
Zapatero weist Vorwürfe in Affäre Plus Ultra zurück – PSOE und Regierung schließen die Reihen
Der frühere spanische Ministerpräsident hat sich erstmals öffentlich zu den Ermittlungen geäußert, ohne neue Fakten zu liefern; die sozialistische Führung hält an ihrer Unterstützung fest.
Der ehemalige spanische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero hat in einem Fernsehinterview jede Einflussnahme auf die staatliche Rettung der Fluggesellschaft Plus Ultra bestritten und zugleich nähere Angaben zur Herkunft von in seinem Büro gefundenen Juwelen verweigert. Die sozialistische Partei (PSOE) und die Regierung von Pedro Sánchez bekräftigten unmittelbar nach der Ausstrahlung ihre Solidarität mit dem früheren Amtsinhaber und beriefen sich auf die Unschuldsvermutung. Aus Sicht der Madrider Zentralregierung und der Parteiführung in der Ferraz-Straße habe Zapatero sein Recht auf Verteidigung wahrgenommen; detaillierte Erklärungen werde er vor dem Untersuchungsrichter abgeben.
Zapatero, gegen den die Audiencia Nacional wegen des Verdachts der illegalen Einflussnahme, der Steuerhinterziehung und des Schmuggels ermittelt, erklärte in der Sendung des öffentlich-rechtlichen Senders TVE, er habe „mit niemandem“ über die Bewilligung des 53-Millionen-Euro-Darlehens an Plus Ultra gesprochen. Die belastende Aussage seines Geschäftspartners Julio Martínez, wonach Zapatero die Schritte zur Erlangung der Staatshilfe vorgegeben habe, wertete der Ex-Premier als Teil von dessen Verteidigungsstrategie. Zu den in einer Kasse gefundenen Schmuckstücken, die von Gutachtern auf 1,3 Millionen Euro taxiert wurden, sagte Zapatero lediglich, es handele sich um „persönliche Höflichkeitsgeschenke“ ohne Verwendungsabsicht; deren genaue Herkunft wolle er zuerst vor Gericht offenlegen.
Die regierende PSOE sieht sich durch die Affäre innenpolitisch unter Druck. Aus Reihen der konservativen Volkspartei (PP) wurde der Fall als Beleg für ein System der Begünstigung im Umfeld der Sánchez-Regierung gewertet, zumal parallel gegen die Ehefrau und den Bruder des Ministerpräsidenten ermittelt wird. Vizeministerpräsidentin Sara Aagesen räumte unterdessen ein, dass die Weitergabe vertraulicher Informationen über den Stand des Rettungsverfahrens an die Eigentümer der Airline „niemals hätte passieren dürfen“. Nach Darstellung der Ermittler soll Zapatero selbst die entscheidende Nachricht über die bevorstehende Genehmigung an Martínez weitergegeben haben, was der Ex-Premier bestreitet.
Die Untersuchung geht auf die Rettung von Plus Ultra im Jahr 2021 durch die staatliche Beteiligungsholding SEPI zurück. Im Zentrum steht der Vorwurf, Zapatero habe als Berater der Consultingfirma Análisis Relevante seine politischen Kontakte genutzt, um die Hilfe zu ermöglichen, und anschließend über eine Offshore-Konstruktion Zahlungen an seine Töchter verschleiert. Die Justiz prüft zudem, ob die nicht deklarierten Juwelen einen Verstoß gegen Steuer- und Zollvorschriften darstellen. Zapatero kündigte an, die Vorwürfe im weiteren Verfahren zu entkräften; mit einer nächsten Vernehmung vor dem Ermittlungsrichter wird in den kommenden Wochen gerechnet.
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Zapateros Erklärungen halten nicht stand: keine Neuigkeiten, keine Beweise, nur Ausreden. Der Juwelenfall bleibt undurchsichtig und die Verschwörung weitet sich aus.
Ironie und Skepsis werden eingesetzt, um die Aussagen des Politikers zu zerlegen, Widersprüche und mangelnde Transparenz aufzuzeigen, ohne direkt zu beschuldigen, aber den Leser Schlussfolgerungen ziehen zu lassen.
Zapatero sprach, bestritt alles, sagte, die Juwelen seien Geschenke. Die Justiz wird entscheiden.
Aussagen werden ohne wertende Filter berichtet, die Fakten für sich sprechen gelassen und jede Bewertung der Justiz überlassen.
Der Kontext weit verbreiteter Skepsis in Spanien und die politischen Auswirkungen auf die PSOE werden ausgelassen, was die Erzählung weniger neutral machen würde.
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