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SportMontag, 29. Juni 2026

Gakpo erzielt Führungstreffer gegen Marokko und bricht in Tränen aus

Wenige Tage nach dem Verlust seines ungeborenen Sohnes traf der niederländische Stürmer im WM-Achtelfinale und wurde von seinen Mitspielern getröstet.

In der 72. Minute des WM-Achtelfinals zwischen den Niederlanden und Marokko im Estadio Monterrey brach Cody Gakpo der Bann. Nach einer Hereingabe von Crysencio Summerville schob der Stürmer den Ball aus kurzer Distanz an Torhüter Bono vorbei zur 1:0-Führung. Doch statt eines Jubels sank Gakpo auf die Knie, barg das Gesicht im Trikot und weinte. Sämtliche Feldspieler und die Bank der Niederländer eilten herbei, um ihn zu umarmen. Nachdem er sich erhoben hatte, deutete Gakpo mit dem Finger gen Himmel – eine Geste für seinen verstorbenen Sohn.

Der emotionale Ausbruch hatte seine Ursache in einer privaten Tragödie. Am 27. Juni hatte Gakpos Partnerin Noa van der Bij in sozialen Medien mitgeteilt, dass das gemeinsame Kind während der Schwangerschaft gestorben sei. „Mit gebrochenen Herzen teilen wir die niederschmetternde Nachricht, dass unser Junge während der Schwangerschaft verstorben ist. Elijah Raphael Gakpo. Für immer geliebt. Für immer unser Sohn“, schrieb sie. Gakpo selbst bat um Respekt für die Privatsphäre der Familie. Die Königlich Niederländische Fußballverband (KNVB) erklärte, der Spieler habe nach einem Gespräch mit seiner Partnerin entschieden, im Kreise der Mannschaft zu bleiben und für das Achtelfinale zur Verfügung zu stehen.

Die Partie blieb bis zu Gakpos Treffer torlos, ehe Marokko in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit durch einen Kopfball von Issa Diop ausglich. Damit endete die reguläre Spielzeit 1:1. Gakpo, der bereits in der Gruppenphase beim 5:1 gegen Schweden doppelt getroffen hatte, erzielte sein drittes Turniertor und sein sechstes in der WM-Geschichte. Nur Johnny Rep liegt mit sieben Treffern in der niederländischen WM-Rangliste vor ihm.

Der Sieger der Begegnung trifft im Achtelfinale auf Kanada. Für Gakpo und sein Team bleibt das Turnier damit eine sportliche wie menschliche Herausforderung, bei der die Unterstützung durch Mannschaft und Verband nach Aussage von Kapitän Virgil van Dijk und Bondscoach Ronald Koeman oberste Priorität hat.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Südostasiatische PresseLateinamerikanische Presse
Südostasiatische Presse
PragmatismusDistanz

Die niederländische Nationalmannschaft trauert mit Cody Gakpo, der sein ungeborenes Kind verloren hat. Trotz des Schicksalsschlags bleibt der Stürmer bei der Mannschaft und ist bereit, gegen Marokko zu spielen, während die Teamkollegen ihm beistehen.

Lateinamerikanische Presse
OpferrolleDringlichkeit

Eine tiefe persönliche Tragödie erschüttert das niederländische Lager: Cody Gakpo verlor seinen Sohn während der Schwangerschaft, entschied sich aber, im Turnier zu bleiben. Der Spieler und seine Partnerin baten um Wahrung der Privatsphäre, während das Team vor dem entscheidenden Spiel gegen Marokko volle Solidarität bekundete.

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Montag, 29. Juni 2026

Gakpo erzielt Führungstreffer gegen Marokko und bricht in Tränen aus

Wenige Tage nach dem Verlust seines ungeborenen Sohnes traf der niederländische Stürmer im WM-Achtelfinale und wurde von seinen Mitspielern getröstet.

In der 72. Minute des WM-Achtelfinals zwischen den Niederlanden und Marokko im Estadio Monterrey brach Cody Gakpo der Bann. Nach einer Hereingabe von Crysencio Summerville schob der Stürmer den Ball aus kurzer Distanz an Torhüter Bono vorbei zur 1:0-Führung. Doch statt eines Jubels sank Gakpo auf die Knie, barg das Gesicht im Trikot und weinte. Sämtliche Feldspieler und die Bank der Niederländer eilten herbei, um ihn zu umarmen. Nachdem er sich erhoben hatte, deutete Gakpo mit dem Finger gen Himmel – eine Geste für seinen verstorbenen Sohn.

Der emotionale Ausbruch hatte seine Ursache in einer privaten Tragödie. Am 27. Juni hatte Gakpos Partnerin Noa van der Bij in sozialen Medien mitgeteilt, dass das gemeinsame Kind während der Schwangerschaft gestorben sei. „Mit gebrochenen Herzen teilen wir die niederschmetternde Nachricht, dass unser Junge während der Schwangerschaft verstorben ist. Elijah Raphael Gakpo. Für immer geliebt. Für immer unser Sohn“, schrieb sie. Gakpo selbst bat um Respekt für die Privatsphäre der Familie. Die Königlich Niederländische Fußballverband (KNVB) erklärte, der Spieler habe nach einem Gespräch mit seiner Partnerin entschieden, im Kreise der Mannschaft zu bleiben und für das Achtelfinale zur Verfügung zu stehen.

Die Partie blieb bis zu Gakpos Treffer torlos, ehe Marokko in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit durch einen Kopfball von Issa Diop ausglich. Damit endete die reguläre Spielzeit 1:1. Gakpo, der bereits in der Gruppenphase beim 5:1 gegen Schweden doppelt getroffen hatte, erzielte sein drittes Turniertor und sein sechstes in der WM-Geschichte. Nur Johnny Rep liegt mit sieben Treffern in der niederländischen WM-Rangliste vor ihm.

Der Sieger der Begegnung trifft im Achtelfinale auf Kanada. Für Gakpo und sein Team bleibt das Turnier damit eine sportliche wie menschliche Herausforderung, bei der die Unterstützung durch Mannschaft und Verband nach Aussage von Kapitän Virgil van Dijk und Bondscoach Ronald Koeman oberste Priorität hat.

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PragmatismusDistanz

Die niederländische Nationalmannschaft trauert mit Cody Gakpo, der sein ungeborenes Kind verloren hat. Trotz des Schicksalsschlags bleibt der Stürmer bei der Mannschaft und ist bereit, gegen Marokko zu spielen, während die Teamkollegen ihm beistehen.

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OpferrolleDringlichkeit

Eine tiefe persönliche Tragödie erschüttert das niederländische Lager: Cody Gakpo verlor seinen Sohn während der Schwangerschaft, entschied sich aber, im Turnier zu bleiben. Der Spieler und seine Partnerin baten um Wahrung der Privatsphäre, während das Team vor dem entscheidenden Spiel gegen Marokko volle Solidarität bekundete.

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