
Luftfracht wächst global um 6 Prozent – Argentinien und Mexiko mit Exportrekorden
Die weltweite Luftfrachtnachfrage legte im Mai kräftig zu, während Argentiniens regionale Ausfuhren ein 22-Jahres-Hoch erreichten und Mexikos Exporte von Zollängsten getrieben boomen.
Die globale Nachfrage nach Luftfracht ist im Mai 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 6,0 Prozent gestiegen, wie die International Air Transport Association (IATA) mitteilte. Die Kapazität legte lediglich um 1,9 Prozent zu, was auf eine höhere Auslastung hindeutet. Regional zeigte sich ein gespaltenes Bild: Während afrikanische Airlines ein Plus von 13,3 Prozent und nordamerikanische Gesellschaften 10,5 Prozent verzeichneten, schrumpfte die Nachfrage bei den Carrieren im Nahen Osten kriegsbedingt um 8,9 Prozent. Asiatisch-pazifische und europäische Fluggesellschaften meldeten Zuwächse von 8,0 beziehungsweise 6,7 Prozent. Die lateinamerikanischen und karibischen Airlines kamen auf ein moderates Plus von 1,9 Prozent.
Der Anstieg im Luftfrachtverkehr wird von robusten Handelsströmen getragen. Der globale Warenhandel wuchs im Mai um 5,0 Prozent – der 25. Monat in Folge mit jährlichem Zuwachs. Allerdings deuten die Auftragseingänge für Exporte auf eine Abschwächung hin: Der entsprechende Einkaufsmanagerindex verharrte mit 49,6 Punkten unter der Expansionsschwelle. Das Wachstum der Luftfracht speist sich daher vor allem aus ausgewählten Handelskorridoren, insbesondere zwischen Asien und Nordamerika sowie zwischen Afrika und Asien, während die Routen über den Golf durch den Nahostkonflikt weiterhin stark beeinträchtigt bleiben.
In Lateinamerika stechen derweil zwei Entwicklungen hervor. Argentinien meldete für die ersten fünf Monate des Jahres bei den Exporten seiner 37 regionalen Produktionskomplexe mit 4,03 Milliarden Dollar den höchsten Wert seit 22 Jahren; das Volumen erreichte den höchsten Stand seit 2013. Preiseffekte und eine starke Nachfrage aus Brasilien, China und den USA trieben vor allem die Ausfuhren von Fischerei- und Aquakulturprodukten, Hülsenfrüchten und Zitrusfrüchten. Mexiko verzeichnete im Mai einen Anstieg der Gesamtexporte um 25,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Mexiko-Stadt wird diese Dynamik jedoch zunehmend mit vorgezogenen Käufen erklärt: US-Importeure füllen angesichts drohender Zollerhöhungen im Rahmen der T-MEC-Überprüfung und der Section-301-Untersuchung ihre Lager. Dafür spricht auch der um 29,8 Prozent gestiegene Import von Vorleistungsgütern. Gleichzeitig hat Mexiko China als wichtigsten Lieferanten der USA abgelöst – mit einem effektiven Zollsatz von nur 4,1 Prozent für Güter unter dem Handelsabkommen.
Die Luftfrachtzahlen für Lateinamerika spiegeln diese Exportstärke nur bedingt wider, da ein Großteil der Waren auf dem Land- oder Seeweg in die USA gelangt. Die IATA-Daten zeigen für die Region ein Kapazitätsplus von 5,6 Prozent, das Nachfragewachstum von 1,9 Prozent bleibt jedoch hinter anderen Weltregionen zurück. Für die kommenden Monate richtet sich der Blick auf die weiteren Verhandlungen zum T-MEC und mögliche US-Zollentscheidungen, die über die Nachhaltigkeit des mexikanischen Exportbooms und die Auslastung der Frachtrouten entscheiden dürften.
| Südostasiatische Presse | −0.30 | critical |
|---|---|---|
| Arabische Golfpresse | +0.70 | aligned |
| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
Southeast Asian economies remain exposed to security risks and trade imbalances that aggregate growth cannot conceal.
It highlights control incidents and local threats (e.g., irregular tourism, deepfakes) to imply that growth is fragile and insecure.
It omits positive air sector growth data and infrastructure investments that could narrow the regional gap.
The Arab Gulf invests in mega-projects and strategic partnerships to turn air transport growth into a lasting competitive advantage.
It uses announcements of new projects and financial deals to project an image of controlled progress and regional leadership.
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It tells personal stories and tragedies (earthquakes, deaths, migrations) to shift focus from macro data to concrete suffering.
It omits the economic benefits of air transport for the region and trade integration efforts.
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