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Kriminalität & KatastrophenMontag, 22. Juni 2026

Beinahe-Kollision in Boston und weitere Vorfälle im US-Luftverkehr

Eine Delta-Maschine musste durchstarten, ein Southwest-Flugzeug wurde am Boden beschädigt, und ein Passagier biss Mitreisende – die FAA ermittelt.

Am Samstag kam es auf dem Boston Logan International Airport zu einem schweren Zwischenfall: Eine Delta-Air-Lines-Maschine musste ihren Landeanflug abbrechen, weil ein Flugzeug von American Airlines eine kreuzende Startbahn nicht rechtzeitig räumte. Nach Angaben der US-Luftfahrtbehörde FAA sowie der Schätzung eines ehemaligen Boeing-Sicherheitsingenieurs näherten sich die beiden Jets bis auf etwa 300 Fuß (rund 90 Meter). Die Delta-Maschine mit 129 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern führte daraufhin ein von der Flugsicherung koordiniertes Durchstartmanöver (Go-around) durch und landete später sicher. Verletzt wurde niemand.

Ebenfalls am Wochenende wurde in Memphis, Tennessee, ein Flugzeug der Southwest Airlines während des Boardings von einem Bodenfahrzeug beschädigt. Die Airline bestätigte, dass das Flugzeug vorsorglich aus dem Betrieb genommen wurde; Passagiere und Besatzung blieben unverletzt. Der Flughafen Memphis-Shelby County sprach von einem „isolierten Vorfall“. Die Reisenden wurden auf eine Ersatzmaschine umgeleitet und erreichten ihr Ziel mit mehrstündiger Verspätung.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich auf einem American-Airlines-Flug von Charlotte nach Philadelphia. Laut übereinstimmenden Medienberichten, die sich auf aufgezeichneten Funkverkehr stützen, meldete der Pilot einen aggressiven Passagier, der andere Reisende gebissen haben soll und „mit jedem an Bord kämpfen wollte“. Die Airline erklärte später, der Passagier habe eine „medizinische Notlage“ erlitten und sei von einem Arzt an Bord betreut worden. Ob Strafverfolgungsbehörden nach der Landung eingriffen, blieb zunächst unklar.

Die Vorfälle reihen sich in eine Serie von Sicherheitsproblemen im US-Luftverkehr ein. Die FAA hat eine Untersuchung des Bostoner Beinahe-Zusammenstoßes eingeleitet. Bereits für Dienstag ist eine Anhörung im Senatsunterausschuss für Luftfahrt angesetzt, bei der es um die Zunahme von Beinahe-Kollisionen und unbefugten Bewegungen auf Start- und Landebahnen (Runway Incursions) gehen soll. Die Anhörung zielt darauf ab, die Sicherheit des nationalen Luftraumsystems zu stärken. Die FAA betrachtet Durchstartmanöver grundsätzlich als sichere Routineverfahren.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Atlantische / angloamerikanische PresseIndische & südasiatische Presse
Atlantische / angloamerikanische Presse/ Sicherheit
AlarmPragmatismus

Die FAA hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem ein Delta-Jet am Boston Logan nur etwa 300 Fuß von einem American-Airlines-Flugzeug entfernt war und zum Durchstarten gezwungen wurde. Der Vorfall ist einer von mehreren jüngsten US-Luftsicherheitsereignissen, darunter ein Bodenfahrzeug, das ein Southwest-Flugzeug rammte, und ein Passagier, der andere an Bord biss. Die Behörden betrachten diese als ernste Sicherheitsfragen, die einer gründlichen Prüfung bedürfen.

Indische & südasiatische Presse
EmpörungIronie

Ein Passagier an Bord eines American-Airlines-Flugs biss einen Mitreisenden, woraufhin der Pilot das Chaos melden musste. Die Person wurde beschrieben, als sie versuchte, mit jedem zu kämpfen, und die Besatzung musste eine bizarre und alarmierende Situation bewältigen. Der Vorfall reiht sich in eine Serie ungewöhnlicher Ereignisse im Flugverkehr ein und löst sowohl Besorgnis als auch Unglauben aus.

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Montag, 22. Juni 2026

Beinahe-Kollision in Boston und weitere Vorfälle im US-Luftverkehr

Eine Delta-Maschine musste durchstarten, ein Southwest-Flugzeug wurde am Boden beschädigt, und ein Passagier biss Mitreisende – die FAA ermittelt.

Am Samstag kam es auf dem Boston Logan International Airport zu einem schweren Zwischenfall: Eine Delta-Air-Lines-Maschine musste ihren Landeanflug abbrechen, weil ein Flugzeug von American Airlines eine kreuzende Startbahn nicht rechtzeitig räumte. Nach Angaben der US-Luftfahrtbehörde FAA sowie der Schätzung eines ehemaligen Boeing-Sicherheitsingenieurs näherten sich die beiden Jets bis auf etwa 300 Fuß (rund 90 Meter). Die Delta-Maschine mit 129 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern führte daraufhin ein von der Flugsicherung koordiniertes Durchstartmanöver (Go-around) durch und landete später sicher. Verletzt wurde niemand.

Ebenfalls am Wochenende wurde in Memphis, Tennessee, ein Flugzeug der Southwest Airlines während des Boardings von einem Bodenfahrzeug beschädigt. Die Airline bestätigte, dass das Flugzeug vorsorglich aus dem Betrieb genommen wurde; Passagiere und Besatzung blieben unverletzt. Der Flughafen Memphis-Shelby County sprach von einem „isolierten Vorfall“. Die Reisenden wurden auf eine Ersatzmaschine umgeleitet und erreichten ihr Ziel mit mehrstündiger Verspätung.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich auf einem American-Airlines-Flug von Charlotte nach Philadelphia. Laut übereinstimmenden Medienberichten, die sich auf aufgezeichneten Funkverkehr stützen, meldete der Pilot einen aggressiven Passagier, der andere Reisende gebissen haben soll und „mit jedem an Bord kämpfen wollte“. Die Airline erklärte später, der Passagier habe eine „medizinische Notlage“ erlitten und sei von einem Arzt an Bord betreut worden. Ob Strafverfolgungsbehörden nach der Landung eingriffen, blieb zunächst unklar.

Die Vorfälle reihen sich in eine Serie von Sicherheitsproblemen im US-Luftverkehr ein. Die FAA hat eine Untersuchung des Bostoner Beinahe-Zusammenstoßes eingeleitet. Bereits für Dienstag ist eine Anhörung im Senatsunterausschuss für Luftfahrt angesetzt, bei der es um die Zunahme von Beinahe-Kollisionen und unbefugten Bewegungen auf Start- und Landebahnen (Runway Incursions) gehen soll. Die Anhörung zielt darauf ab, die Sicherheit des nationalen Luftraumsystems zu stärken. Die FAA betrachtet Durchstartmanöver grundsätzlich als sichere Routineverfahren.

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Die FAA hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem ein Delta-Jet am Boston Logan nur etwa 300 Fuß von einem American-Airlines-Flugzeug entfernt war und zum Durchstarten gezwungen wurde. Der Vorfall ist einer von mehreren jüngsten US-Luftsicherheitsereignissen, darunter ein Bodenfahrzeug, das ein Southwest-Flugzeug rammte, und ein Passagier, der andere an Bord biss. Die Behörden betrachten diese als ernste Sicherheitsfragen, die einer gründlichen Prüfung bedürfen.

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Ein Passagier an Bord eines American-Airlines-Flugs biss einen Mitreisenden, woraufhin der Pilot das Chaos melden musste. Die Person wurde beschrieben, als sie versuchte, mit jedem zu kämpfen, und die Besatzung musste eine bizarre und alarmierende Situation bewältigen. Der Vorfall reiht sich in eine Serie ungewöhnlicher Ereignisse im Flugverkehr ein und löst sowohl Besorgnis als auch Unglauben aus.

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