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Geopolitik & PolitikMittwoch, 24. Juni 2026

Neue Enthüllungen: Trump drohte Netanyahu mit Abbruch der Beziehungen – „Alle Juden haben dich satt“

Ein Enthüllungsbuch der New York Times schildert ein Telefonat vom September 2025, in dem der US-Präsident den israelischen Premier mit harschen Worten unter Druck setzte und vor einem Bruch der bilateralen Beziehungen warnte.

Das Buch „Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump“ der New-York-Times-Journalisten Maggie Haberman und Jonathan Swan legt ein bislang vertrauliches Telefonat zwischen Präsident Donald Trump und Premierminister Benjamin Netanyahu aus dem September 2025 offen. Demnach setzte Trump den israelischen Regierungschef während der UN-Generalversammlung massiv unter Druck, seinen 20-Punkte-Plan für eine Waffenruhe im Gazastreifen zu akzeptieren. In Anwesenheit seines Schwiegersohns Jared Kushner und des Sondergesandten Steve Witkoff soll Trump gesagt haben: „Alle haben dich satt, Bibi. Alle Juden haben dich satt. Sogar die zwei Juden in dieser Leitung haben dich satt.“ Für den Fall einer Ablehnung drohte er mit einer „Scheidung“ zwischen den Vereinigten Staaten und Israel. Wenige Tage später wurde das Abkommen öffentlich verkündet.

Aus Washingtoner Sicht spiegelt der Vorgang eine zunehmende Frustration des Präsidenten über den israelischen Kurs wider. Laut dem Buch waren Kushner und Witkoff zuvor über einen israelischen Luftangriff auf Hamas-Führer in Doha erzürnt, der die Vermittlungsbemühungen konterkarierte. Trumps drastische Wortwahl wird in Regierungskreisen als Ausdruck eines transaktionalen Bündnisverständnisses gedeutet, bei dem persönliche Loyalität und unmittelbare Ergebnisse im Vordergrund stehen. Das Buch dokumentiert zudem Trumps zwiespältige Faszination für die Pager-Explosionen im Libanon, die er als „entsetzlich“ und zugleich „genial“ beschrieb – eine Haltung, die in europäischen Hauptstädten mit Besorgnis aufgenommen wurde, da die Operation weithin als Kriegsverbrechen eingestuft wird.

In israelischen Regierungskreisen wird der Telefonat als massiver Druckversuch Washingtons interpretiert, der jedoch nicht ohne Wirkung blieb: Zwei Tage nach dem Gespräch traten Trump und Netanyahu im Weißen Haus gemeinsam vor die Presse und stellten den Gaza-Friedensplan vor, den der UN-Sicherheitsrat im November billigte. Beobachter in Teheran verweisen darauf, dass die Enthüllungen in eine Phase fallen, in der Trump Netanyahu öffentlich als „verrückt“ bezeichnet und Israels Vorgehen im Libanon scharf kritisiert hat. US-Geheimdienste haben den Präsidenten dem Vernehmen nach gewarnt, Netanyahu könne versuchen, eine dauerhafte Einigung mit Iran zu hintertreiben.

Die Enthüllungen verdichten das Bild einer schwer belasteten Beziehung, die nach anfänglicher Kooperation im gemeinsamen Krieg gegen Iran ab Februar 2025 zunehmend von Misstrauen geprägt ist. In Washington hat das Buch erhebliche Unruhe ausgelöst, da es detaillierte Interna aus dem Situation Room preisgibt und Spekulationen über undichte Stellen nährt. Eine offizielle Stellungnahme Trumps oder Netanyahus liegt bislang nicht vor. Das Dossier bleibt in Bewegung: Die Spannungen über den Libanon und das iranische Atomprogramm dauern an, während das interimistische Abkommen zwischen Washington und Teheran in beiden Ländern innenpolitisch umstritten ist.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 3 Sprachen

62%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Iranische & verwandte PresseAtlantische / angloamerikanische Presse
Iranische & verwandte Presse/ Regime
SchadenfreudeEmpörung

Die Enthüllung eines neuen Buches legt ein angespanntes Telefonat offen, in dem Trump Netanyahu beleidigte und ihm sagte, alle Juden hätten ihn satt. Dies verdeutlicht den tiefen Riss zwischen den USA und dem israelischen Regime und lässt Zweifel an der Festigkeit ihrer Allianz aufkommen. Die iranische Presse präsentiert dies als Beweis für wachsende Frustration selbst unter Israels engsten Verbündeten.

Atlantische / angloamerikanische Presse/ Progressiv
EmpörungAlarmIronie

Ein verheerendes neues Buch schildert Trumps zweite Amtszeit als imperiales Chaos und enthüllt schockierende Details seines derben Ausbruchs gegenüber Netanyahu. Der Bericht wird als Teil eines umfassenderen amerikanischen Niedergangs unter einem Verrückten und seinen Helfern dargestellt und fordert die Leser auf, über den Zustand der Nation zu weinen. Es ist eine vernichtende Anklage gegen Trumps sprunghafte Führung und deren Auswirkungen auf die Außenbeziehungen.

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Mittwoch, 24. Juni 2026

Neue Enthüllungen: Trump drohte Netanyahu mit Abbruch der Beziehungen – „Alle Juden haben dich satt“

Ein Enthüllungsbuch der New York Times schildert ein Telefonat vom September 2025, in dem der US-Präsident den israelischen Premier mit harschen Worten unter Druck setzte und vor einem Bruch der bilateralen Beziehungen warnte.

Das Buch „Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump“ der New-York-Times-Journalisten Maggie Haberman und Jonathan Swan legt ein bislang vertrauliches Telefonat zwischen Präsident Donald Trump und Premierminister Benjamin Netanyahu aus dem September 2025 offen. Demnach setzte Trump den israelischen Regierungschef während der UN-Generalversammlung massiv unter Druck, seinen 20-Punkte-Plan für eine Waffenruhe im Gazastreifen zu akzeptieren. In Anwesenheit seines Schwiegersohns Jared Kushner und des Sondergesandten Steve Witkoff soll Trump gesagt haben: „Alle haben dich satt, Bibi. Alle Juden haben dich satt. Sogar die zwei Juden in dieser Leitung haben dich satt.“ Für den Fall einer Ablehnung drohte er mit einer „Scheidung“ zwischen den Vereinigten Staaten und Israel. Wenige Tage später wurde das Abkommen öffentlich verkündet.

Aus Washingtoner Sicht spiegelt der Vorgang eine zunehmende Frustration des Präsidenten über den israelischen Kurs wider. Laut dem Buch waren Kushner und Witkoff zuvor über einen israelischen Luftangriff auf Hamas-Führer in Doha erzürnt, der die Vermittlungsbemühungen konterkarierte. Trumps drastische Wortwahl wird in Regierungskreisen als Ausdruck eines transaktionalen Bündnisverständnisses gedeutet, bei dem persönliche Loyalität und unmittelbare Ergebnisse im Vordergrund stehen. Das Buch dokumentiert zudem Trumps zwiespältige Faszination für die Pager-Explosionen im Libanon, die er als „entsetzlich“ und zugleich „genial“ beschrieb – eine Haltung, die in europäischen Hauptstädten mit Besorgnis aufgenommen wurde, da die Operation weithin als Kriegsverbrechen eingestuft wird.

In israelischen Regierungskreisen wird der Telefonat als massiver Druckversuch Washingtons interpretiert, der jedoch nicht ohne Wirkung blieb: Zwei Tage nach dem Gespräch traten Trump und Netanyahu im Weißen Haus gemeinsam vor die Presse und stellten den Gaza-Friedensplan vor, den der UN-Sicherheitsrat im November billigte. Beobachter in Teheran verweisen darauf, dass die Enthüllungen in eine Phase fallen, in der Trump Netanyahu öffentlich als „verrückt“ bezeichnet und Israels Vorgehen im Libanon scharf kritisiert hat. US-Geheimdienste haben den Präsidenten dem Vernehmen nach gewarnt, Netanyahu könne versuchen, eine dauerhafte Einigung mit Iran zu hintertreiben.

Die Enthüllungen verdichten das Bild einer schwer belasteten Beziehung, die nach anfänglicher Kooperation im gemeinsamen Krieg gegen Iran ab Februar 2025 zunehmend von Misstrauen geprägt ist. In Washington hat das Buch erhebliche Unruhe ausgelöst, da es detaillierte Interna aus dem Situation Room preisgibt und Spekulationen über undichte Stellen nährt. Eine offizielle Stellungnahme Trumps oder Netanyahus liegt bislang nicht vor. Das Dossier bleibt in Bewegung: Die Spannungen über den Libanon und das iranische Atomprogramm dauern an, während das interimistische Abkommen zwischen Washington und Teheran in beiden Ländern innenpolitisch umstritten ist.

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2 Mediengruppen · 3 Sprachen

TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Iranische & verwandte PresseAtlantische / angloamerikanische Presse
Iranische & verwandte Presse/ Regime
SchadenfreudeEmpörung

Die Enthüllung eines neuen Buches legt ein angespanntes Telefonat offen, in dem Trump Netanyahu beleidigte und ihm sagte, alle Juden hätten ihn satt. Dies verdeutlicht den tiefen Riss zwischen den USA und dem israelischen Regime und lässt Zweifel an der Festigkeit ihrer Allianz aufkommen. Die iranische Presse präsentiert dies als Beweis für wachsende Frustration selbst unter Israels engsten Verbündeten.

Atlantische / angloamerikanische Presse/ Progressiv
EmpörungAlarmIronie

Ein verheerendes neues Buch schildert Trumps zweite Amtszeit als imperiales Chaos und enthüllt schockierende Details seines derben Ausbruchs gegenüber Netanyahu. Der Bericht wird als Teil eines umfassenderen amerikanischen Niedergangs unter einem Verrückten und seinen Helfern dargestellt und fordert die Leser auf, über den Zustand der Nation zu weinen. Es ist eine vernichtende Anklage gegen Trumps sprunghafte Führung und deren Auswirkungen auf die Außenbeziehungen.

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