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SportSamstag, 11. Juli 2026

Harry Kane bestätigt Golfrunde mit Donald Trump – „eine surreale Erfahrung“

Vor dem WM-Viertelfinale gegen Norwegen sprach Englands Kapitän über die Begegnung mit dem US-Präsidenten und lobte dessen golferische Fähigkeiten.

Englands Kapitän Harry Kane hat am Freitag in Miami bestätigt, was Donald Trump wenige Tage zuvor angedeutet hatte: Vor rund 18 Monaten spielte der Stürmer des FC Bayern München eine Runde Golf mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten. „Es war eine ziemlich surreale Erfahrung, ihn einfach zu treffen und natürlich mit ihm Golf zu spielen“, sagte Kane vor dem Viertelfinalspiel gegen Norwegen. Der 32-Jährige zeigte sich beeindruckt vom Spiel des 80-jährigen Trump: „Sein Golf ist ziemlich gut, um ehrlich zu sein. Ich hoffe, dass ich in seinem Alter noch so gut spielen kann.“

Die Partie fand in Palm Beach, Florida, statt, nachdem Trump den englischen Nationalspieler eingeladen hatte. „Wenn der Präsident einen einlädt …“, kommentierte Kane die Annahme der Einladung mit einem Achselzucken. Er beschrieb sein eigenes Spiel als „in Ordnung“ und die Begegnung als „einzigartige Erfahrung“, für die er dankbar sei. Die Offenheit, mit der Kane die private Begegnung schilderte, ist im internationalen Fußball ungewöhnlich und unterstreicht die besondere Konstellation, die sich aus Trumps öffentlicher Begeisterung für den Sport ergibt.

Aus amerikanischer Sicht hatte Trump die Golfrunde bereits zu Beginn der Woche publik gemacht. Auf seiner Plattform Truth Social hatte er Kane nach Englands 3:2-Achtelfinalsieg gegen Mexiko als „GROSSARTIGEN Spieler!!!“ gefeiert und später vor Journalisten nachgelegt: „Ich habe mit ihm Golf gespielt und mag ihn sehr. Er ist ein guter Golfer. Er ist wirklich großartig.“ Die gegenseitigen Komplimente fallen in eine Phase, in der Trump bei der Weltmeisterschaft präsent ist: Nach Gesprächen mit FIFA-Präsident Gianni Infantino über die Sperre des US-Stürmers Folarin Balogun wurde die Strafe in eine Bewährungsstrafe umgewandelt – Infantino betonte, Trumps Intervention habe darauf keinen Einfluss gehabt.

Kane selbst steht bei diesem Turnier mit sechs Toren im Rampenlicht, nur ein Treffer hinter Erling Haaland, seinem norwegischen Gegenüber im Viertelfinale. Vor der Partie zog der Engländer einen klaren Vergleich: „Wir sind fast völlig unterschiedliche Spieler. Haaland ist eine physische Maschine, sein Abschluss ist Weltklasse. Ich sehe mich eher als jemanden, der das Spiel mitgestaltet, der mehr Ballkontakte sucht.“ Dennoch zollte er dem Norweger Respekt: „Seine Leistungen in den letzten Jahren sprechen für sich.“

Für England geht es am Samstag in Miami nicht nur um den Einzug ins Halbfinale, sondern auch um die Fortsetzung einer historischen Chance: Der letzte WM-Titel datiert von 1966. Unterstützung erhielt das Team von David Beckham, der die Mannschaft im Trainingszentrum von Inter Miami besuchte und ihr Glück wünschte. Kane: „Er ist eine Legende, und wir hoffen, ihn stolz machen zu können.“

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Samstag, 11. Juli 2026

Harry Kane bestätigt Golfrunde mit Donald Trump – „eine surreale Erfahrung“

Vor dem WM-Viertelfinale gegen Norwegen sprach Englands Kapitän über die Begegnung mit dem US-Präsidenten und lobte dessen golferische Fähigkeiten.

Englands Kapitän Harry Kane hat am Freitag in Miami bestätigt, was Donald Trump wenige Tage zuvor angedeutet hatte: Vor rund 18 Monaten spielte der Stürmer des FC Bayern München eine Runde Golf mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten. „Es war eine ziemlich surreale Erfahrung, ihn einfach zu treffen und natürlich mit ihm Golf zu spielen“, sagte Kane vor dem Viertelfinalspiel gegen Norwegen. Der 32-Jährige zeigte sich beeindruckt vom Spiel des 80-jährigen Trump: „Sein Golf ist ziemlich gut, um ehrlich zu sein. Ich hoffe, dass ich in seinem Alter noch so gut spielen kann.“

Die Partie fand in Palm Beach, Florida, statt, nachdem Trump den englischen Nationalspieler eingeladen hatte. „Wenn der Präsident einen einlädt …“, kommentierte Kane die Annahme der Einladung mit einem Achselzucken. Er beschrieb sein eigenes Spiel als „in Ordnung“ und die Begegnung als „einzigartige Erfahrung“, für die er dankbar sei. Die Offenheit, mit der Kane die private Begegnung schilderte, ist im internationalen Fußball ungewöhnlich und unterstreicht die besondere Konstellation, die sich aus Trumps öffentlicher Begeisterung für den Sport ergibt.

Aus amerikanischer Sicht hatte Trump die Golfrunde bereits zu Beginn der Woche publik gemacht. Auf seiner Plattform Truth Social hatte er Kane nach Englands 3:2-Achtelfinalsieg gegen Mexiko als „GROSSARTIGEN Spieler!!!“ gefeiert und später vor Journalisten nachgelegt: „Ich habe mit ihm Golf gespielt und mag ihn sehr. Er ist ein guter Golfer. Er ist wirklich großartig.“ Die gegenseitigen Komplimente fallen in eine Phase, in der Trump bei der Weltmeisterschaft präsent ist: Nach Gesprächen mit FIFA-Präsident Gianni Infantino über die Sperre des US-Stürmers Folarin Balogun wurde die Strafe in eine Bewährungsstrafe umgewandelt – Infantino betonte, Trumps Intervention habe darauf keinen Einfluss gehabt.

Kane selbst steht bei diesem Turnier mit sechs Toren im Rampenlicht, nur ein Treffer hinter Erling Haaland, seinem norwegischen Gegenüber im Viertelfinale. Vor der Partie zog der Engländer einen klaren Vergleich: „Wir sind fast völlig unterschiedliche Spieler. Haaland ist eine physische Maschine, sein Abschluss ist Weltklasse. Ich sehe mich eher als jemanden, der das Spiel mitgestaltet, der mehr Ballkontakte sucht.“ Dennoch zollte er dem Norweger Respekt: „Seine Leistungen in den letzten Jahren sprechen für sich.“

Für England geht es am Samstag in Miami nicht nur um den Einzug ins Halbfinale, sondern auch um die Fortsetzung einer historischen Chance: Der letzte WM-Titel datiert von 1966. Unterstützung erhielt das Team von David Beckham, der die Mannschaft im Trainingszentrum von Inter Miami besuchte und ihr Glück wünschte. Kane: „Er ist eine Legende, und wir hoffen, ihn stolz machen zu können.“

Divergenz — wer erzählt sie wie
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