
Zwei Messerattacken in Manhattan: Verdächtiger soll „Allahu Akbar“ gerufen haben
Nach Angriffen auf einen asiatischen und einen jüdischen Mann prüft die New Yorker Polizei ein mögliches Hassverbrechen; der mutmaßliche Täter ist in Haft.
Am Donnerstagnachmittag wurden zwei Männer bei zwei getrennten Angriffen auf der Upper West Side in Manhattan durch Messerstiche verletzt. Bei dem ersten Opfer handelt es sich um einen 57-jährigen asiatischen Mann, der gegen 13.30 Uhr nahe der West 84th Street und Central Park West in den Rücken gestochen wurde. Das zweite Opfer, ein 50-jähriger Jude, der eine Kippa trug und gerade eine Synagoge verlassen hatte, wurde wenige Minuten später mit einem Schraubenzieher im Oberkörper attackiert. Beide Verletzten wurden in stabilem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert. Der mutmaßliche Täter, der 51-jährige Raul Morales, konnte kurze Zeit später festgenommen werden.
Nach Aussagen von Opfern und Zeugen soll Morales bei beiden Angriffen „Allahu Akbar“ gerufen haben, wie die New Yorker Polizeikommissarin Jessica Tisch mitteilte. Die Ermittlungen zum Tatmotiv dauern an; die Polizei prüft, ob es sich um ein Hassverbrechen handelt. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte auch die psychische Verfassung des Beschuldigten eine Rolle gespielt haben, obwohl er zuvor nicht mit psychischen Auffälligkeiten aktenkundig geworden war. Eine Verbindung zwischen Täter und Opfern oder zwischen den beiden Opfern ist bisher nicht bekannt.
Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani verurteilte die Taten als „hasserfüllt und verabscheuungswürdig“. Gouverneurin Kathy Hochul zeigte sich „angewidert von einem weiteren sinnlosen Angriff auf New Yorker, nur weil sie Juden sind“. In Israel löste der Vorfall scharfe Reaktionen aus: Außenminister Gideon Sa‘ar warf Mamdani vor, mit seiner antiisraelischen Rhetorik ein Klima geschaffen zu haben, das Gewalt gegen Juden begünstige. Der Sender Fox News wies darauf hin, dass Mamdani erst mit Verzögerung auf den Vorfall reagierte, was bei Beobachtern Zweifel an seinem Engagement für den Schutz der jüdischen Gemeinde nährte.
Die Vorfälle ereigneten sich am jüdischen Trauertag Tischa BeAv. Nach Polizeiangaben richteten sich in diesem Jahr bislang mehr als die Hälfte der bestätigten Hassverbrechen in New York gegen jüdische Menschen. Die Ermittlungen zu den beiden Messerattacken sind noch nicht abgeschlossen; der Beschuldigte befindet sich weiter in Polizeigewahrsam.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.30 | critical |
|---|---|---|
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.10 | neutral |
| Indische & südasiatische Presse | −0.20 | neutral |
New York condemns the antisemitic attack and criticizes the mayor for his initial silence.
Focus on the religious cry and political delay constructs a narrative of imminent danger and institutional responsibility.
The possibility of the attacker's mental health issues is almost entirely ignored, reinforcing an exclusively ideological characterization.
The city of New York condemns the attacks and authorities take action.
Reporting facts without ideological interpretation maintains news credibility.
Neither the debate on the mayor's delay nor the hypothesis of the attacker's mental health issues are mentioned, details that appear in other accounts.
The attack is brutal but perhaps not ideological; madness might be the cause.
Describing gruesome details alongside mental health hypotheses humanizes the attacker and defuses ethnic tension.
The 'Allahu Akbar' cry is not highlighted as a hate element, and the mayor's political reaction is overlooked.
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