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SportFreitag, 3. Juli 2026

Argentinien entgeht der Blamage: 3:2 nach Verlängerung gegen tapfere Kapverden

Der Weltmeister zittert sich gegen den WM-Debütanten ins Achtelfinale, wo nun Ägypten wartet – Lionel Messi erzielt sein 20. WM-Tor.

Erst ein Eigentor von Diney Borges in der 111. Minute erlöste Argentinien im Achtelfinal-Krimi gegen Kap Verde. Der Titelverteidiger gewann nach 120 aufreibenden Minuten mit 3:2 und trifft nun auf Ägypten. Vor 65.000 Zuschauern im Hard Rock Stadium von Miami, die das Spiel bei drückender Hitze verfolgten, brachte Lionel Messi die Argentinier mit einem kunstvollen Lupfer nach Zuspiel von Lisandro Martínez in Führung (29.). Es war Messis 20. WM-Tor, ein Rekord. Doch Kap Verde, das in der Gruppenphase bereits Spanien und Uruguay ein Remis abgetrotzt hatte, steckte nicht auf. Deroy Duarte glich nach einer Stunde aus und erzwang die Verlängerung. In dieser traf Martínez zunächst zur erneuten Führung (92.), ehe Sidny Lopes Cabral mit einem sehenswerten Schlenzer ins Kreuzeck (103.) die Sensation wieder aufleben ließ. Erst ein von Cristian Romero erzwungenes Eigentor Borges’ (111.) entschied die Partie.

In Argentinien wurde der Sieg als leidenschaftlicher Kampf gefeiert, während brasilianische Kommentatoren die Vorstellung der Albiceleste als „bürokratisch“ und „träge“ kritisierten. Afrikanische Medien würdigten den heldenhaften Abgang der „Blauen Haie“, die als kleinstes Land der WM-Geschichte die K.-o.-Runde erreicht hatten. Der kapverdische Torhüter Vozinha, mit 40 Jahren einer der ältesten Spieler des Turniers, parierte mehrfach glänzend gegen Messi und wurde zur Symbolfigur des Außenseiters.

Messi selbst zollte dem Gegner Respekt: „Wir wussten, dass es ein sehr hartes Spiel wird. In einer K.-o.-Runde schenkt dir niemand etwas.“ Trainer Lionel Scaloni sprach von einem „verrückten“ Spiel und lobte die Moral seiner Mannschaft. Der 39-jährige Superstar baute mit seinem siebten Turniertreffer seine Führung in der Torschützenliste aus und hat nun in acht aufeinanderfolgenden WM-Partien getroffen.

Im Achtelfinale trifft Argentinien am Dienstag in Atlanta auf Ägypten, das sich zuvor im Elfmeterschießen gegen Australien durchgesetzt hatte. Es wird das erste Aufeinandertreffen von Messi und Mohamed Salah auf Nationalmannschaftsebene sein.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 3 Sprachen

21%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Lateinamerikanische PresseSubsaharisch-afrikanische Presse
Lateinamerikanische Presse
SkepsisPragmatismus

Die lateinamerikanische Presse, insbesondere in Argentinien, stellt das Spiel als besorgniserregendes Zeichen für den Titelverteidiger dar. Trotz des Weiterkommens war die Leistung Argentiniens glanzlos, mit Passivität und mangelnder Kreativität. Der Sieg wird eher als knappe Flucht denn als Triumph angesehen, mit Fokus auf die Notwendigkeit der Verbesserung vor dem Spiel gegen Ägypten.

Subsaharisch-afrikanische Presse
TriumphPragmatismus

Die afrikanische Presse feiert die heldenhafte Leistung der Kapverden und stellt sie als würdige Gegner dar, die den Titelverteidiger an die Grenzen gebracht haben. Die Erzählung hebt die Underdog-Geschichte und den Stolz des afrikanischen Fußballs hervor, während sie den endgültigen Sieg Argentiniens anerkennt. Der Fokus liegt auf der Widerstandsfähigkeit der Kapverden und dem Respekt, den sie sich verdient haben.

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Freitag, 3. Juli 2026

Argentinien entgeht der Blamage: 3:2 nach Verlängerung gegen tapfere Kapverden

Der Weltmeister zittert sich gegen den WM-Debütanten ins Achtelfinale, wo nun Ägypten wartet – Lionel Messi erzielt sein 20. WM-Tor.

Erst ein Eigentor von Diney Borges in der 111. Minute erlöste Argentinien im Achtelfinal-Krimi gegen Kap Verde. Der Titelverteidiger gewann nach 120 aufreibenden Minuten mit 3:2 und trifft nun auf Ägypten. Vor 65.000 Zuschauern im Hard Rock Stadium von Miami, die das Spiel bei drückender Hitze verfolgten, brachte Lionel Messi die Argentinier mit einem kunstvollen Lupfer nach Zuspiel von Lisandro Martínez in Führung (29.). Es war Messis 20. WM-Tor, ein Rekord. Doch Kap Verde, das in der Gruppenphase bereits Spanien und Uruguay ein Remis abgetrotzt hatte, steckte nicht auf. Deroy Duarte glich nach einer Stunde aus und erzwang die Verlängerung. In dieser traf Martínez zunächst zur erneuten Führung (92.), ehe Sidny Lopes Cabral mit einem sehenswerten Schlenzer ins Kreuzeck (103.) die Sensation wieder aufleben ließ. Erst ein von Cristian Romero erzwungenes Eigentor Borges’ (111.) entschied die Partie.

In Argentinien wurde der Sieg als leidenschaftlicher Kampf gefeiert, während brasilianische Kommentatoren die Vorstellung der Albiceleste als „bürokratisch“ und „träge“ kritisierten. Afrikanische Medien würdigten den heldenhaften Abgang der „Blauen Haie“, die als kleinstes Land der WM-Geschichte die K.-o.-Runde erreicht hatten. Der kapverdische Torhüter Vozinha, mit 40 Jahren einer der ältesten Spieler des Turniers, parierte mehrfach glänzend gegen Messi und wurde zur Symbolfigur des Außenseiters.

Messi selbst zollte dem Gegner Respekt: „Wir wussten, dass es ein sehr hartes Spiel wird. In einer K.-o.-Runde schenkt dir niemand etwas.“ Trainer Lionel Scaloni sprach von einem „verrückten“ Spiel und lobte die Moral seiner Mannschaft. Der 39-jährige Superstar baute mit seinem siebten Turniertreffer seine Führung in der Torschützenliste aus und hat nun in acht aufeinanderfolgenden WM-Partien getroffen.

Im Achtelfinale trifft Argentinien am Dienstag in Atlanta auf Ägypten, das sich zuvor im Elfmeterschießen gegen Australien durchgesetzt hatte. Es wird das erste Aufeinandertreffen von Messi und Mohamed Salah auf Nationalmannschaftsebene sein.

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Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 3 Sprachen

TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Lateinamerikanische PresseSubsaharisch-afrikanische Presse
Lateinamerikanische Presse
SkepsisPragmatismus

Die lateinamerikanische Presse, insbesondere in Argentinien, stellt das Spiel als besorgniserregendes Zeichen für den Titelverteidiger dar. Trotz des Weiterkommens war die Leistung Argentiniens glanzlos, mit Passivität und mangelnder Kreativität. Der Sieg wird eher als knappe Flucht denn als Triumph angesehen, mit Fokus auf die Notwendigkeit der Verbesserung vor dem Spiel gegen Ägypten.

Subsaharisch-afrikanische Presse
TriumphPragmatismus

Die afrikanische Presse feiert die heldenhafte Leistung der Kapverden und stellt sie als würdige Gegner dar, die den Titelverteidiger an die Grenzen gebracht haben. Die Erzählung hebt die Underdog-Geschichte und den Stolz des afrikanischen Fußballs hervor, während sie den endgültigen Sieg Argentiniens anerkennt. Der Fokus liegt auf der Widerstandsfähigkeit der Kapverden und dem Respekt, den sie sich verdient haben.

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