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SportSonntag, 14. Juni 2026

Qatar erkämpft historischen ersten WM-Punkt gegen die Schweiz

Dank eines späten Kopfballtores von Boualem Khoukhi in der Nachspielzeit sichert sich Katar ein 1:1-Unentschieden gegen die Schweiz und schreibt damit Fußballgeschichte.

Die katarische Nationalmannschaft hat am Samstag in Santa Clara, Kalifornien, ihren ersten Punkt in der Geschichte der FIFA-Weltmeisterschaft errungen. In einer dramatischen Begegnung der Gruppe B erzielte Kapitän Boualem Khoukhi in der vierten Minute der Nachspielzeit per Kopf den Ausgleich zum 1:1 gegen die favorisierte Schweiz. Das Tor, das von mehreren Quellen teils als Eigentor des Schweizers Miro Muheim gewertet wurde, löste bei den Spielern und dem spanischen Trainer Julen Lopetegui Jubelstürme aus. Katar, das bei seiner ersten WM-Teilnahme 2022 als Gastgeber alle drei Vorrundenspiele verloren hatte, feierte diesen Erfolg als historischen Meilenstein.

Die Schweiz war durch einen von Breel Embolo verwandelten Foulelfmeter in der 17. Minute in Führung gegangen. Der Stürmer von Stade Rennes traf zum dritten Mal in seiner WM-Karriere, nachdem der katarische Torhüter Mahmoud Abunada Remo Freuler im Strafraum zu Fall gebracht hatte. Fernsehbilder deuteten jedoch auf eine Abseitsstellung Freulers in der Entstehung hin. Die Mannschaft von Trainer Murat Yakin dominierte die Partie über weite Strecken, verzeichnete 26 Torschüsse und ließ den Ball zu 68 Prozent in den eigenen Reihen laufen, verpasste es aber, die Führung auszubauen. Die Schweizer Effizienzschwäche und die starken Paraden Abunadas hielten Katar im Spiel.

Aus asiatischer Perspektive wird der Punktgewinn als Sensation gefeiert. Katar, das sich aufgrund des Nahostkonflikts nur unzureichend vorbereiten konnte und erst sein drittes Länderspiel seit Dezember 2024 bestritt, zeigte eine bemerkenswerte Moral. In der arabischen Presse wird der Algerierstämmige Khoukhi als Held gefeiert, der dem „Al-Annabi“ (den Weinroten) die erste WM-Zählbarkeit bescherte. Die Schweizer Medien hingegen sprechen von einer verpassten Chance und kritisieren die mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Die NZZ und andere Blätter betonen, dass die Schweiz nun unter Druck stehe, in den verbleibenden Gruppenspielen gegen Bosnien und Kanada zu punkten.

Durch das Unentschieden ist die Gruppe B nach der ersten Runde völlig offen. Alle vier Teams – neben Katar und der Schweiz auch Kanada und Bosnien-Herzegowina, die sich ebenfalls 1:1 trennten – haben einen Punkt. Für die Schweiz bedeutet dies, dass sie in den nächsten Partien dringend einen Sieg benötigt, um das Achtelfinale zu erreichen. Katar hingegen kann mit dem ersten Punkt im Rücken befreit aufspielen und träumt vom erstmaligen Einzug in die K.o.-Runde. Die Leistung der Mannschaft von Lopetegui, der zuvor Spanien und Real Madrid trainierte, nährt die Hoffnung, dass der asiatische Meister von 2019 und 2023 auch auf der größten Bühne mithalten kann.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 3 Sprachen

18%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Stampa del Golfo araboStampa latinoamericana
Stampa del Golfo arabo/ qatariota
trionfopragmatismo

Qatari press celebrates the historic draw as a triumph, highlighting the team's determination and resilience. The stoppage-time goal is portrayed as a heroic feat that gives Qatar its first World Cup point, emphasizing the symbolic significance for the nation. The focus is on the proud performance and refusal to give up, with tones of national celebration.

Stampa latinoamericana
scetticismodistacco

Latin American press describes the draw as a historic surprise, but with a skeptical tone toward Switzerland's performance. It highlights wasted Swiss dominance and second-half passivity, while the Qatari goal is seen more as a Swiss mistake than merit. The result is presented as an opportunity for the group, but with caution about Qatar's real chances.

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Sonntag, 14. Juni 2026

Qatar erkämpft historischen ersten WM-Punkt gegen die Schweiz

Dank eines späten Kopfballtores von Boualem Khoukhi in der Nachspielzeit sichert sich Katar ein 1:1-Unentschieden gegen die Schweiz und schreibt damit Fußballgeschichte.

Die katarische Nationalmannschaft hat am Samstag in Santa Clara, Kalifornien, ihren ersten Punkt in der Geschichte der FIFA-Weltmeisterschaft errungen. In einer dramatischen Begegnung der Gruppe B erzielte Kapitän Boualem Khoukhi in der vierten Minute der Nachspielzeit per Kopf den Ausgleich zum 1:1 gegen die favorisierte Schweiz. Das Tor, das von mehreren Quellen teils als Eigentor des Schweizers Miro Muheim gewertet wurde, löste bei den Spielern und dem spanischen Trainer Julen Lopetegui Jubelstürme aus. Katar, das bei seiner ersten WM-Teilnahme 2022 als Gastgeber alle drei Vorrundenspiele verloren hatte, feierte diesen Erfolg als historischen Meilenstein.

Die Schweiz war durch einen von Breel Embolo verwandelten Foulelfmeter in der 17. Minute in Führung gegangen. Der Stürmer von Stade Rennes traf zum dritten Mal in seiner WM-Karriere, nachdem der katarische Torhüter Mahmoud Abunada Remo Freuler im Strafraum zu Fall gebracht hatte. Fernsehbilder deuteten jedoch auf eine Abseitsstellung Freulers in der Entstehung hin. Die Mannschaft von Trainer Murat Yakin dominierte die Partie über weite Strecken, verzeichnete 26 Torschüsse und ließ den Ball zu 68 Prozent in den eigenen Reihen laufen, verpasste es aber, die Führung auszubauen. Die Schweizer Effizienzschwäche und die starken Paraden Abunadas hielten Katar im Spiel.

Aus asiatischer Perspektive wird der Punktgewinn als Sensation gefeiert. Katar, das sich aufgrund des Nahostkonflikts nur unzureichend vorbereiten konnte und erst sein drittes Länderspiel seit Dezember 2024 bestritt, zeigte eine bemerkenswerte Moral. In der arabischen Presse wird der Algerierstämmige Khoukhi als Held gefeiert, der dem „Al-Annabi“ (den Weinroten) die erste WM-Zählbarkeit bescherte. Die Schweizer Medien hingegen sprechen von einer verpassten Chance und kritisieren die mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Die NZZ und andere Blätter betonen, dass die Schweiz nun unter Druck stehe, in den verbleibenden Gruppenspielen gegen Bosnien und Kanada zu punkten.

Durch das Unentschieden ist die Gruppe B nach der ersten Runde völlig offen. Alle vier Teams – neben Katar und der Schweiz auch Kanada und Bosnien-Herzegowina, die sich ebenfalls 1:1 trennten – haben einen Punkt. Für die Schweiz bedeutet dies, dass sie in den nächsten Partien dringend einen Sieg benötigt, um das Achtelfinale zu erreichen. Katar hingegen kann mit dem ersten Punkt im Rücken befreit aufspielen und träumt vom erstmaligen Einzug in die K.o.-Runde. Die Leistung der Mannschaft von Lopetegui, der zuvor Spanien und Real Madrid trainierte, nährt die Hoffnung, dass der asiatische Meister von 2019 und 2023 auch auf der größten Bühne mithalten kann.

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Stampa del Golfo araboStampa latinoamericana
Stampa del Golfo arabo/ qatariota
trionfopragmatismo

Qatari press celebrates the historic draw as a triumph, highlighting the team's determination and resilience. The stoppage-time goal is portrayed as a heroic feat that gives Qatar its first World Cup point, emphasizing the symbolic significance for the nation. The focus is on the proud performance and refusal to give up, with tones of national celebration.

Stampa latinoamericana
scetticismodistacco

Latin American press describes the draw as a historic surprise, but with a skeptical tone toward Switzerland's performance. It highlights wasted Swiss dominance and second-half passivity, while the Qatari goal is seen more as a Swiss mistake than merit. The result is presented as an opportunity for the group, but with caution about Qatar's real chances.

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