
Venezuela: Über 1700 Tote nach Doppelbeben – Tiere aus Trümmern gerettet
Während die offizielle Opferzahl auf über 1700 steigt, sorgen Rettungskräfte aus El Salvador mit der Bergung verschütteter Haustiere für bewegende Momente.
Am 24. Juni erschütterten zwei schwere Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 Venezuela. Nach offiziellen Angaben kamen dabei mehr als 1700 Menschen ums Leben, rund 5000 wurden verletzt. Hunderte Gebäude stürzten ein oder wurden schwer beschädigt, vor allem im Bundesstaat La Guaira und in der Hauptstadt Caracas.
In den Trümmern suchen internationale Rettungsteams weiter nach Überlebenden. Besondere Aufmerksamkeit erregten dabei die Bergungen von Hunden und Katzen, die teils tagelang unter Schutt eingeschlossen waren. Der Präsident El Salvadors, Nayib Bukele, verbreitete Videos der Einsätze seiner USAR-Einheit in sozialen Netzwerken und rief dazu auf, die Besitzer der Tiere ausfindig zu machen.
In Caraballeda, einem besonders betroffenen Küstenort, befreiten salvadorianische Helfer nach fünfstündiger Arbeit eine Hündin namens Giselle aus einem eingestürzten Wohnhaus. Das Tier war dehydriert, aber unverletzt. Ein weiterer Hund, Pinky, wurde aus demselben Komplex gerettet; seine Besitzerin lebt in Spanien, ihre Mutter und Schwester, die das Tier in Venezuela betreut hatten, kamen bei den Beben ums Leben. In der Hauptstadt bargen die Retter einen Hund aus den Resten der Residencias Karina, dessen Identität zunächst ungeklärt blieb. Auch eine Katze wurde verletzt aus einem Kanal gerettet.
Neben den geretteten Haustieren steht auch ein Rettungshund im Mittelpunkt: Rambo, ein früher misshandelter und ausgesetzter Hund aus El Salvador, sucht im eingestürzten Coral-Plaza-Gebäude nach Überlebenden. Der nach der Arcón-Methode zertifizierte Hund war bereits 2023 in der Türkei im Einsatz. Seine Geschichte wird von der Regierung in San Salvador als Symbol der Widerstandskraft verbreitet.
Die Such- und Bergungsarbeiten dauern an. Die Behörden rechnen mit weiter steigenden Opferzahlen. Die Tierrettungen gelten als seltene Lichtblicke in einer der schwersten Naturkatastrophen der Region seit Jahren.
| Kontinentaleuropäische Presse | +0.20 | neutral |
|---|---|---|
| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
A survivor credits divine intervention for his escape, while the community slowly recovers.
It frames the disaster through an individual experience, making the tragedy relatable and moving, but downplaying systemic dimensions.
It does not mention animal rescue operations nor the general conditions in the hardest-hit areas.
Light news and sports dominate; there is no trace of the Venezuela catastrophe.
Editorial selection excludes the serious topic, normalizing the absence of regional solidarity and diverting attention from the drama.
The entire seismic event and animal rescues are absent, replaced by frivolous topics.
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