
Trump und Pezeshkian unterzeichnen historisches Abkommen: Kriegsende und Öffnung der Straße von Hormuz
Das in Islamabad vermittelte Memorandum of Understanding beendet die Kampfhandlungen, hebt die Seeblockade auf und leitet 60-tägige Verhandlungen über das iranische Atomprogramm ein.
Am späten Abend des 17. Juni 2026 setzten der amerikanische Präsident Donald Trump und sein iranischer Amtskollege Massoud Pezeshkian ihre Unterschriften unter ein 14-Punkte-Memorandum, das den dreimonatigen Krieg im Nahen Osten beenden und die strategisch wichtige Straße von Hormuz wieder für den freien Schiffsverkehr öffnen soll. Trump unterzeichnete das Dokument physisch im Schloss Versailles, wo er im Rahmen des G7-Gipfels an einem Diner mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron teilnahm; Außenminister Marco Rubio stand ihm dabei zur Seite. Pezeshkian signierte zeitgleich in Teheran, wie staatliche iranische Medien mit Fotos belegten. Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif, dessen Land die Verhandlungen vermittelt hatte, bestätigte das sofortige Inkrafttreten des „Islamabad Memorandum of Understanding“ und kündigte an, dass die Seeblockade der USA unverzüglich aufgehoben und die Straße von Hormuz wieder geöffnet werde.
Das Abkommen, dessen vollständiger Text von Washington veröffentlicht wurde, sieht eine sofortige und dauerhafte Einstellung aller Kampfhandlungen auf sämtlichen Fronten vor – ausdrücklich einschließlich des Libanon. Die Vereinigten Staaten verpflichten sich, ihre am 13. April verhängte Blockade iranischer Häfen binnen 30 Tagen vollständig zurückzunehmen; im Gegenzug öffnet Teheran die Straße von Hormuz und sagt zu, künftig keine Gebühren für die Durchfahrt zu erheben. In der heikelsten Frage – dem iranischen Atomprogramm – verpflichtet sich Iran, keine Kernwaffen zu entwickeln und sein angereichertes Uran im Rahmen künftiger Verhandlungen zu verdünnen. Ein mit 300 Milliarden Dollar dotierter Wiederaufbaufonds soll die iranische Wirtschaft stützen, während die USA Sanktionen lockern und eingefrorene Vermögenswerte freigeben. Beide Seiten einigten sich auf eine Verhandlungsfrist von maximal 60 Tagen, um ein endgültiges Abkommen zu erzielen; bei Bedarf kann diese Frist einvernehmlich verlängert werden.
Aus Washingtoner Sicht betonte Trump, man habe der Welt eine „wirtschaftliche Katastrophe“ erspart, drohte jedoch zugleich, die Bombardierungen wieder aufzunehmen, sollte Iran die Vereinbarung brechen. In Teheran hingegen wertete Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf das Memorandum als „Rekordniederlage“ für die USA und betonte, man habe alle Ziele erreicht. Europäische Stimmen, insbesondere aus Paris, begrüßten die Einigung: Macron sprach von einem „wichtigen Schritt in die richtige Richtung“, der bald sinkende Energiepreise ermöglichen werde. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz, deren Volkswirtschaften unter den gestörten Lieferketten und hohen Ölpreisen litten, bedeutet die Wiedereröffnung der Hormuz-Passage eine dringend benötigte Entlastung. Beobachter in Peking und Moskau dürften die Entwicklung mit Genugtuung registrieren, da sie eine Stabilisierung der globalen Energiemärkte und eine Schwächung der amerikanischen Position in der Region signalisiert.
Kritische Analysten weisen indes darauf hin, dass das Abkommen die Konfliktparteien im Wesentlichen auf den Status quo ante zurückwirft – jenen Zustand, der bereits vor dem Krieg und auch vor dem Zwölftagekrieg von 2025 bestand. Die eigentlichen Streitfragen, insbesondere die langfristige Einhegung des iranischen Nuklearprogramms und der Abzug israelischer Kräfte aus dem Libanon, bleiben den nun anstehenden 60-Tage-Verhandlungen vorbehalten. Die für Freitag geplante Zeremonie im schweizerischen Bürgenstock wurde obsolet, doch die technischen Gespräche sollen wie vorgesehen in der Schweiz beginnen. Ob es gelingt, innerhalb der gesetzten Frist einen belastbaren Friedensvertrag zu schmieden, hängt nicht zuletzt von der innenpolitischen Widerstandsfähigkeit Trumps gegenüber jenen Kräften in Washington ab, die das Abkommen bereits als zu große Konzession an Teheran geißeln.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Die USA und der Iran unterzeichneten aus der Ferne ein Memorandum zur Beendigung des Krieges, tauschten jedoch unmittelbar danach Drohungen aus, was die Brüchigkeit des Waffenstillstands unterstreicht. Das Abkommen trat sofort in Kraft, doch gegenseitiges Misstrauen und Trumps Warnung, die Bombardierungen wieder aufzunehmen, lassen Zweifel an seiner Dauerhaftigkeit aufkommen.
Die Unterzeichnung des Abkommens zwischen den USA und dem Iran in Versailles während des G7-Dinners markiert einen diplomatischen Durchbruch. Die Vereinbarung öffnet sofort die Straße von Hormuz und beendet die Feindseligkeiten, wobei Trump die Schwierigkeit der Verhandlungen einräumt. Die europäische Berichterstattung hebt den zeremoniellen Aspekt und die konkreten Schritte zum Frieden hervor und stellt es als hart erkämpfte, aber positive Entwicklung dar.
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