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Ronaldos Schattendasein: Portugals WM-Auftakt entfacht Debatte um den alternden Superstar

Nach dem 1:1 gegen die Demokratische Republik Kongo und einer blassen Leistung Cristiano Ronaldos mehren sich die Stimmen, die den 41-Jährigen als Belastung für das portugiesische Team sehen.

Der Auftakt der portugiesischen Nationalmannschaft in die Weltmeisterschaft 2026 geriet zu einer Lehrstunde über die Vergänglichkeit sportlicher Größe. Im NRG Stadium von Houston, Texas, kam das Team um Kapitän Cristiano Ronaldo nicht über ein 1:1 gegen die Demokratische Republik Kongo hinaus – ein Ergebnis, das für den afrikanischen Außenseiter den ersten WM-Punkt seit 52 Jahren bedeutete. Ronaldo, der mit seiner sechsten Turnierteilnahme einen historischen Rekord aufstellte, blieb blass: Nur 25 Ballkontakte, drei Schüsse, keiner aufs Tor, und eine mittlerweile zehn Spiele währende Torflaute bei großen Turnieren. Während Lionel Messi tags zuvor mit einem Hattrick gegen Algerien die alleinige Führung in der ewigen WM-Torschützenliste übernommen hatte, wirkte Ronaldos Auftritt wie ein Relikt aus einer anderen Zeit.

Die internationale Presselandschaft sparte nicht mit Kritik. In Frankreich analysierte Thierry Henry als TV-Experte eine Szene, in der Ronaldo einen aussichtsreichen Angriff durch einen überhasteten Abschluss zunichtemachte, und richtete dem Portugiesen aus: „Das Team braucht ein Tor, nicht du!“ Die Frankfurter Allgemeine Zeitung fragte, ob Ronaldo zum Problem für Portugal werde, die Süddeutsche Zeitung konstatierte, die Gegenspieler fürchteten ihn nicht mehr, und der Schweizer Tages-Anzeiger sammelte den beißenden Spott der sozialen Netzwerke. Besonders entlarvend wirkte die Aussage des kongolesischen Mittelfeldspielers Ngal’ayel Mukau, man habe keinen speziellen Plan für Ronaldo entworfen, weil er „nicht mehr derselbe ist – er ist jetzt älter“. Aus afrikanischer Perspektive war der Respekt vor dem einstigen Ausnahmekönner einer nüchternen Bestandsaufnahme gewichen. Die Anhänger Kongos quittierten Ronaldos Abgang mit „Messi, Messi“-Rufen – eine Demütigung, die um die Welt ging.

Portugals Trainer Roberto Martinez verteidigte seinen Kapitän hingegen mit Verve. Es sei „nicht sinnvoll, den besten Torschützen der Fußballgeschichte vom Feld zu nehmen, wenn man Tore braucht“, erklärte der Spanier und wehrte sich gegen die Rolle Ronaldos als Sündenbock. Vereinzelt gab es auch Fürsprecher: Der frühere englische Nationalspieler Wayne Rooney lobte Ronaldos cleveres Stellungsspiel beim frühen Führungstreffer durch João Neves. Doch die Mehrheit der Beobachter – vom britischen Pundit Chris Sutton, der Martinez „Angst“ vor der Auswechslung unterstellte, bis zu asiatischen und südamerikanischen Medien – sah in der Weigerung, den 41-Jährigen zu ersetzen, eine strukturelle Schwäche. Selbst Bruno Fernandes, Mitspieler bei Manchester United, wirkte in einer Szene frustriert über den Eigensinn des Captains.

Für Portugal stellt sich nun die Frage, ob der historische Rekord der sechsten WM-Teilnahme nicht zum Hemmnis für eine Mannschaft wird, die mit Spielern wie Rafael Leão, Bernardo Silva und eben Fernandes über reichlich offensive Alternativen verfügt. Die Debatte ist nicht neu, doch der direkte Vergleich mit Messis anhaltender Brillanz verleiht ihr neue Schärfe. Sollte Martinez nicht bald zu taktischen Anpassungen bereit sein, droht das mit Stars gespickte Team sein Potenzial einem sentimentalen Festhalten an der Vergangenheit zu opfern. Die nächsten Gruppenspiele werden zeigen, ob Portugal den Mut findet, die Ära Ronaldo auch auf dem Platz enden zu lassen – oder ob der Schatten des Superstars weiter über einer verheißungsvollen Generation liegt.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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schadenfreudeironia

Nach Messis Hattrick blieb Ronaldo torlos, als Portugal von der DR Kongo mit 1:1 aufgehalten wurde. Trainer Martinez nannte es undenkbar, den 41-Jährigen auszuwechseln, während online spekuliert wurde, Portugal habe absichtlich unentschieden gespielt, um Argentinien im Viertelfinale aus dem Weg zu gehen.

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scetticismoschadenfreude

Cristiano Ronaldo erlebte eine Horrorvorstellung ohne einen einzigen Torschuss aufs Tor, als Portugal 1:1 gegen die DR Kongo spielte, und verlängerte seine Torflaute bei großen Turnieren auf 10 Spiele. 'Messi, Messi'-Rufe prasselten auf ihn nieder und warfen die Frage auf, ob das Alter den 41-Jährigen nun endgültig eingeholt hat.

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Donnerstag, 18. Juni 2026

Ronaldos Schattendasein: Portugals WM-Auftakt entfacht Debatte um den alternden Superstar

Nach dem 1:1 gegen die Demokratische Republik Kongo und einer blassen Leistung Cristiano Ronaldos mehren sich die Stimmen, die den 41-Jährigen als Belastung für das portugiesische Team sehen.

Der Auftakt der portugiesischen Nationalmannschaft in die Weltmeisterschaft 2026 geriet zu einer Lehrstunde über die Vergänglichkeit sportlicher Größe. Im NRG Stadium von Houston, Texas, kam das Team um Kapitän Cristiano Ronaldo nicht über ein 1:1 gegen die Demokratische Republik Kongo hinaus – ein Ergebnis, das für den afrikanischen Außenseiter den ersten WM-Punkt seit 52 Jahren bedeutete. Ronaldo, der mit seiner sechsten Turnierteilnahme einen historischen Rekord aufstellte, blieb blass: Nur 25 Ballkontakte, drei Schüsse, keiner aufs Tor, und eine mittlerweile zehn Spiele währende Torflaute bei großen Turnieren. Während Lionel Messi tags zuvor mit einem Hattrick gegen Algerien die alleinige Führung in der ewigen WM-Torschützenliste übernommen hatte, wirkte Ronaldos Auftritt wie ein Relikt aus einer anderen Zeit.

Die internationale Presselandschaft sparte nicht mit Kritik. In Frankreich analysierte Thierry Henry als TV-Experte eine Szene, in der Ronaldo einen aussichtsreichen Angriff durch einen überhasteten Abschluss zunichtemachte, und richtete dem Portugiesen aus: „Das Team braucht ein Tor, nicht du!“ Die Frankfurter Allgemeine Zeitung fragte, ob Ronaldo zum Problem für Portugal werde, die Süddeutsche Zeitung konstatierte, die Gegenspieler fürchteten ihn nicht mehr, und der Schweizer Tages-Anzeiger sammelte den beißenden Spott der sozialen Netzwerke. Besonders entlarvend wirkte die Aussage des kongolesischen Mittelfeldspielers Ngal’ayel Mukau, man habe keinen speziellen Plan für Ronaldo entworfen, weil er „nicht mehr derselbe ist – er ist jetzt älter“. Aus afrikanischer Perspektive war der Respekt vor dem einstigen Ausnahmekönner einer nüchternen Bestandsaufnahme gewichen. Die Anhänger Kongos quittierten Ronaldos Abgang mit „Messi, Messi“-Rufen – eine Demütigung, die um die Welt ging.

Portugals Trainer Roberto Martinez verteidigte seinen Kapitän hingegen mit Verve. Es sei „nicht sinnvoll, den besten Torschützen der Fußballgeschichte vom Feld zu nehmen, wenn man Tore braucht“, erklärte der Spanier und wehrte sich gegen die Rolle Ronaldos als Sündenbock. Vereinzelt gab es auch Fürsprecher: Der frühere englische Nationalspieler Wayne Rooney lobte Ronaldos cleveres Stellungsspiel beim frühen Führungstreffer durch João Neves. Doch die Mehrheit der Beobachter – vom britischen Pundit Chris Sutton, der Martinez „Angst“ vor der Auswechslung unterstellte, bis zu asiatischen und südamerikanischen Medien – sah in der Weigerung, den 41-Jährigen zu ersetzen, eine strukturelle Schwäche. Selbst Bruno Fernandes, Mitspieler bei Manchester United, wirkte in einer Szene frustriert über den Eigensinn des Captains.

Für Portugal stellt sich nun die Frage, ob der historische Rekord der sechsten WM-Teilnahme nicht zum Hemmnis für eine Mannschaft wird, die mit Spielern wie Rafael Leão, Bernardo Silva und eben Fernandes über reichlich offensive Alternativen verfügt. Die Debatte ist nicht neu, doch der direkte Vergleich mit Messis anhaltender Brillanz verleiht ihr neue Schärfe. Sollte Martinez nicht bald zu taktischen Anpassungen bereit sein, droht das mit Stars gespickte Team sein Potenzial einem sentimentalen Festhalten an der Vergangenheit zu opfern. Die nächsten Gruppenspiele werden zeigen, ob Portugal den Mut findet, die Ära Ronaldo auch auf dem Platz enden zu lassen – oder ob der Schatten des Superstars weiter über einer verheißungsvollen Generation liegt.

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Nach Messis Hattrick blieb Ronaldo torlos, als Portugal von der DR Kongo mit 1:1 aufgehalten wurde. Trainer Martinez nannte es undenkbar, den 41-Jährigen auszuwechseln, während online spekuliert wurde, Portugal habe absichtlich unentschieden gespielt, um Argentinien im Viertelfinale aus dem Weg zu gehen.

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Cristiano Ronaldo erlebte eine Horrorvorstellung ohne einen einzigen Torschuss aufs Tor, als Portugal 1:1 gegen die DR Kongo spielte, und verlängerte seine Torflaute bei großen Turnieren auf 10 Spiele. 'Messi, Messi'-Rufe prasselten auf ihn nieder und warfen die Frage auf, ob das Alter den 41-Jährigen nun endgültig eingeholt hat.

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