieverletzung zurückziehen musste. In dieser Woche trat Serena in Berlin mit der Tschechin Karolina Muchova an und unterlag dort in der ersten Runde der Mexikanerin Giuliana Olmos und der Neuseeländerin Erin Routliffe glatt mit 4:6, 4:6. Die mexikanische Presse feierte den Sieg als „historischen Triumph“, während deutsche Medien wie die Bild-Zeitung den Auftritt der Amerikanerin trotz Niederlage als gefeiertes Spektakel beschrieben. Venus Williams, die seit ihrer Rückkehr im Sommer 2025 sporadisch Einzelmatches bestreitet, hat in dieser Saison noch keinen Sieg errungen, gilt aber im Doppel als weiterhin gefährlich.

Die Wildcard-Vergabe fügt sich in ein größeres Bild: Auch der Schweizer Stan Wawrinka, der Bulgare Grigor Dimitrow und die Polin Maja Chwalińska erhielten Freikarten. Im Herreneinzel bereitet sich derweil Titelverteidiger Jannik Sinner ohne offizielles Vorbereitungsturnier auf Wimbledon vor. Italienische Quellen berichten, der Südtiroler trainiere in Monte Carlo und werde seine Form bei einem Schaukampf im Hurlingham Club testen. Abseits des Platzes sorgt Sinner für Schlagzeilen: Die Internationale Astronomische Union benannte einen Asteroiden nach ihm, und seine Freundin Laila Hasanovic lief bei einem Konzert von Achille Lauro in Mailand als Model über den Laufsteg.

Aus globaler Perspektive wird die Rückkehr der Williams-Schwestern als generationenübergreifendes Ereignis gewertet. Arabische und hebräische Medien wie An-Nahar und Haaretz heben die sechs gemeinsamen Wimbledon-Titel hervor und sehen in der Wildcard eine Anerkennung der Ausnahmestellung der beiden. Indische und pakistanische Zeitungen betonen die emotionale Komponente: Serena wolle vor ihren beiden kleinen Töchtern spielen. In Lateinamerika wiederum wird der Fokus auf die Gegnerinnen gelegt – der Sieg von Olmos in Berlin gilt als Meilenstein für mexikanisches Tennis.

Für das Turnier, das am 29. Juni beginnt, verspricht die Teilnahme der Williams-Schwestern eine enorme Publikumswirkung. Ob die beiden jedoch sportlich an frühere Glanzzeiten anknüpfen können, bleibt offen. Serenas Physis wirkte in Berlin bereits verbessert, doch die Niederlage zeigte auch die Grenzen nach der langen Pause. Venus’ Einzelbilanz ist ernüchternd. Gleichwohl besitzt das Duo auf Rasen eine besondere Aura. Sollte es zu einem längeren Lauf kommen, wäre dies eine der großen Geschichten des Turniers – neben Sinners Titelverteidigung und der Frage, ob die 46-jährige Venus ein letztes Kapitel an der Church Road schreibt.

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Die Williams-Schwestern kehren mit einer Wildcard im Doppel nach Wimbledon zurück. Serena, 44, spielt nach fast vier Jahren Pause wieder, während Venus, die 46 wird, weiterhin sporadisch antritt. Gemeinsam haben sie 14 Grand-Slam-Doppeltitel gewonnen, sechs davon in Wimbledon.

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TriumphPragmatismus

Serena und Venus Williams kehren mit einer Wildcard im Doppel nach Wimbledon zurück. Serena, 23-fache Grand-Slam-Siegerin, ist nach vier Jahren wieder dabei, während Venus ein sensationelles Comeback beim Queen's feierte. Die Schwestern haben sechsmal den Wimbledon-Doppeltitel gewonnen, zuletzt 2016.

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