
Malaysia verlängert Suche nach MH370 um ein weiteres Jahr
Die Regierung in Kuala Lumpur setzt die Zusammenarbeit mit dem Tiefseespezialisten Ocean Infinity fort, um das verbliebene Suchgebiet im Indischen Ozean abzudecken – ohne Kostenrisiko für den Staat.
Die malaysische Regierung hat die Vereinbarung mit dem auf Tiefseeexploration spezialisierten Unternehmen Ocean Infinity zur Suche nach dem Wrack des Flugs MH370 um ein Jahr verlängert. Wie Verkehrsminister Anthony Loke am 29. Juni 2026 mitteilte, gilt die Verlängerung bis zum 30. Juni 2027. Sie umfasst alle bestehenden Konditionen, einschließlich des Grundsatzes „no find, no fee“, wonach eine Zahlung von 70 Millionen US-Dollar ausschließlich im Erfolgsfall fällig wird. Das Kabinett in Kuala Lumpur hatte der Verlängerung am 26. Juni zugestimmt.
Aus Sicht der malaysischen Regierung ist die Entscheidung Ausdruck eines anhaltenden und unerschütterlichen Engagements, den Angehörigen der 239 Menschen an Bord Gewissheit zu verschaffen. Die Verlängerung soll es Ocean Infinity ermöglichen, das verbliebene Suchgebiet von 7.428,54 Quadratkilometern im südlichen Indischen Ozean vollständig abzusuchen. Nach Angaben des Verkehrsministers trägt die neue Frist zudem kommerziellen Verpflichtungen des Unternehmens Rechnung, die eine vorübergehende Verlegung der primären Suchausrüstung an andere Einsatzorte erfordern.
Die operative Wiederaufnahme der Suche ist für den Zeitraum zwischen November 2026 und April 2027 vorgesehen. In diesen Monaten herrschen nach Einschätzung der beteiligten Stellen ruhigere Seebedingungen, die sowohl die Sicherheit als auch die Effektivität der Unterwasseroperationen begünstigen. Die ursprüngliche Vereinbarung für die neue Suchmission war am 25. März 2025 unterzeichnet worden; Ocean Infinity hatte die Arbeiten am 25. Februar desselben Jahres aufgenommen. Die erste Phase der Suche in einem 15.000 Quadratkilometer großen Gebiet blieb ohne Ergebnis.
Flug MH370 der Malaysia Airlines war am 8. März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking vom Radar verschwunden. Satellitendaten deuten darauf hin, dass die Boeing 777 ihren Kurs änderte und weit in den südlichen Indischen Ozean flog, wo sie vermutlich abstürzte. Eine multinationale Suche sowie eine private Mission von Ocean Infinity im Jahr 2018 erbrachten keine Lokalisierung des Wracks. Angeschwemmte Trümmerteile an der ostafrikanischen Küste und auf Inseln im Indischen Ozean bestätigten lediglich die Absturzregion. Mit der nun verlängerten Vereinbarung bleibt das finanzielle Risiko beim Unternehmen; für Malaysia entstehen keine Kosten, solange das Wrack nicht gefunden wird.
| Südostasiatische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
The Southeast Asian bloc allocates no space to the MH370 contract extension, signaling that the matter is not an editorial priority.
Total absence of coverage acts as a filter: an event that does not align with the local agenda is omitted, rendering it effectively invisible.
The Atlantic bloc allocates no space to the MH370 contract extension, signaling that the matter is not an editorial priority.
Total absence of coverage acts as a filter: an event that does not align with the local agenda is omitted, rendering it effectively invisible.
Erweitere deinen Horizont
Neue US-iranische Konfrontation lässt Ölpreise schwanken
4 Sprachen · 10 Quellen
Aus TechnologyOpenAI bündelt KI-Agenten: ChatGPT Work startet, Browser Atlas wird eingestellt
7 Sprachen · 7 Quellen
Aus Science & HealthÄlteste figürliche Kunst in Sulawesi entdeckt – und weitere Funde belegen frühe Gewalt
5 Sprachen · 6 Quellen