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Auftaktpleite für Brasilien: 1:1 gegen Marokko – Ancelotti zeigt sich zerknirscht

Carlo Ancelottis WM-Premiere als Trainer des fünfmaligen Weltmeisters Brasilien endet enttäuschend. Nervosität und fehlende Durchschlagskraft führten zu einem kaum verdienten Remis, während die Kritik aus der Heimat unüberhörbar ist.

Brasilien ist mit einem Unentschieden in die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 gestartet. Im MetLife-Stadion von East Rutherford, New Jersey, trennte sich die Seleção am Samstagabend (Ortszeit) von Marokko mit 1:1. Der Überraschungs-Halbfinalist von 2022 ging durch Ismaël Saibari früh in Führung, ehe Vinícius Júnior noch vor der Pause ausglich. Ein Sieg gegen das vermeintlich kleine Fußballland blieb aus – es war der erste verpasste Auftaktsieg Brasiliens bei einer WM seit 1934.

Trainer Carlo Ancelotti, der bei seinem ersten WM-Spiel überhaupt an der Seitenlinie stand, suchte nach Erklärungen. „Das Team war in der ersten Halbzeit ängstlich, die Nervosität war allgegenwärtig“, so der Italiener. Er sprach von fehlendem Ballbesitz und einer mangelhaften Spielstruktur. Gegenüber verschiedenen Medien – darunter britischen und asiatischen Reportern – entschuldigte sich Ancelotti ausdrücklich: „Es tut mir leid, dass wir nicht so gespielt haben, wie wir es uns vorgenommen hatten.“ Seine Kritiker in Brasilien reagierten weniger nachsichtig.

In der brasilianischen Presse wurde das Debakel scharf verurteilt. Die spanische „El Confidencial“ zitierte Stimmen, die die dürftige Vorstellung als „besorgniserregender als das Ergebnis“ bezeichneten. Die italienische „Libero Quotidiano“ bemerkte, Ancelotti stehe bereits „unter Prozess“, und von der eigenen Fangemeinde hagelte es Spott. Bemängelt wurde besonders die fehlende spielerische Dominanz gegen eine hochkonzentrierte marokkanische Mannschaft, die im vergangenen Turnier in Katar den vierten Platz belegt hatte.

Trotz der Enttäuschung zeigte sich Ancelotti zuversichtlich für die kommenden Partien. „Wir sind eine Mannschaft, die jedem Gegner gewachsen ist. Ich bin überzeugt, dass wir uns steigern werden“, sagte er. Der zweite Gruppenspieltag – gegen Schottland, das bereits geforderte Punkte hat – wird für den Weltmeister von 2002 und 2014 zur ersten Bewährungsprobe. In Gruppe C bleiben alle Möglichkeiten offen, doch der Druck auf Ancelotti und sein Starensemble dürfte mit jedem weiteren Punktverlust wachsen.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Stampa europea continentaleStampa africana subsahariana
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Continental European press highlights how Brazil's draw with Morocco is a symptom of a deep problem, known to Ancelotti since his Real Madrid days. The performance is described as disappointing and worrying, with the team unable to show its potential. The only positive note is Vinícius's goal, but overall criticism is harsh, pointing out lack of balance and ideas.

Stampa africana subsahariana/ anglofona
pragmatismodistacco

Sub-Saharan African press reports Ancelotti's statements attributing the draw to nervousness and lack of possession, urging patience. Focus is on initial difficulties and need for improvement, without alarmist tones. Confidence in the team and coach is reiterated despite the poor start.

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Sonntag, 14. Juni 2026

Auftaktpleite für Brasilien: 1:1 gegen Marokko – Ancelotti zeigt sich zerknirscht

Carlo Ancelottis WM-Premiere als Trainer des fünfmaligen Weltmeisters Brasilien endet enttäuschend. Nervosität und fehlende Durchschlagskraft führten zu einem kaum verdienten Remis, während die Kritik aus der Heimat unüberhörbar ist.

Brasilien ist mit einem Unentschieden in die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 gestartet. Im MetLife-Stadion von East Rutherford, New Jersey, trennte sich die Seleção am Samstagabend (Ortszeit) von Marokko mit 1:1. Der Überraschungs-Halbfinalist von 2022 ging durch Ismaël Saibari früh in Führung, ehe Vinícius Júnior noch vor der Pause ausglich. Ein Sieg gegen das vermeintlich kleine Fußballland blieb aus – es war der erste verpasste Auftaktsieg Brasiliens bei einer WM seit 1934.

Trainer Carlo Ancelotti, der bei seinem ersten WM-Spiel überhaupt an der Seitenlinie stand, suchte nach Erklärungen. „Das Team war in der ersten Halbzeit ängstlich, die Nervosität war allgegenwärtig“, so der Italiener. Er sprach von fehlendem Ballbesitz und einer mangelhaften Spielstruktur. Gegenüber verschiedenen Medien – darunter britischen und asiatischen Reportern – entschuldigte sich Ancelotti ausdrücklich: „Es tut mir leid, dass wir nicht so gespielt haben, wie wir es uns vorgenommen hatten.“ Seine Kritiker in Brasilien reagierten weniger nachsichtig.

In der brasilianischen Presse wurde das Debakel scharf verurteilt. Die spanische „El Confidencial“ zitierte Stimmen, die die dürftige Vorstellung als „besorgniserregender als das Ergebnis“ bezeichneten. Die italienische „Libero Quotidiano“ bemerkte, Ancelotti stehe bereits „unter Prozess“, und von der eigenen Fangemeinde hagelte es Spott. Bemängelt wurde besonders die fehlende spielerische Dominanz gegen eine hochkonzentrierte marokkanische Mannschaft, die im vergangenen Turnier in Katar den vierten Platz belegt hatte.

Trotz der Enttäuschung zeigte sich Ancelotti zuversichtlich für die kommenden Partien. „Wir sind eine Mannschaft, die jedem Gegner gewachsen ist. Ich bin überzeugt, dass wir uns steigern werden“, sagte er. Der zweite Gruppenspieltag – gegen Schottland, das bereits geforderte Punkte hat – wird für den Weltmeister von 2002 und 2014 zur ersten Bewährungsprobe. In Gruppe C bleiben alle Möglichkeiten offen, doch der Druck auf Ancelotti und sein Starensemble dürfte mit jedem weiteren Punktverlust wachsen.

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Continental European press highlights how Brazil's draw with Morocco is a symptom of a deep problem, known to Ancelotti since his Real Madrid days. The performance is described as disappointing and worrying, with the team unable to show its potential. The only positive note is Vinícius's goal, but overall criticism is harsh, pointing out lack of balance and ideas.

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