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Last-Minute-Coup gegen Panama: Ghana geht mit Rückenwind ins England-Duell

Caleb Yirenkyi erzielte in der 95. Minute das goldene Tor für Ghana – nun wartet England, und die Black Stars vertrauen auf ihre Turnierhistorie.

In der fünften Minute der Nachspielzeit verwandelte Caleb Yirenkyi ein zähes Spiel in eine Explosion der Freude. Sein Treffer bescherte Ghana einen 1:0-Sieg gegen Panama und den perfekten Start in die WM-Gruppe L. Die erste Halbzeit war von Vorsicht geprägt, doch nach der Pause fanden die Black Stars mehr Mut und Dominanz. „Wir wussten, dass etwas passieren würde, wenn wir im Spiel bleiben“, sagte Verteidiger Gideon Mensah. Der Last-Minute-Coup löste ungeahnte Emotionen aus – selbst Jerome Opoku, der kein Tor erzielt hatte, rutschte auf Knien über den Rasen. Mit dem Sieg schob sich Ghana in der FIFA-Weltrangliste auf Platz 65 vor, ein Sprung um acht Ränge.

England, der nächste Gegner, gewann sein Auftaktspiel souverän mit 4:2 gegen Kroatien. Harry Kane traf doppelt, und die Offensive um Jude Bellingham und Marcus Rashford überzeugte. Doch wie britische Medien melden, hat Trainer Thomas Tuchel mit Personalsorgen zu kämpfen. Bukayo Saka laboriert an einer Achillessehnenreizung und wird voraussichtlich nicht von Beginn an spielen. Declan Rice wurde gegen Kroatien vorsorglich ausgewechselt, Rashford klagte über muskuläre Probleme. Tuchel betonte, Saka werde „immer fitter, aber der entscheidende Moment kommt in der letzten Gruppenpartie“.

Für Ghana könnte die Historie zum Trumpf werden. Noch nie verloren die Black Stars ein zweites Gruppenspiel bei einer Weltmeisterschaft. 2006 bezwangen sie Tschechien mit 2:0, 2014 trotzten sie dem späteren Weltmeister Deutschland ein 2:2 ab, und 2022 rangen sie Südkorea in einem wilden Spiel mit 3:2 nieder. Kapitän Jordan Ayew gab sich nach dem Panama-Sieg kämpferisch: „Wir schauen von Spiel zu Spiel. Es gibt keine leichten Gegner bei einer WM, aber wir glauben, dass alles möglich ist.“ Der Respekt vor dem englischen Kader ist groß, doch Jerome Opoku versprach, man werde „füreinander auf dem Platz sterben“ und auf Sieg spielen – nicht auf ein Unentschieden.

Das Duell am 23. Juni im Gillette Stadium in Boston ist das erste Pflichtspiel zwischen England und Ghana; 2011 trennte man sich in einem Freundschaftsspiel 1:1. Ghanas Verbandspräsident Kurt Okraku bezeichnete es als „Derby wie Ghana gegen Nigeria“ und zeigte sich zuversichtlich. Aus ghanaischer Perspektive ist die Partie mehr als Sport – sie bietet eine Bühne für nationale Identität und Wirtschaftsinteressen, wie lokale Beobachter betonen. Für England, das nach dem Sieg gegen Kroatien als Gruppenspitze gilt, geht es darum, frühzeitig das Achtelfinale zu sichern und eine Überraschung zu vermeiden.

Beide Teams führen die Gruppe L mit drei Punkten an. Ein Sieg würde die jeweilige Mannschaft in eine komfortable Position bringen, während eine Niederlage den Druck vor dem letzten Spieltag (Ghana gegen Kroatien, England gegen Panama) massiv erhöhen würde. Der Gruppensieger trifft im Achtelfinale auf einen der besten Gruppendritten – eine verlockende Aussicht. Ghana reist mit dem Momentum des späten Erfolgs an, England mit seiner geballten Offensivkraft. Die Vorzeichen deuten auf ein hochklassiges Duell hin, das die Gruppe entscheiden könnte.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 2 Sprachen

41%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Subsaharisch-afrikanische PresseSüdostasiatische Presse
Subsaharisch-afrikanische Presse/ Anglophon
TriumphPragmatismus

Ghanas dramatischer Last-Minute-Sieg über Panama wurde als perfekter Start in die WM-Kampagne gefeiert und schürte das Vertrauen, dass sie England herausfordern können. Die Widerstandsfähigkeit der Mannschaft und ihre historische Stärke in zweiten Spielen werden betont, wobei Spieler und Verantwortliche ihren Glauben an eine Überraschung gegen die Three Lions bekunden.

Südostasiatische Presse
AlarmSkepsis

England steht vor unerwarteten Problemen vor dem WM-Duell mit Ghana, was die Qualifikation für die K.o.-Phase verzögern könnte. Berichte heben ein großes Problem für die Three Lions hervor, während neue FIFA-Regeln dazu führen könnten, dass sie bei einem Sieg gegen Ghana früher die Gruppe anführen.

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Samstag, 20. Juni 2026

Last-Minute-Coup gegen Panama: Ghana geht mit Rückenwind ins England-Duell

Caleb Yirenkyi erzielte in der 95. Minute das goldene Tor für Ghana – nun wartet England, und die Black Stars vertrauen auf ihre Turnierhistorie.

In der fünften Minute der Nachspielzeit verwandelte Caleb Yirenkyi ein zähes Spiel in eine Explosion der Freude. Sein Treffer bescherte Ghana einen 1:0-Sieg gegen Panama und den perfekten Start in die WM-Gruppe L. Die erste Halbzeit war von Vorsicht geprägt, doch nach der Pause fanden die Black Stars mehr Mut und Dominanz. „Wir wussten, dass etwas passieren würde, wenn wir im Spiel bleiben“, sagte Verteidiger Gideon Mensah. Der Last-Minute-Coup löste ungeahnte Emotionen aus – selbst Jerome Opoku, der kein Tor erzielt hatte, rutschte auf Knien über den Rasen. Mit dem Sieg schob sich Ghana in der FIFA-Weltrangliste auf Platz 65 vor, ein Sprung um acht Ränge.

England, der nächste Gegner, gewann sein Auftaktspiel souverän mit 4:2 gegen Kroatien. Harry Kane traf doppelt, und die Offensive um Jude Bellingham und Marcus Rashford überzeugte. Doch wie britische Medien melden, hat Trainer Thomas Tuchel mit Personalsorgen zu kämpfen. Bukayo Saka laboriert an einer Achillessehnenreizung und wird voraussichtlich nicht von Beginn an spielen. Declan Rice wurde gegen Kroatien vorsorglich ausgewechselt, Rashford klagte über muskuläre Probleme. Tuchel betonte, Saka werde „immer fitter, aber der entscheidende Moment kommt in der letzten Gruppenpartie“.

Für Ghana könnte die Historie zum Trumpf werden. Noch nie verloren die Black Stars ein zweites Gruppenspiel bei einer Weltmeisterschaft. 2006 bezwangen sie Tschechien mit 2:0, 2014 trotzten sie dem späteren Weltmeister Deutschland ein 2:2 ab, und 2022 rangen sie Südkorea in einem wilden Spiel mit 3:2 nieder. Kapitän Jordan Ayew gab sich nach dem Panama-Sieg kämpferisch: „Wir schauen von Spiel zu Spiel. Es gibt keine leichten Gegner bei einer WM, aber wir glauben, dass alles möglich ist.“ Der Respekt vor dem englischen Kader ist groß, doch Jerome Opoku versprach, man werde „füreinander auf dem Platz sterben“ und auf Sieg spielen – nicht auf ein Unentschieden.

Das Duell am 23. Juni im Gillette Stadium in Boston ist das erste Pflichtspiel zwischen England und Ghana; 2011 trennte man sich in einem Freundschaftsspiel 1:1. Ghanas Verbandspräsident Kurt Okraku bezeichnete es als „Derby wie Ghana gegen Nigeria“ und zeigte sich zuversichtlich. Aus ghanaischer Perspektive ist die Partie mehr als Sport – sie bietet eine Bühne für nationale Identität und Wirtschaftsinteressen, wie lokale Beobachter betonen. Für England, das nach dem Sieg gegen Kroatien als Gruppenspitze gilt, geht es darum, frühzeitig das Achtelfinale zu sichern und eine Überraschung zu vermeiden.

Beide Teams führen die Gruppe L mit drei Punkten an. Ein Sieg würde die jeweilige Mannschaft in eine komfortable Position bringen, während eine Niederlage den Druck vor dem letzten Spieltag (Ghana gegen Kroatien, England gegen Panama) massiv erhöhen würde. Der Gruppensieger trifft im Achtelfinale auf einen der besten Gruppendritten – eine verlockende Aussicht. Ghana reist mit dem Momentum des späten Erfolgs an, England mit seiner geballten Offensivkraft. Die Vorzeichen deuten auf ein hochklassiges Duell hin, das die Gruppe entscheiden könnte.

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TriumphPragmatismus

Ghanas dramatischer Last-Minute-Sieg über Panama wurde als perfekter Start in die WM-Kampagne gefeiert und schürte das Vertrauen, dass sie England herausfordern können. Die Widerstandsfähigkeit der Mannschaft und ihre historische Stärke in zweiten Spielen werden betont, wobei Spieler und Verantwortliche ihren Glauben an eine Überraschung gegen die Three Lions bekunden.

Südostasiatische Presse
AlarmSkepsis

England steht vor unerwarteten Problemen vor dem WM-Duell mit Ghana, was die Qualifikation für die K.o.-Phase verzögern könnte. Berichte heben ein großes Problem für die Three Lions hervor, während neue FIFA-Regeln dazu führen könnten, dass sie bei einem Sieg gegen Ghana früher die Gruppe anführen.

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