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Kolumbien kehrt mit Glanz zurück: Luis Díaz führt Cafeteros zum 3:1 gegen Usbekistan

Der Bayern-Stürmer glänzte mit Tor und Vorlage beim WM-Auftakt in Mexiko-Stadt, während Usbekistans Debütantentraum kurz auflebte.

Mit einer Demonstration individueller Klasse hat Kolumbien am späten Mittwochabend (Ortszeit) seine Rückkehr auf die WM-Bühne zelebriert. Acht Jahre nach dem Verpassen des Turniers in Katar bezwang die Mannschaft von Trainer Néstor Lorenzo den Debütanten Usbekistan im Azteca-Stadion von Mexiko-Stadt mit 3:1 und übernahm damit die alleinige Führung in der Gruppe K. Zuvor hatte Portugal gegen die Demokratische Republik Kongo nur ein 1:1 erreicht, was den kolumbianischen Auftaktsieg zusätzlich aufwertete. Im Mittelpunkt stand Luis Díaz: Der Angreifer des FC Bayern München bereitete das 1:0 durch Daniel Muñoz (40. Minute) mustergültig vor, traf nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich selbst zum 2:1 (65.) und war an nahezu jeder gefährlichen Aktion beteiligt.

Dabei gestaltete sich der Abend für die Südamerikaner keineswegs so mühelos, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Usbekistan, betreut vom italienischen Weltmeister-Kapitän von 2006, Fabio Cannavaro, stellte über weite Strecken einen disziplinierten und tief gestaffelten Defensivverbund, der an die taktische Schule der Apenninen erinnerte. Kolumbien dominierte zwar Ballbesitz und Feldspiel, doch erst ein feiner Heber von Díaz auf Muñoz, der per Direktabnahme vollendete, durchbrach die Mauer. Die usbekische Antwort folgte in der 60. Minute, als Abbosbek Fayzullaev nach einer abgewehrten Volleyabnahme von Eldor Shomurodov goldrichtig stand und das erste WM-Tor der Geschichte seines Landes markierte. Die Freude währte nur fünf Minuten: Díaz nutzte einen Ballgewinn im Pressing, um die kolumbianische Führung wiederherzustellen. Der eingewechselte Jaminton Campaz setzte in der Nachspielzeit per Kopf den Schlusspunkt.

Aus lateinamerikanischer Perspektive wurde der Erfolg als verdienter, aber mühsamer erster Schritt gewertet. Lorenzo räumte ein, dass seine Mannschaft „mit einer größeren Differenz hätte gewinnen können“, lobte jedoch die Arbeit des Gegners und verwies auf die emotionale Belastung einiger Spieler beim Debüt. Italienische Beobachter sahen Cannavaros Team trotz der Niederlage nicht enttäuscht: Die usbekische Organisation habe phasenweise funktioniert, und der Ausgleich ließ kurz die Hoffnung auf eine Überraschung aufkeimen – ähnlich wie zuvor bei den Punktgewinnen von Kap Verde und der DR Kongo gegen favorisierte Gegner. In asiatischen Medien wurde die Niederlage als weiterer Rückschlag für die Vertreter des Kontinents verbucht, zugleich aber die historische Premiere des usbekischen Tores gewürdigt. Für das deutsche Publikum ist der Auftritt von Díaz von besonderem Interesse, da der 29-Jährige in München unter Vertrag steht und seine Form rechtzeitig zum Turnierhöhepunkt bestätigte.

Der Blick nach vorn richtet sich nun auf den zweiten Spieltag: Kolumbien trifft am 23. Juni in Guadalajara auf die DR Kongo, die gegen Portugal ihre Widerstandsfähigkeit unter Beweis stellte. Ein weiterer Sieg würde den Cafeteros den vorzeitigen Einzug in die K.-o.-Runde ermöglichen. Lorenzo warnte indes vor übertriebener Euphorie und nannte den Auftakterfolg lediglich „die erste Stufe“. Usbekistan muss gegen Portugal antreten und steht bereits unter Zugzwang. Die Gruppe K verspricht damit jene Spannung, die das erweiterte 48-Team-Format an vielen Stellen erzeugt – und in der ein formstarker Luis Díaz zum entscheidenden Faktor reifen könnte.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 3 Sprachen

16%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Stampa atlantica / anglosferaStampa latinoamericana
Stampa atlantica / anglosfera
trionfopragmatismo

Kolumbien startete mit einem überzeugenden Sieg in die WM, angetrieben von Toren durch Díaz und Muñoz sowie der Regie von James Rodríguez. Trainer Lorenzo jubelte, mahnte aber pragmatisch, dass das Team noch zulegen müsse. Die Cafeteros übernahmen die Gruppenführung und begeisterten die Fans.

Stampa latinoamericana
trionfoschadenfreude

Kolumbien verwandelte das Azteca in eine gelbe Festung; die Flut der Fans fühlte sich wie zu Hause – etwas, das Mexiko nicht gelungen war. Nach einem kurzen usbekischen Ausgleich, der die Cafeteros erzittern ließ, übernahm das Team wieder die Kontrolle und stieg an die Gruppenspitze, was den Koloss von Santa Úrsula erbeben ließ.

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Donnerstag, 18. Juni 2026

Kolumbien kehrt mit Glanz zurück: Luis Díaz führt Cafeteros zum 3:1 gegen Usbekistan

Der Bayern-Stürmer glänzte mit Tor und Vorlage beim WM-Auftakt in Mexiko-Stadt, während Usbekistans Debütantentraum kurz auflebte.

Mit einer Demonstration individueller Klasse hat Kolumbien am späten Mittwochabend (Ortszeit) seine Rückkehr auf die WM-Bühne zelebriert. Acht Jahre nach dem Verpassen des Turniers in Katar bezwang die Mannschaft von Trainer Néstor Lorenzo den Debütanten Usbekistan im Azteca-Stadion von Mexiko-Stadt mit 3:1 und übernahm damit die alleinige Führung in der Gruppe K. Zuvor hatte Portugal gegen die Demokratische Republik Kongo nur ein 1:1 erreicht, was den kolumbianischen Auftaktsieg zusätzlich aufwertete. Im Mittelpunkt stand Luis Díaz: Der Angreifer des FC Bayern München bereitete das 1:0 durch Daniel Muñoz (40. Minute) mustergültig vor, traf nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich selbst zum 2:1 (65.) und war an nahezu jeder gefährlichen Aktion beteiligt.

Dabei gestaltete sich der Abend für die Südamerikaner keineswegs so mühelos, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Usbekistan, betreut vom italienischen Weltmeister-Kapitän von 2006, Fabio Cannavaro, stellte über weite Strecken einen disziplinierten und tief gestaffelten Defensivverbund, der an die taktische Schule der Apenninen erinnerte. Kolumbien dominierte zwar Ballbesitz und Feldspiel, doch erst ein feiner Heber von Díaz auf Muñoz, der per Direktabnahme vollendete, durchbrach die Mauer. Die usbekische Antwort folgte in der 60. Minute, als Abbosbek Fayzullaev nach einer abgewehrten Volleyabnahme von Eldor Shomurodov goldrichtig stand und das erste WM-Tor der Geschichte seines Landes markierte. Die Freude währte nur fünf Minuten: Díaz nutzte einen Ballgewinn im Pressing, um die kolumbianische Führung wiederherzustellen. Der eingewechselte Jaminton Campaz setzte in der Nachspielzeit per Kopf den Schlusspunkt.

Aus lateinamerikanischer Perspektive wurde der Erfolg als verdienter, aber mühsamer erster Schritt gewertet. Lorenzo räumte ein, dass seine Mannschaft „mit einer größeren Differenz hätte gewinnen können“, lobte jedoch die Arbeit des Gegners und verwies auf die emotionale Belastung einiger Spieler beim Debüt. Italienische Beobachter sahen Cannavaros Team trotz der Niederlage nicht enttäuscht: Die usbekische Organisation habe phasenweise funktioniert, und der Ausgleich ließ kurz die Hoffnung auf eine Überraschung aufkeimen – ähnlich wie zuvor bei den Punktgewinnen von Kap Verde und der DR Kongo gegen favorisierte Gegner. In asiatischen Medien wurde die Niederlage als weiterer Rückschlag für die Vertreter des Kontinents verbucht, zugleich aber die historische Premiere des usbekischen Tores gewürdigt. Für das deutsche Publikum ist der Auftritt von Díaz von besonderem Interesse, da der 29-Jährige in München unter Vertrag steht und seine Form rechtzeitig zum Turnierhöhepunkt bestätigte.

Der Blick nach vorn richtet sich nun auf den zweiten Spieltag: Kolumbien trifft am 23. Juni in Guadalajara auf die DR Kongo, die gegen Portugal ihre Widerstandsfähigkeit unter Beweis stellte. Ein weiterer Sieg würde den Cafeteros den vorzeitigen Einzug in die K.-o.-Runde ermöglichen. Lorenzo warnte indes vor übertriebener Euphorie und nannte den Auftakterfolg lediglich „die erste Stufe“. Usbekistan muss gegen Portugal antreten und steht bereits unter Zugzwang. Die Gruppe K verspricht damit jene Spannung, die das erweiterte 48-Team-Format an vielen Stellen erzeugt – und in der ein formstarker Luis Díaz zum entscheidenden Faktor reifen könnte.

Divergenz der Quellen

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Wie stark die Quellen die gleichen Fakten unterschiedlich darstellen.

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Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 3 Sprachen

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Stampa atlantica / anglosferaStampa latinoamericana
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trionfopragmatismo

Kolumbien startete mit einem überzeugenden Sieg in die WM, angetrieben von Toren durch Díaz und Muñoz sowie der Regie von James Rodríguez. Trainer Lorenzo jubelte, mahnte aber pragmatisch, dass das Team noch zulegen müsse. Die Cafeteros übernahmen die Gruppenführung und begeisterten die Fans.

Stampa latinoamericana
trionfoschadenfreude

Kolumbien verwandelte das Azteca in eine gelbe Festung; die Flut der Fans fühlte sich wie zu Hause – etwas, das Mexiko nicht gelungen war. Nach einem kurzen usbekischen Ausgleich, der die Cafeteros erzittern ließ, übernahm das Team wieder die Kontrolle und stieg an die Gruppenspitze, was den Koloss von Santa Úrsula erbeben ließ.

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