
Ukrainische Drohnenangriffe auf St. Petersburg: Ölterminal und Militärbasis getroffen
Kiew hat in der Nacht zum Samstag mit einer massiven Drohnenwelle ein Ölterminal im Hafen von St. Petersburg sowie den Marinestützpunkt Kronstadt attackiert und damit seine Strategie der weitreichenden Schläge gegen Russlands Energieinfrastruktur fortgesetzt.
In der Nacht zum Samstag hat die Ukraine einen großangelegten Drohnenangriff auf die russische Millionenstadt St. Petersburg und das umliegende Leningrader Gebiet durchgeführt. Nach Angaben des Gouverneurs von St. Petersburg, Alexander Beglow, wurde dabei das Gelände eines Ölterminals im Kirowski-Bezirk getroffen. Der Gouverneur des Leningrader Gebiets, Alexander Drosdenko, meldete zudem einen Angriff auf den Hafen von Wyssozk, rund 170 Kilometer nordwestlich der Stadt am Finnischen Meerbusen, der für den Umschlag von Öl, Getreide, Kohle und Flüssigerdgas genutzt wird. Beide Regionalvertreter erklärten, die Luftabwehr habe insgesamt 72 Drohnen abgeschossen; Personenschäden wurden nicht verzeichnet.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte die Operation und bezeichnete sie als Teil der „weitreichenden Sanktionen“ Kiews gegen die russische Kriegsfinanzierung. In einer Mitteilung auf Telegram erklärte er, die Verteidigungskräfte hätten „Hafenölinfrastruktur, die Einnahmen für Russlands Krieg generiert“, sowie Kronstadt getroffen – ein bedeutendes militärisches Ziel, das mehr als 850 Kilometer von der ukrainischen Staatsgrenze entfernt liegt. Aus Moskau gab es zunächst keine Bestätigung eines Treffers in Kronstadt, dem Hauptstützpunkt der baltischen Flotte. Das russische Verteidigungsministerium gab an, in der Nacht landesweit 389 ukrainische Drohnen abgefangen zu haben, unter anderem über der annektierten Krim und den Regionen Brjansk und Pskow.
Aus westlicher Sicht unterstreicht der Angriff die zunehmende Reichweite und Intensität der ukrainischen Drohnenkampagne gegen die russische Energieinfrastruktur. Nach Kiewer Darstellung sind bereits rund 43 Prozent der russischen Raffineriekapazitäten „außer Gefecht gesetzt“ – eine nicht unabhängig überprüfbare Angabe. In Teilen Russlands, so berichten Nachrichtenagenturen aus der Region Leningrad, bildeten sich lange Schlangen vor Tankstellen, und mancherorts war Treibstoff vollständig ausverkauft. Die Angriffe zielen aus ukrainischer Perspektive darauf, die finanzielle Grundlage des russischen Militärapparats zu schwächen und die Kosten des Krieges ins russische Hinterland zu tragen.
Parallel zu den Drohnenschlägen beanspruchte der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow bei einem Truppenbesuch von Präsident Wladimir Putin die vollständige Einnahme der ostukrainischen Stadt Kostjantyniwka. Der ukrainische Generalstab wies dies als „Falschbehauptung“ zurück und erklärte, die Stadt befinde sich weiterhin unter Kontrolle der eigenen Kräfte, auch wenn es zu Infiltrationen kleiner Infanteriegruppen gekommen sei. Die Vorgänge verdeutlichen die unverändert verhärteten Fronten und die wechselseitige Eskalation der Angriffe auf militärische wie zivile Infrastruktur. Eine diplomatische Initiative zur Deeskalation ist derzeit nicht erkennbar.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Die Ukraine hat ein großes Ölterminal in St. Petersburg getroffen und damit Infrastruktur beschädigt, die Russlands Krieg finanziert. Der Angriff wird als legitime Vergeltung und Teil einer strategischen Kampagne zur Schwächung der russischen Energieeinnahmen dargestellt. Ukrainische Behörden feiern die Präzision des Angriffs, während russische Stellen den Schaden herunterspielen.
Ein massiver ukrainischer Drohnenangriff traf St. Petersburg, traf ein Ölterminal und veranlasste den Gouverneur, die Bewohner aufzufordern, in ihren Häusern zu bleiben. Der Angriff wird als groß angelegter Angriff auf eine große russische Stadt dargestellt, wobei die Behörden keine Opfer, aber erhebliche Störungen melden. Die Erzählung konzentriert sich auf die unmittelbare Gefahr und die Reaktion der russischen Luftverteidigung.
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