
Kylian Mbappé erklärt Lionel Messi und Cristiano Ronaldo zu den besten Fußballern der Welt
Vor dem WM-Duell mit Irak würdigt der französische Stürmer die beiden Ausnahmekönner, verweist auf seine Teamziele und kritisiert die "Kultur des Moments".
Vor dem zweiten Gruppenspiel der französischen Nationalmannschaft gegen den Irak bei der Weltmeisterschaft 2026 hat sich Kylian Mbappé im Lincoln Financial Field in Philadelphia den Fragen der Journalisten gestellt. Die Offensive der ersten Turniertage mit mehreren Mehrfachtoren bot Anlass für eine klassische Rangfrage: Wie ordnet der Stürmerstar selbst das Quartett aus ihm, Erling Haaland, Harry Kane und Lionel Messi ein? Mbappés Antwort fiel ohne Zögern und mit einer klaren Hierarchie: „Lionel Messi, das ist klar. Er ist der Beste der Welt, gemeinsam mit Cristiano Ronaldo." Der 27-Jährige verwies auf die „unglaubliche Qualität", die der Argentinier über eineinhalb Jahrzehnte gezeigt habe. Zuvor hatte Messi beim 4:0 gegen Algerien mit einem Hattrick den 50 Jahre alten Torrekord von Miroslav Klose (16 Treffer) eingestellt, während Mbappé selbst beim Auftaktsieg Frankreichs gegen Senegal doppelt getroffen hatte und nun mit 14 WM-Toren nur zwei Tore hinter der Bestmarke liegt.
Trotz der deutlichen Worte vermied Mbappé jede Selbstinszenierung. Die Diskussion über den Besten sei eine Angelegenheit für „die Leute, die Journalisten und die Fans", nicht aber für ihn: „Es geht darum, wie ich meiner Mannschaft gegen den Irak helfen und wie ich die Trophäe im Juli nach Hause bringen kann." Diese Haltung deckt sich mit der in französischen Medien gezeichneten Charakteristik des Angreifers, der Teamerfolg über individuelle Auszeichnungen stellt. In Südamerika, insbesondere in Argentinien, wurde Mbappés Aussage als neuerliche Bestätigung der Ausnahmestellung Messis gewertet, der auch mit 39 Jahren noch die Maßstäbe setzt.
Abseits der Personalie Messi äußerte sich Mbappé zu weiteren Themen. Die umstrittenen Trinkpausen während der Partien betrachtet er pragmatisch: Helfen sie dem eigenen Rhythmus, sei man dafür, stören sie, dagegen – eine Frage der Perspektive. Zudem lobte er die Qualität seiner Offensivkollegen Ousmane Dembélé und Michael Olise, mit denen die Abstimmung noch verfeinert werden müsse. Scharf kritisierte er hingegen die „Kultur des Moments": Immer werde der aktuelle Sieger kopiert – mal der FC Barcelona, dann Real Madrid, nun Paris Saint-Germain. Dabei müsse jedes Team seinen eigenen Weg finden.
Mit dem Irak wartet am Montag ein vermeintlich leichter Gegner, doch das abschließende Gruppenspiel gegen Norwegen um Haaland könnte zum Showdown um den Gruppensieg werden. Beide Stürmer führen das Klassement der WM-Torschützen an und liefern sich ein Fernduell, das die internationale Presse elektrisiert. Mbappé selbst bleibt betont gelassen und richtet den Blick strikt auf die nächste Aufgabe – ganz im Sinne seines Credos: nicht reden, sondern treffen.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Bei einer WM-Pressekonferenz erklärte Mbappé, dass Lionel Messi und Cristiano Ronaldo die besten Spieler der Geschichte seien und stellte sie über seine eigenen Leistungen und die von Haaland und Kane.
Mbappé ergab sich der Evidenz von Messis Größe, erklärte ihn zum Besten der Welt und hob seine 15 Jahre unglaublicher Qualität hervor, wobei Ronaldo nur als nebensächliche Erwähnung vorkam.
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