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Kriminalität & KatastrophenMontag, 27. Juli 2026

Unwetter in Brasilien und den USA: Hunderte in Notunterkünften, Hitzekuppel bedroht Millionen

In Rio Grande do Sul harren 488 Menschen in Notunterkünften aus, während neue Stürme drohen; in den USA dehnt sich eine Hitzekuppel über die Landesmitte aus und bringt Temperaturen über 37,8°C.

Im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul befinden sich nach Angaben der örtlichen Zivilschutzbehörde derzeit 488 Personen in Notunterkünften, weitere 754 sind bei Verwandten oder Freunden untergekommen. Insgesamt 214 der 497 Gemeinden meldeten Schäden durch die jüngsten Unwetter, darunter Überschwemmungen, zerstörte Häuser und umgestürzte Bäume. Die Behörde warnte am Sonntag vor einer neuen Serie schwerer Gewitter, die bis Mittwoch andauern soll. Für Montag und Dienstag werden orkanartige Böen von über 90 km/h, großer Hagel und örtlich Tornados erwartet. Die Niederschlagsmengen könnten in zwölf Stunden 100 Millimeter und in 48 Stunden 200 Millimeter überschreiten. Besonders gefährdet sind die Flussgebiete von Uruguay, Jacuí und Sinos, wo bereits Pegelstände über der Hochwassermarke gemessen werden.

In den Vereinigten Staaten dehnt sich unterdessen eine stationäre Hitzekuppel über das Zentrum des Landes aus. Der Nationale Wetterdienst hat für rund 70 Millionen Menschen Hitzewarnungen herausgegeben. Die Temperaturen sollen von Texas bis North Dakota verbreitet auf über 37,8 Grad Celsius steigen, in Teilen Nebraskas werden bis zu 42 Grad erwartet. Die hohe Luftfeuchtigkeit verstärkt die Belastung zusätzlich. Meteorologen zufolge bleiben die nächtlichen Tiefstwerte zu hoch, um eine ausreichende Erholung zu ermöglichen, sodass sich der Hitzestress über Tage aufbaut. Eine Entspannung wird frühestens zum Ende der Woche für möglich gehalten.

Parallel dazu warnen die Vorhersagemodelle vor einer schweren Gewitterfront, die von Sonntag bis Mittwoch vom oberen Mittleren Westen über die Großen Seen bis zur Ostküste zieht. Für Wisconsin, Teile Minnesotas und Michigans gilt die zweithöchste Risikostufe mit der Gefahr zerstörerischer Windböen, großen Hagels und vereinzelter Tornados. Am Montag verlagert sich das System Richtung Chicago, Detroit und Cleveland, wo sich die Gewitter zu einer langlebigen Böenlinie formieren könnten. Am Dienstag und Mittwoch erreicht die Störung den Nordosten und das Mittelatlantikgebiet; dort drohen vor allem sintflutartige Regenfälle und Sturzfluten.

Die Zivilschutzbehörde in Rio Grande do Sul rief die Bevölkerung auf, sichere Orte aufzusuchen, bis die Gefahr vorüber ist, und den Anweisungen der lokalen Einsatzpläne zu folgen. In den USA appellierten die Behörden an die Bürger, sich über die aktuellen Warnungen zu informieren und während der Stürme Fahrten zu vermeiden. Beide Wetterlagen sind nach Einschätzung der Meteorologen Teil anhaltender instabiler Großwetterlagen; die Lage bleibt in den betroffenen Regionen vorerst angespannt.

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Unwetter in Brasilien und den USA: Hunderte in Notunterkünften, Hitzekuppel bedroht Millionen

In Rio Grande do Sul harren 488 Menschen in Notunterkünften aus, während neue Stürme drohen; in den USA dehnt sich eine Hitzekuppel über die Landesmitte aus und bringt Temperaturen über 37,8°C.

Im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul befinden sich nach Angaben der örtlichen Zivilschutzbehörde derzeit 488 Personen in Notunterkünften, weitere 754 sind bei Verwandten oder Freunden untergekommen. Insgesamt 214 der 497 Gemeinden meldeten Schäden durch die jüngsten Unwetter, darunter Überschwemmungen, zerstörte Häuser und umgestürzte Bäume. Die Behörde warnte am Sonntag vor einer neuen Serie schwerer Gewitter, die bis Mittwoch andauern soll. Für Montag und Dienstag werden orkanartige Böen von über 90 km/h, großer Hagel und örtlich Tornados erwartet. Die Niederschlagsmengen könnten in zwölf Stunden 100 Millimeter und in 48 Stunden 200 Millimeter überschreiten. Besonders gefährdet sind die Flussgebiete von Uruguay, Jacuí und Sinos, wo bereits Pegelstände über der Hochwassermarke gemessen werden.

In den Vereinigten Staaten dehnt sich unterdessen eine stationäre Hitzekuppel über das Zentrum des Landes aus. Der Nationale Wetterdienst hat für rund 70 Millionen Menschen Hitzewarnungen herausgegeben. Die Temperaturen sollen von Texas bis North Dakota verbreitet auf über 37,8 Grad Celsius steigen, in Teilen Nebraskas werden bis zu 42 Grad erwartet. Die hohe Luftfeuchtigkeit verstärkt die Belastung zusätzlich. Meteorologen zufolge bleiben die nächtlichen Tiefstwerte zu hoch, um eine ausreichende Erholung zu ermöglichen, sodass sich der Hitzestress über Tage aufbaut. Eine Entspannung wird frühestens zum Ende der Woche für möglich gehalten.

Parallel dazu warnen die Vorhersagemodelle vor einer schweren Gewitterfront, die von Sonntag bis Mittwoch vom oberen Mittleren Westen über die Großen Seen bis zur Ostküste zieht. Für Wisconsin, Teile Minnesotas und Michigans gilt die zweithöchste Risikostufe mit der Gefahr zerstörerischer Windböen, großen Hagels und vereinzelter Tornados. Am Montag verlagert sich das System Richtung Chicago, Detroit und Cleveland, wo sich die Gewitter zu einer langlebigen Böenlinie formieren könnten. Am Dienstag und Mittwoch erreicht die Störung den Nordosten und das Mittelatlantikgebiet; dort drohen vor allem sintflutartige Regenfälle und Sturzfluten.

Die Zivilschutzbehörde in Rio Grande do Sul rief die Bevölkerung auf, sichere Orte aufzusuchen, bis die Gefahr vorüber ist, und den Anweisungen der lokalen Einsatzpläne zu folgen. In den USA appellierten die Behörden an die Bürger, sich über die aktuellen Warnungen zu informieren und während der Stürme Fahrten zu vermeiden. Beide Wetterlagen sind nach Einschätzung der Meteorologen Teil anhaltender instabiler Großwetterlagen; die Lage bleibt in den betroffenen Regionen vorerst angespannt.

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