
Iranische Revolutionsgarden melden koordinierte Angriffe auf US-Einrichtungen in fünf Staaten
Die IRGC erklärte, in Jordanien, Syrien, Oman, Kuwait und Bahrain amerikanische Militärziele zerstört zu haben – eine unabhängige Bestätigung steht aus.
Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben nach eigenen Angaben in mehreren Wellen der „Operation Nasr-2“ amerikanische Militäreinrichtungen in Jordanien, Syrien, Oman, Kuwait und Bahrain mit Raketen und Drohnen angegriffen. In einer am Samstag veröffentlichten Erklärung der IRGC hieß es, bei einem koordinierten Schlag auf den Luftwaffenstützpunkt Al-Azraq in Jordanien seien mindestens zwei US-Kampfflugzeuge sowie drei weitere Maschinen zerstört und mehrere andere schwer beschädigt worden. Die jordanische Basis diene als Unterstand für Kampfjets und als großflächige Abstellfläche, so die Darstellung Teherans. Unabhängige Bestätigungen der Schäden oder möglicher Opfer liegen bislang weder von amerikanischer noch von jordanischer Seite vor.
Die Angriffe auf Al-Azraq wurden von der IRGC als 20. Welle der Operation Nasr-2 bezeichnet und als Vergeltung für US-Luftangriffe auf zivile Infrastruktur im Iran deklariert. In einer weiteren, als 19. Welle deklarierten Aktion will die iranische Marine zudem Treibstoffanlagen im kuwaitischen Hafen Al-Ahmadi, ein Flugzeugmontagegelände in Bahrain sowie ein Kommunikationszentrum der US-Streitkräfte in Kuwait getroffen haben. Parallel dazu meldete die IRGC die Zerstörung eines amerikanischen Überwachungsradars auf der omanischen Insel Ghanam und eines maritimen Radars in der Region Salamah. Diese Schläge seien als Vergeltung für einen US-Angriff nahe der südostiranischen Stadt Iranshahr erfolgt, bei dem mindestens sieben iranische Soldaten getötet worden waren.
Aus Washingtoner Sicht waren die vorausgegangenen amerikanischen Militäraktionen eine Reaktion auf iranische Übergriffe gegen Handelsschiffe in der Straße von Hormus. Teheran wiederum beansprucht für sich die alleinige Kontrolle über die strategisch bedeutsame Wasserstraße und weist jede externe Einmischung zurück. Die jüngste Eskalation folgt auf ein Mitte Juni unterzeichnetes Memorandum of Understanding zwischen beiden Regierungen, das den militärischen Konflikt beenden sollte, jedoch seit Anfang Juli durch neue Feindseligkeiten faktisch außer Kraft gesetzt wurde.
Die IRGC rief in ihrer Erklärung zudem die jordanischen Streitkräfte offen dazu auf, sich gegen die amerikanische Präsenz zu wenden, und bezeichnete die US-Truppen als legitimes Ziel. Eine solche Aufforderung an ein Nachbarland, das mit Washington verbündet ist, markiert eine rhetorische Verschärfung. Unabhängige Beobachter in der Region sehen darin den Versuch Teherans, die militärischen Aktionen mit einem politischen Keil zwischen die arabischen Golfstaaten und die Vereinigten Staaten zu treiben.
Die Vorgänge reihen sich in eine Serie wechselseitiger Angriffe ein, die seit dem faktischen Scheitern des Waffenstillstandsabkommens im Juli zu einer deutlichen Ausweitung der Kampfhandlungen geführt haben. Während die IRGC eine wachsende Zahl von Operationen unter dem Namen „Nasr-2“ für sich reklamiert, steht eine unabhängige Verifikation der gemeldeten Zerstörungen noch aus. Die US-Regierung hat sich zu den jüngsten Meldungen bislang nicht geäußert. Die nächste Sitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, bei der die Lage am Persischen Golf auf Antrag mehrerer Mitgliedstaaten thematisiert werden soll, ist für die kommende Woche anberaumt.
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Die Islamische Republik Iran schlägt als Vergeltung für amerikanische Angriffe auf US-Stützpunkte zurück und demonstriert ihre militärische Stärke und Entschlossenheit, die nationale Souveränität zu verteidigen.
Die Erzählung stellt den Angriff als direkte und verhältnismäßige Reaktion auf frühere US-Aggression dar und verwendet die Sprache der legitimen Selbstverteidigung und Symmetrie, um die Aktion zu rechtfertigen.
Sie erwähnt keine zivilen Opfer, mögliche Verstöße gegen das Völkerrecht oder Reaktionen der internationalen Gemeinschaft.
Die Achse des Widerstands schlägt in Koordination mit dem Iran auf US-Stützpunkte im Golf und in Jordanien, um den Kampf gegen die amerikanische Besatzung und Hegemonie zu unterstützen.
Die Verwendung von Begriffen wie 'Achse des Widerstands' und die Beschreibung der Operationen als Teil einer koordinierten Kampagne schaffen ein Gefühl der Einheit und transnationalen Legitimität.
Es berichtet nicht über unabhängige Quellen oder Dementis der USA und Jordaniens und erörtert auch nicht die Auswirkungen auf die regionale Stabilität.
Der Iran beansprucht Angriffe auf US-Stützpunkte, aber die Behauptungen sind unbestätigt und es fehlt eine offizielle Bestätigung; die Situation bleibt ungewiss.
Die Verwendung des Verbs 'beansprucht' und die Betonung des Fehlens einer Bestätigung durch die USA und Jordanien führen Skepsis ein, ohne die Behauptungen direkt zu verneinen.
Es geht nicht auf die iranischen Motive oder den Kontext früherer Spannungen ein, sondern beschränkt sich auf die Wiedergabe der Aussagen.
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