
Goldpreis fällt unter 4.000 Dollar – Iranische Märkte unter Druck
Steigende Ölpreise und Zinserhöhungssorgen belasten Edelmetalle, während ein Waffenstillstandsangebot aus Katar die Kurse in Teheran zusätzlich drückt.
Der Spotpreis für Gold gab am Montag um 0,4 Prozent auf 4.000,55 Dollar je Feinunze nach und rutschte im frühen Handel zeitweise unter die Marke von 4.000 Dollar. An den iranischen Märkten in Teheran spiegelte sich diese Bewegung in sinkenden Notierungen für Gold und Münzen wider: Der Preis für ein Gramm 18-karätiges Gold fiel auf 18,5 Millionen Toman, die Emami-Münze wurde mit 186,5 Millionen Toman gehandelt – jeweils ein Rückgang gegenüber den Vortagen. Der freie Wechselkurs des Dollar gab ebenfalls nach und notierte bei 190.210 Toman, nachdem er am Samstag mit 193.890 Toman ein neues Rekordhoch erreicht hatte.
Als treibende Kraft hinter dem Preisrückgang gilt die Eskalation der Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran. Der Rohölpreis der Sorte Brent stieg um mehr als 3 Prozent auf über 90 Dollar pro Barrel, nachdem Angriffe auf eine Ölanlage in Kuwait und auf Schiffe in der Straße von Hormus gemeldet wurden. Aus Washingtoner Sicht nährte dies Inflationssorgen, da höhere Energiekosten den Preisdruck verstärken könnten. Die Präsidentin der Cleveland-Fed, Beth Hammack, äußerte sich besorgt über die anhaltend hohe Inflation, und Swap-Händler preisten bis zum Jahresende mindestens eine Zinserhöhung ein. Steigende Kapitalmarktzinsen machen das zinslose Gold weniger attraktiv.
In Teheran setzte am späten Sonntagabend eine zusätzliche Abwärtsbewegung ein, nachdem das katarische Außenministerium einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA übermittelt hatte. Der Preis für Tether, einen an den Dollar gekoppelten Stablecoin, der im iranischen Zahlungsverkehr als Liquiditätsanker dient, fiel daraufhin im Nachtgeschäft von 195.900 auf 189.000 Toman und erholte sich später auf rund 191.950 Toman. Händler in Teheran werteten dies als Zeichen einer kurzfristigen Entspannungserwartung, betonten jedoch, dass die Märkte weiterhin eine Bodenbildung suchten.
An den globalen Edelmetallmärkten zeigte sich ein gemischtes Bild: Silber stieg um 0,9 Prozent auf 56,42 Dollar, Platin und Palladium legten ebenfalls leicht zu. Der Bloomberg Dollar Spot Index, der den US-Dollar gegenüber einem Korb wichtiger Währungen misst, notierte 0,1 Prozent fester. Für die weitere Entwicklung richtet sich der Blick nun auf die geldpolitischen Signale der Federal Reserve sowie auf die Reaktionen Teherans und Washingtons auf den katarischen Vermittlungsvorstoß.
| Iranische & verwandte Presse | 0.00 | neutral |
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| Arabische Golfpresse | 0.00 | neutral |
| Arabische Levante-Maghreb-Presse | 0.00 | neutral |
| Südostasiatische Presse | 0.00 | neutral |
The Iranian market reacts nervously to gold price fluctuations, reflecting geopolitical uncertainty and dependence on the dollar.
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The global context of Fed rate hikes and the oil price surge as primary drivers of gold's decline is omitted, focusing instead on domestic dynamics.
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Iranian domestic price data and the ceasefire signal are omitted, focusing instead on energy disruptions and implications for the Fed.
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