
Iranische Vergeltungsschläge treffen US-Stützpunkte in Jordanien, Kuwait und Irak
Die Revolutionsgarden reklamieren die Zerstörung amerikanischer Transport- und Aufklärungsflugzeuge in Aqaba sowie Angriffe auf Luftabwehrsysteme in Kuwait; Washington bestätigt die neunte Nacht eigener Luftoperationen.
Iran hat in der Nacht zum Montag eine neue Welle von Vergeltungsangriffen auf militärische Einrichtungen der Vereinigten Staaten im Nahen Osten gestartet. Nach Darstellung der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) wurden mit ballistischen Raketen schwere Transportflugzeuge vom Typ C-17 und Seeaufklärer P-8 auf dem jordanischen Flughafen Aqaba getroffen und beschädigt. Zudem seien 20 Unterstände mit US-Kräften auf dem Stützpunkt Al-Azraq zerstört worden. Gleichzeitig meldeten Kuwait und Bahrain den Beschuss durch Drohnen; die kuwaitischen Streitkräfte sprachen von Abfangmaßnahmen ihrer Luftverteidigung, während in Bahrain Sirenen ausgelöst und die Bevölkerung zum Aufsuchen von Schutzräumen aufgerufen wurde. In Erbil im Nordirak traf eine Rakete ein Gebäude der iranisch-kurdischen Oppositionsgruppe Komala, die Teheran für den Angriff verantwortlich macht.
Die IRGC bezeichneten die Angriffe als 21. Welle der „Operation Nasr 2“ und dankten in einer ungewöhnlichen Erklärung ausdrücklich jordanischen Bürgern für nachrichtendienstliche Hinweise, die eine präzise Zielerfassung ermöglicht hätten. Aus Teheraner Sicht sind amerikanische Streitkräfte als Hauptunterstützer des „kindermordenden zionistischen Regimes“ religiös legitime Ziele; jeder Muslim sei verpflichtet, sie zu töten. Das US-Zentralkommando (Centcom) bestätigte unterdessen den Abschluss der neunten Nacht in Folge eigener Luftschläge gegen iranische Ziele, ohne auf die gemeldeten Verluste in Jordanien einzugehen. Kuwait und Bahrain verurteilten die Angriffe und riefen den Notstand aus, während die kurdische Gruppe Komala erklärte, ihre Einrichtungen seien seit Kriegsbeginn mehr als 91 Mal mit Raketen und Drohnen attackiert worden.
Die Eskalation weitet sich zunehmend auf zivile Infrastruktur aus. Kuwaitische Quellen berichteten bereits am Vortag von Treffern auf Strom- und Entsalzungsanlagen, was die nationale Trinkwasserversorgung gefährde. In der Straße von Hormus explodierten nach Angaben der halbamtlichen iranischen Nachrichtenagentur Tasnim zwei Öltanker. Die IRGC meldeten zudem den Abschuss einer amerikanischen MQ-9-Drohne über der westiranischen Provinz Kermanschah. Nach Teheraner Darstellung haben die USA durch die Wiedereinsetzung einer Seeblockade gegen iranische Häfen und gezielte Angriffe auf zivile Objekte gegen das am 18. Juni elektronisch unterzeichnete Waffenstillstandsabkommen verstoßen.
Der bewaffnete Konflikt zwischen den USA und Israel auf der einen und Iran auf der anderen Seite war im Februar ausgebrochen. Ein im Juni geschlossenes Memorandum of Understanding zur Beendigung der Feindseligkeiten ist faktisch gescheitert. Seit über einer Woche fliegen die USA nach eigenen Angaben massive Luftangriffe auf iranisches Territorium, während Iran mit wiederholten Raketen- und Drohnensalven antwortet. Die Zahl der getöteten US-Soldaten beläuft sich nach iranischen Quellen auf mindestens 17. Unabhängige Bestätigungen der jüngsten Angriffsfolgen stehen aus; eine diplomatische Initiative zur Deeskalation ist derzeit nicht erkennbar.
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Die iranischen Revolutionsgarden sprechen als die gerechten Rächer und erklären die Angriffe zu einem legitimen Akt der Selbstverteidigung gegen einen historischen Unterdrücker. Sie ergreifen Partei für die islamische Welt gegen die USA und Israel.
Der Block verwendet moralische Umkehrung, indem er US-Streitkräfte als 'kindermordend' und 'besetzend' bezeichnet und damit Irans Angriffe als religiöse Pflicht rechtfertigt. Er beruft sich auch auf die Zusammenarbeit der lokalen Bevölkerung, um Glaubwürdigkeit zu verleihen.
Der Block lässt jede unabhängige Bestätigung der behaupteten Schäden und Opfer sowie alle US- oder Verbündetenaussagen aus, die die Darstellung der IRGC widerlegen könnten.
Die Berichterstattung äußert Besorgnis aus der Perspektive der regionalen Stabilität und stellt Irans Aktionen als aggressiv und destabilisierend dar. Sie stellt sich auf die Seite der USA und der Golfstaaten in ihrer defensiven Haltung.
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Der Block lässt die Rechtfertigung der IRGC für die Angriffe als Vergeltung für die US-Unterstützung Israels und jahrzehntelange Aggression aus und erwähnt nicht die angebliche Zusammenarbeit jordanischer Bürger.
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