
Tödliche Begegnungen mit Wildtieren: Krokodilangriff in Mexiko, Alligatorattacken in Florida
Ein 28-jähriger Mexikaner wurde in Puerto Vallarta von einem Krokodil getötet, während in Florida eine Frau einem Alligator zum Opfer fiel; beide Strände waren als Badeorte ausgewiesen.
Am späten Freitagnachmittag ist ein 28-jähriger Mann aus Mexiko am Marina Vallarta Beach in Puerto Vallarta von einem Krokodil angegriffen und getötet worden. Nach Angaben der Polizei des Bundesstaates Jalisco hielt sich das Opfer beruflich in der Küstenstadt auf und befand sich gegen 18.30 Uhr Ortszeit im Wasser, als das Tier zuschlug. Ein aus Kalifornien angereistes Paar, das mit seiner Tochter im angrenzenden Marriott Puerto Vallarta Resort & Spa Urlaub machte, wurde durch Hilfeschreie auf den Vorfall aufmerksam.
Der Verlobte Chris Bury warf dem Mann zunächst einen Rettungsring zu, doch das Opfer reagierte nicht. Mit einem am Strand liegenden Kajak ohne Paddel versuchte Bury, zu dem Mann zu gelangen, erreichte die Stelle jedoch erst, als das Krokodil ihn bereits unter Wasser gezogen hatte. „Sein Kopf war so lang wie mein Oberkörper, sein Schwanz dicker als meine Beine“, beschrieb Bury das Tier gegenüber NBC Los Angeles. Die Leiche wurde am frühen Samstagmorgen geborgen; die Behörden lokalisierten das Krokodil später nahe der Mündung Boca de Tomates.
Das Hotel betonte in einer Stellungnahme, es seien angemessene Warnschilder, Nachtpatrouillen und rote Flaggen im Einsatz. Augenzeugen aus Kalifornien berichteten hingegen, die Piktogramme auf den Schildern – die vor Krokodilen, Quallen und Seehunden warnen – seien so klein und undeutlich gewesen, dass sie zunächst für Leguane gehalten wurden. Der Strand war am Folgetag wieder geöffnet, ohne dass Badegäste gesondert gewarnt worden seien.
Nur zwei Tage später, am Sonntag, wurde eine Frau im Econlockhatchee River in Seminole County, Florida, von einem Alligator getötet. Die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission (FWC) teilte mit, die Frau sei beim Schwimmen angegriffen worden und im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Zuvor hatte es in Florida bereits zwei weitere Vorfälle gegeben: Ein Jugendlicher wurde beim Angeln in Marion County in die Hand gebissen, ein Schnorchler im Rainbow River verletzt. Die FWC rief zu erhöhter Vorsicht auf, da die Paarungszeit der Alligatoren bis in den Juni hinein andauere und die Tiere dann mobiler seien.
Im Yellowstone-Nationalpark wurde am Freitag zudem ein 12-jähriges Kind von einem Bison verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der National Park Service untersucht den Vorfall und verweist auf die geltende Abstandsregel von mindestens 25 Metern zu Bisons. Die Untersuchungen zu den einzelnen Wildtierangriffen in touristisch erschlossenen Gebieten dauern an.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Eine Serie schrecklicher Wildtierangriffe in Nordamerika hat Touristen getötet und verletzt. In Mexiko tötete ein Krokodil einen Mann vor entsetzten Augenzeugen, während in den USA ein Bison ein Kind verletzte und ein Alligator eine Frau tötete. Die Behörden ermitteln und mahnen zur Vorsicht, doch die Vorfälle verdeutlichen die wachsende Gefahr durch Wildtiere in beliebten Urlaubsgebieten.
Ein junger Mann wurde vor den Augen von Urlaubern in einem mexikanischen Resort von einem Krokodil verschlungen, und ein Kind wurde in Yellowstone von einem Bison verletzt. Die tragischen Ereignisse, zu denen auch ein tödlicher Alligatorangriff in Florida zählt, haben die Tourismusbranche erschüttert. Sicherheitskräfte und Rettungsteams arbeiteten stundenlang, um die Leiche zu bergen, während Zeugen Szenen von Panik und Hilflosigkeit schilderten.
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