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Hitzewellen erfassen Europa und Nordafrika: Temperaturen über 45 Grad, Warnstufen aktiviert

Von Frankreich bis Iran, von Algerien bis Großbritannien kämpfen zahlreiche Länder mit extremer Hitze, die zu Schulschließungen, Zugausfällen und Gesundheitswarnungen führt.

Eine außergewöhnlich intensive Hitzewelle breitet sich in diesen Tagen über weite Teile Europas und Nordafrikas aus und bringt vielerorts Temperaturen von über 40 Grad Celsius, in einigen Regionen sogar bis zu 47 Grad. In Frankreich, wo bereits im Mai Rekordwerte verzeichnet wurden, hat der zweite extreme Hitzevorstoß des Jahres den Bahnverkehr und den Schulbetrieb beeinträchtigt: Die SNCF strich Dutzende Regionalzüge zwischen Paris und dem Süden, mehrere Schulen verkürzten den Unterricht oder schlossen ganz, und die Pariser Stadtverwaltung erlaubte das Baden im Canal Saint-Martin. Auch im Vereinigten Königreich bereiten sich die Behörden auf ein Wochenende mit Spitzenwerten von bis zu 33 Grad vor; die Gesundheitsbehörde UKHSA hat für den Osten, Südosten und Südwesten Englands sowie die Midlands eine bernsteinfarbene Hitzewarnung aktiviert, die auf erhebliche Belastungen für das Gesundheits- und Pflegesystem hinweist.

Parallel dazu melden die Wetterdienste in Nordafrika und im Nahen Osten eine außergewöhnliche Hitzebelastung. In Algerien warnt das nationale Wetteramt vor Temperaturen zwischen 43 und 45 Grad in den Provinzen Relizane, Chlef und Aïn Defla, während an der Küste Werte um 40 Grad erwartet werden. Die Generaldirektion für Meteorologie in Marokko hat für mehrere Provinzen – darunter Errachidia, Zagora und Boujdour – die orangefarbene Warnstufe ausgerufen und prognostiziert bis Sonntag 40 bis 45 Grad. In den Vereinigten Arabischen Emiraten klettert das Thermometer im Landesinneren auf bis zu 47 Grad, begleitet von einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 90 Prozent in den Küstenstädten Dubai und Abu Dhabi, was die gefühlte Belastung zusätzlich verschärft. Selbst in höheren Lagen wie der iranischen Provinz Ardabil werden am Samstag bis zu 39 Grad erwartet, während im Libanon nach einer stabilen Frühlingsphase zum Wochenbeginn ein deutlicher Temperaturanstieg einsetzt.

Angesichts der flächendeckenden Extremhitze haben Gesundheitsbehörden und Zivilschutzorganisationen in mehreren Ländern detaillierte Verhaltensempfehlungen herausgegeben. Das italienische Gesundheitsministerium aktivierte eine Hotline und veröffentlichte einen Zehn-Punkte-Katalog, der unter anderem dazu rät, die direkte Sonneneinstrahlung zwischen 11 und 18 Uhr zu meiden, mindestens eineinhalb Liter Wasser täglich zu trinken, leichte Baumwollkleidung zu tragen und Klimaanlagen auf 25 bis 27 Grad einzustellen. Die algerische Zivilschutzbehörde mahnte, ältere Menschen, chronisch Kranke und Kinder nicht der Sonne auszusetzen, Fensterläden geschlossen zu halten und körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Britische Experten weisen zudem auf die besondere Gefährdung von Menschen mit Herz- oder Lungenerkrankungen, Diabetes sowie von Kleinkindern hin und betonen den Unterschied zwischen Hitzeerschöpfung und dem lebensbedrohlichen Hitzschlag, der sich durch Verwirrtheit und Koordinationsverlust äußert.

Meteorologen führen die derzeitige Häufung extremer Hitzeereignisse auch auf den Klimawandel zurück. In Frankreich wurden seit 1947 insgesamt 51 Hitzewellen registriert, 34 davon seit dem Jahr 2000 und 26 allein seit 2011. Die aktuelle Welle fällt zudem mit der Sommersonnenwende zusammen, was die Sonneneinstrahlung maximiert und die Abkühlung in den Nächten erschwert. In Großbritannien warnen die Vorhersagen vor zunehmender Schwüle, die das Schlafen beeinträchtigen wird, während in den Emiraten die Kombination aus Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit die Verdunstungskühlung des Körpers behindert.

Für die kommenden Tage ist keine rasche Entspannung in Sicht. In Frankreich wird der Höhepunkt der Welle erst für Sonntag oder Montag erwartet, mit bis zu 40 Grad selbst in Paris. Die britischen Behörden rechnen mit steigenden wasserbedingten Unfällen und appellieren an die Bevölkerung, gefährdete Nachbarn und Angehörige zu unterstützen. Die algerische Zivilschutzbehörde erinnerte an die Notrufnummern 1021 und 14. Überall gilt die einfache, aber entscheidende Botschaft: ausreichend trinken, kühle Räume aufsuchen und Warnsignale des Körpers ernst nehmen – denn die nächste Hitzewelle wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht lange auf sich warten lassen.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Eine außergewöhnliche Hitzewelle erfasst Südeuropa, mit Temperaturen über 40°C und orangefarbenen Warnstufen in vielen italienischen und französischen Städten. Das afrikanische Hochdruckgebiet Cerberus treibt die extreme Hitze an, die voraussichtlich anhalten und sich verstärken wird, was zu Veranstaltungsabsagen führt. Klimadaten bestätigen, dass sich Europa doppelt so schnell erwärmt wie der globale Durchschnitt, wodurch solche Episoden häufiger werden.

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Die nordafrikanischen Behörden haben orangefarbene Warnungen vor einer schweren Hitzewelle herausgegeben, wobei die Temperaturen in mehreren Provinzen voraussichtlich über 45°C steigen werden. Der Zivilschutz ruft die Bevölkerung dazu auf, direkte Sonneneinstrahlung zu meiden und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Die Hitzewelle wird Küsten- und Binnenregionen betreffen, während einige Gebiete auch von starken Regenfällen betroffen sein könnten.

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Parallel dazu melden die Wetterdienste in Nordafrika und im Nahen Osten eine außergewöhnliche Hitzebelastung. In Algerien warnt das nationale Wetteramt vor Temperaturen zwischen 43 und 45 Grad in den Provinzen Relizane, Chlef und Aïn Defla, während an der Küste Werte um 40 Grad erwartet werden. Die Generaldirektion für Meteorologie in Marokko hat für mehrere Provinzen – darunter Errachidia, Zagora und Boujdour – die orangefarbene Warnstufe ausgerufen und prognostiziert bis Sonntag 40 bis 45 Grad. In den Vereinigten Arabischen Emiraten klettert das Thermometer im Landesinneren auf bis zu 47 Grad, begleitet von einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 90 Prozent in den Küstenstädten Dubai und Abu Dhabi, was die gefühlte Belastung zusätzlich verschärft. Selbst in höheren Lagen wie der iranischen Provinz Ardabil werden am Samstag bis zu 39 Grad erwartet, während im Libanon nach einer stabilen Frühlingsphase zum Wochenbeginn ein deutlicher Temperaturanstieg einsetzt.

Angesichts der flächendeckenden Extremhitze haben Gesundheitsbehörden und Zivilschutzorganisationen in mehreren Ländern detaillierte Verhaltensempfehlungen herausgegeben. Das italienische Gesundheitsministerium aktivierte eine Hotline und veröffentlichte einen Zehn-Punkte-Katalog, der unter anderem dazu rät, die direkte Sonneneinstrahlung zwischen 11 und 18 Uhr zu meiden, mindestens eineinhalb Liter Wasser täglich zu trinken, leichte Baumwollkleidung zu tragen und Klimaanlagen auf 25 bis 27 Grad einzustellen. Die algerische Zivilschutzbehörde mahnte, ältere Menschen, chronisch Kranke und Kinder nicht der Sonne auszusetzen, Fensterläden geschlossen zu halten und körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Britische Experten weisen zudem auf die besondere Gefährdung von Menschen mit Herz- oder Lungenerkrankungen, Diabetes sowie von Kleinkindern hin und betonen den Unterschied zwischen Hitzeerschöpfung und dem lebensbedrohlichen Hitzschlag, der sich durch Verwirrtheit und Koordinationsverlust äußert.

Meteorologen führen die derzeitige Häufung extremer Hitzeereignisse auch auf den Klimawandel zurück. In Frankreich wurden seit 1947 insgesamt 51 Hitzewellen registriert, 34 davon seit dem Jahr 2000 und 26 allein seit 2011. Die aktuelle Welle fällt zudem mit der Sommersonnenwende zusammen, was die Sonneneinstrahlung maximiert und die Abkühlung in den Nächten erschwert. In Großbritannien warnen die Vorhersagen vor zunehmender Schwüle, die das Schlafen beeinträchtigen wird, während in den Emiraten die Kombination aus Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit die Verdunstungskühlung des Körpers behindert.

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Die nordafrikanischen Behörden haben orangefarbene Warnungen vor einer schweren Hitzewelle herausgegeben, wobei die Temperaturen in mehreren Provinzen voraussichtlich über 45°C steigen werden. Der Zivilschutz ruft die Bevölkerung dazu auf, direkte Sonneneinstrahlung zu meiden und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Die Hitzewelle wird Küsten- und Binnenregionen betreffen, während einige Gebiete auch von starken Regenfällen betroffen sein könnten.

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