
SpaceX verschiebt Starship-Start in letzter Sekunde – Triebwerksproblem löst automatischen Abbruch aus
Der 13. Testflug der Riesenrakete wurde unmittelbar vor dem Abheben abgebrochen; die Aktie fiel unter den Ausgabepreis – nun sollen zwei Raptor-Triebwerke getauscht werden.
Der für Donnerstagabend (Ortszeit) geplante dreizehnte Testflug des Starship-Raketensystems von SpaceX ist weniger als eine Sekunde vor dem Abheben automatisch abgebrochen worden. Nachdem die Triebwerke des Super-Heavy-Boosters bereits gezündet hatten, schalteten sie sich abrupt wieder ab. Die Aktie des Unternehmens, das im Juni mit einem Rekord-IPO an die Wall Street gegangen war, fiel im nachbörslichen Handel um rund drei Prozent und schloss erstmals unter ihrem Ausgabepreis von 135 US-Dollar.
Als Auslöser nannte Konzernchef Elon Musk auf der Plattform X das Versagen mehrerer der 33 Raptor-Triebwerke, was die automatische Startunterbrechung aktivierte. Um einen verlässlichen Flug zu gewährleisten, würden zwei Triebwerke ausgebaut und ersetzt. Die nächste Startmöglichkeit sieht Musk frühestens in einigen Tagen, wahrscheinlich zu Beginn der kommenden Woche. Bereits im Mai waren bei einem weitgehend erfolgreichen Testflug der dritten Starship-Generation Triebwerksprobleme am Booster aufgetreten, die eine kontrollierte Wasserung im Golf von Mexiko verhinderten.
Der abgebrochene Flug war der erste Startversuch seit dem Börsengang und zugleich die erste Mission, bei der Starship Nutzlast in Form von 20 Starlink-V3-Satelliten ins All befördern sollte. Sechs der Satelliten waren mit Kameras ausgerüstet, um den Hitzeschild des Raumschiffs während des Wiedereintritts zu inspizieren. Weitere Ziele umfassten das Wiederzünden eines Raptor-Triebwerks im Weltraum sowie die Erprobung verbesserter Hitzeschildkomponenten. Weder die Oberstufe noch der Booster sollten geborgen werden; beide waren für eine Wasserung vorgesehen.
SpaceX steht unter Beobachtung, weil eine modifizierte Version von Starship im Auftrag der Nasa als Mondlandefähre für die Artemis-Missionen dienen soll. Die US-Raumfahrtbehörde hat sowohl SpaceX als auch Blue Origin mit der Entwicklung von Landesystemen beauftragt, die ab Artemis III zum Einsatz kommen könnten. Der nun verschobene Testflug sollte zentrale Technologien für die Wiederverwendbarkeit und für künftige Langzeitmissionen validieren. Wann genau der nächste Startversuch unternommen wird, hängt vom Abschluss der laufenden Untersuchung ab.
| Lateinamerikanische Presse | +0.20 | neutral |
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| Atlantische / angloamerikanische Presse | +0.60 | aligned |
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.10 | neutral |
The world's largest rocket is taking another step toward the Moon, now with real satellites on board, bringing humanity closer to lunar return.
By emphasizing the rocket's size and its role in NASA's lunar plans, the narrative normalizes the test as a natural progression in space exploration, downplaying any risks.
The financial stakes for investors and the 'world first' narrative are omitted, which would add a more urgent or celebratory tone.
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