
Extreme Hitzewelle bedroht WM-Finale und US-Unabhängigkeitsfeier
Eine gefährliche Hitzewelle mit Rekordtemperaturen erfasst die USA und überschattet die K.o.-Phase der Fußball-WM sowie die Feierlichkeiten zum 4. Juli.
Eine extreme Hitzewelle bringt weite Teile der USA in Bedrängnis und gefährdet die Austragung der Finalrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sowie die Feierlichkeiten zum 250. Unabhängigkeitstag. Mehr als 230 Millionen Menschen sind nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes (NWS) von den Temperaturen betroffen, die vielerorts auf über 38 Grad Celsius steigen und in Kombination mit hoher Luftfeuchtigkeit gefühlte Werte von bis zu 46 Grad erreichen können. Auch die Nächte bringen kaum Abkühlung; die Tiefstwerte verharren in vielen Städten bei etwa 24 bis 26 Grad.
Die Vereinten Nationen warnten in einem Bericht ihres Klimasekretariats, dass insbesondere die für den 19. Juli im MetLife Stadium in New York/New Jersey angesetzte Finalpartie unter Bedingungen extremen Hitzestresses stattfinden könnte. Demnach sind 26 der 104 WM-Spiele in Umgebungen mit „extremer Hitze“ angesetzt, und bei 97 Partien besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für leistungsbeeinträchtigende Bedingungen. Bereits in der Gruppenphase überschritten zwei Spiele die von der Spielergewerkschaft FIFPRO empfohlene Schwelle von 28 Grad; die Partie Frankreich gegen Irak wurde wegen eines Gewitters für zwei Stunden unterbrochen. Am Eröffnungstag benötigten mehr als hundert Personen medizinische Hilfe wegen hitzebedingter Beschwerden, vier wurden hospitalisiert.
Aus Sicht der US-Behörden fällt die Hitzewelle mit den Feiern zum 4. Juli zusammen, die in Washington D.C. mit einer großen Feuerwerksshow begangen werden. Die Stadtverwaltung rief die Bevölkerung dazu auf, ausreichend zu trinken, sich mittags nicht im Freien aufzuhalten und auf Nachbarn zu achten. Clint Osborne, Direktor der Heimatschutz- und Notfallmanagementbehörde des District of Columbia, sprach von einer „mehrtägigen Hitzewelle“, die Rekordtemperaturen bringen könne. In mehreren Städten des Mittleren Westens wurden Kühlzentren geöffnet, und Sommercamps sowie Freiluftveranstaltungen wurden abgesagt oder verschoben.
Während die Mitte und der Osten der USA unter der Hitze leiden, brachte eine Kaltfront im Nordwesten ungewöhnliche Schneefälle in höheren Lagen Idahos und Montanas. Gleichzeitig verschärfen die trockenen Bedingungen die Waldbrandgefahr im Westen; in Colorado und Utah kamen drei Feuerwehrleute ums Leben. Die Behörden stuften die Lage in mehreren Bundesstaaten als Notstand ein. Derzeit ist unklar, ob die FIFA Spielansetzungen ändern wird; die Hitzewarnungen bleiben vorerst in Kraft.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Die UNO warnt, dass eine extreme Hitzewelle in den USA das Finale der WM 2026 gefährden könnte, da der Klimawandel gefährliche Bedingungen schafft. Mehrere K.o.-Spiele, darunter das Finale, könnten unter starker Hitzebelastung stattfinden, was Sorgen um Spieler und Fans aufwirft.
Eine langanhaltende und möglicherweise historische Hitzewelle wird in dieser Woche weite Teile der USA erfassen und fällt mit den Feierlichkeiten zum 4. Juli und den K.o.-Spielen der Weltmeisterschaft zusammen. Meteorologen betonen die Gesundheitsrisiken durch hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit und mahnen zur Vorsicht.
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