Anmelden
Ausgabe von 16:00 CETDonnerstag, 18. Juni 2026
311 Quellen · 17 Sprachen1124 Briefings heute
SportMittwoch, 17. Juni 2026

Giftschlangen und Tornados: Ungewohnte Gefahren für europäische WM-Teams in den USA

Während sich die deutsche Elf auf das zweite Gruppenspiel vorbereitet, sorgt eine Kupferkopfschlange in Winston-Salem für Unruhe – und auch andere Mannschaften kämpfen mit den Tücken der nordamerikanischen Natur.

Im Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft in Winston-Salem, North Carolina, ist eine unerwartete Bedrohung aufgetaucht, die nichts mit Taktik oder Gegneranalyse zu tun hat. Kapitän Joshua Kimmich bestätigte, dass die Spieler nahe ihres Quartiers eine giftige Kupferkopfschlange (Copperhead) gesichtet haben. Das Reptil, das in der Region heimisch ist, gilt als giftig, sein Biss ist für gesunde Erwachsene jedoch selten tödlich – gleichwohl ist umgehend ärztliche Behandlung erforderlich. „Wir wurden gewarnt, dass man nach einem Biss ins Krankenhaus muss“, erklärte Kimmich. Die Begegnung hat die Wachsamkeit im deutschen Lager spürbar erhöht. Der Bayern-Profi räumte ein, dass die Spieler nun deutlich vorsichtiger im Freien unterwegs seien: „In Deutschland sorgt man sich um Taktik, Verletzungen oder den nächsten Gegner – hier muss man auch daran denken, ob sich etwas im Gras versteckt.“

Die deutsche Mannschaft ist mit dieser Sorge nicht allein. Aus dem Schweizer Lager in San Diego wurde bekannt, dass der Betreuerstab einen separaten Bereich als „Schlangenzone“ markieren musste, um die Spieler vor ähnlichen Begegnungen zu warnen. Auch die englische Nationalmannschaft, die ihr Basislager in Kansas City aufgeschlagen hat, sah sich mit den Launen der nordamerikanischen Natur konfrontiert: Eine Sturmwarnung wegen eines herannahenden Tornados zwang die Verantwortlichen, Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen; gemessene Windgeschwindigkeiten erreichten bis zu 130 Kilometer pro Stunde. Damit zeigt sich, dass die ungewohnte Fauna und die extremen Wetterphänomene des Gastgeberlandes für mehrere europäische Teams zur ernstzunehmenden Begleiterscheinung des Turniers werden.

Die Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die besonderen Herausforderungen der WM 2026, die erstmals in drei Ländern – den USA, Kanada und Mexiko – ausgetragen wird. Während europäische Mannschaften traditionell mit klimatischen Extremen wie großer Hitze in Südeuropa oder der Höhenlage in Mexiko-Stadt vertraut sind, stellt die Kombination aus giftigen Schlangen, Tornados und einer generell als „anders“ empfundenen Wildnis eine neue Kategorie dar. Die deutsche Elf, die nach ihrem 7:1-Auftaktsieg gegen Curaçao nun im Toronto Stadium auf die Elfenbeinküste trifft, muss neben der sportlichen Vorbereitung auch Sicherheitsprotokolle für den Umgang mit Wildtieren in ihre Routinen integrieren.

Die gesteigerte Vorsicht wird die kommenden Tage prägen. Betreuerstäbe passen Bewegungsprofile an, Spieler halten sich an markierte Wege, und die medizinischen Abteilungen sind für den Fall einer Schlangenbissbehandlung sensibilisiert. Kimmichs nüchterne Feststellung, dass die Tierwelt in den Vereinigten Staaten „anders“ sei als in Deutschland, unterstreicht die Notwendigkeit, sich auf lokale Gegebenheiten einzustellen. Die Episode zeigt, dass die WM 2026 nicht nur sportliches, sondern auch logistisches und sicherheitstechnisches Neuland betritt – und dass die europäischen Teams ihre Komfortzone weit hinter sich lassen müssen.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 2 Sprachen

0%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Stampa sud-est asiaticaStampa del Golfo arabo
Stampa sud-est asiatica
allarmeurgenza

Die WM-Vorbereitungen Deutschlands wurden durch die Entdeckung einer Giftschlange nahe dem Trainingslager in Winston-Salem gestört. Kapitän Joshua Kimmich sagte, die Sichtung habe die Mannschaft in Alarmbereitschaft versetzt und die Spieler zu besonderer Vorsicht gezwungen – eine Situation, die weit entfernt ist vom üblichen Fokus auf Taktik und Gegner.

Stampa del Golfo arabo
ironiaschadenfreude

Die europäischen Teams bei der WM sehen sich einer ungewohnten Bedrohung gegenüber: giftige Kupferkopfschlangen, die in der Nähe ihrer Quartiere lauern. Der deutsche Kapitän bemerkte, dass man sich zu Hause nur um Taktik oder Verletzungen sorgt, hier aber auch das Gras nach versteckten Gefahren absuchen muss – ein Kommentar, der die besonderen Risiken der amerikanischen Umgebung auf den Punkt bringt.

Verwandte Artikel

Mehr lesen
Aktuell
Nierenkrebs: Späte Diagnose und hohe psychische Last im globalen Fokus·Volkswagen kündigt Abbau von 50.000 Stellen an – Krise der Autoindustrie verschärft sich·Entscheidungsspiel in Atlanta: Tschechien und Südafrika kämpfen um letzte WM-Chance·Hegseth droht Iran mit Wiederaufnahme von Militäroperationen und Seeblockade·Taliban zerschlagen Smartphones: Neues Verbot für Staatsbedienstete in Afghanistan·GTA VI: Vorbestellungen starten am 25. Juni – PC-Fassung bleibt vorerst ungewiss·Trump unterzeichnet Waffenstillstand mit Iran – Ölpreise auf Tiefststand seit Kriegsbeginn·Drohnenangriff auf Bus mit belarussischen Kindern: Minsk protestiert, Kiew weist Vorwürfe zurück·Nierenkrebs: Späte Diagnose und hohe psychische Last im globalen Fokus·Volkswagen kündigt Abbau von 50.000 Stellen an – Krise der Autoindustrie verschärft sich·Entscheidungsspiel in Atlanta: Tschechien und Südafrika kämpfen um letzte WM-Chance·Hegseth droht Iran mit Wiederaufnahme von Militäroperationen und Seeblockade·Taliban zerschlagen Smartphones: Neues Verbot für Staatsbedienstete in Afghanistan·GTA VI: Vorbestellungen starten am 25. Juni – PC-Fassung bleibt vorerst ungewiss·Trump unterzeichnet Waffenstillstand mit Iran – Ölpreise auf Tiefststand seit Kriegsbeginn·Drohnenangriff auf Bus mit belarussischen Kindern: Minsk protestiert, Kiew weist Vorwürfe zurück·
Akt. 14:342 Sprachen · 3 Quellen
3 Quellen|2 Sprachen|3 Min. Lesezeit
Mittwoch, 17. Juni 2026

Giftschlangen und Tornados: Ungewohnte Gefahren für europäische WM-Teams in den USA

Während sich die deutsche Elf auf das zweite Gruppenspiel vorbereitet, sorgt eine Kupferkopfschlange in Winston-Salem für Unruhe – und auch andere Mannschaften kämpfen mit den Tücken der nordamerikanischen Natur.

Im Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft in Winston-Salem, North Carolina, ist eine unerwartete Bedrohung aufgetaucht, die nichts mit Taktik oder Gegneranalyse zu tun hat. Kapitän Joshua Kimmich bestätigte, dass die Spieler nahe ihres Quartiers eine giftige Kupferkopfschlange (Copperhead) gesichtet haben. Das Reptil, das in der Region heimisch ist, gilt als giftig, sein Biss ist für gesunde Erwachsene jedoch selten tödlich – gleichwohl ist umgehend ärztliche Behandlung erforderlich. „Wir wurden gewarnt, dass man nach einem Biss ins Krankenhaus muss“, erklärte Kimmich. Die Begegnung hat die Wachsamkeit im deutschen Lager spürbar erhöht. Der Bayern-Profi räumte ein, dass die Spieler nun deutlich vorsichtiger im Freien unterwegs seien: „In Deutschland sorgt man sich um Taktik, Verletzungen oder den nächsten Gegner – hier muss man auch daran denken, ob sich etwas im Gras versteckt.“

Die deutsche Mannschaft ist mit dieser Sorge nicht allein. Aus dem Schweizer Lager in San Diego wurde bekannt, dass der Betreuerstab einen separaten Bereich als „Schlangenzone“ markieren musste, um die Spieler vor ähnlichen Begegnungen zu warnen. Auch die englische Nationalmannschaft, die ihr Basislager in Kansas City aufgeschlagen hat, sah sich mit den Launen der nordamerikanischen Natur konfrontiert: Eine Sturmwarnung wegen eines herannahenden Tornados zwang die Verantwortlichen, Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen; gemessene Windgeschwindigkeiten erreichten bis zu 130 Kilometer pro Stunde. Damit zeigt sich, dass die ungewohnte Fauna und die extremen Wetterphänomene des Gastgeberlandes für mehrere europäische Teams zur ernstzunehmenden Begleiterscheinung des Turniers werden.

Die Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die besonderen Herausforderungen der WM 2026, die erstmals in drei Ländern – den USA, Kanada und Mexiko – ausgetragen wird. Während europäische Mannschaften traditionell mit klimatischen Extremen wie großer Hitze in Südeuropa oder der Höhenlage in Mexiko-Stadt vertraut sind, stellt die Kombination aus giftigen Schlangen, Tornados und einer generell als „anders“ empfundenen Wildnis eine neue Kategorie dar. Die deutsche Elf, die nach ihrem 7:1-Auftaktsieg gegen Curaçao nun im Toronto Stadium auf die Elfenbeinküste trifft, muss neben der sportlichen Vorbereitung auch Sicherheitsprotokolle für den Umgang mit Wildtieren in ihre Routinen integrieren.

Die gesteigerte Vorsicht wird die kommenden Tage prägen. Betreuerstäbe passen Bewegungsprofile an, Spieler halten sich an markierte Wege, und die medizinischen Abteilungen sind für den Fall einer Schlangenbissbehandlung sensibilisiert. Kimmichs nüchterne Feststellung, dass die Tierwelt in den Vereinigten Staaten „anders“ sei als in Deutschland, unterstreicht die Notwendigkeit, sich auf lokale Gegebenheiten einzustellen. Die Episode zeigt, dass die WM 2026 nicht nur sportliches, sondern auch logistisches und sicherheitstechnisches Neuland betritt – und dass die europäischen Teams ihre Komfortzone weit hinter sich lassen müssen.

Divergenz der Quellen

Sport · 3 Quellen · 2 Sprachen

0%Niedrig

Wie stark die Quellen die gleichen Fakten unterschiedlich darstellen.

Wie sie sich aufteilen

Neutral100%

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 2 Sprachen

TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Stampa sud-est asiaticaStampa del Golfo arabo
Stampa sud-est asiatica
allarmeurgenza

Die WM-Vorbereitungen Deutschlands wurden durch die Entdeckung einer Giftschlange nahe dem Trainingslager in Winston-Salem gestört. Kapitän Joshua Kimmich sagte, die Sichtung habe die Mannschaft in Alarmbereitschaft versetzt und die Spieler zu besonderer Vorsicht gezwungen – eine Situation, die weit entfernt ist vom üblichen Fokus auf Taktik und Gegner.

Stampa del Golfo arabo
ironiaschadenfreude

Die europäischen Teams bei der WM sehen sich einer ungewohnten Bedrohung gegenüber: giftige Kupferkopfschlangen, die in der Nähe ihrer Quartiere lauern. Der deutsche Kapitän bemerkte, dass man sich zu Hause nur um Taktik oder Verletzungen sorgt, hier aber auch das Gras nach versteckten Gefahren absuchen muss – ein Kommentar, der die besonderen Risiken der amerikanischen Umgebung auf den Punkt bringt.

Diese Nachricht erschien in

3 Quellen · 2 Sprachen

Verwandte Artikel

Politik

Trump und Pezeshkian unterzeichnen historisches Abkommen: Kriegsende und Öffnung der Straße von Hormuz

10 Sprachen · 56 Quellen

Sport

Ronaldos Schattendasein: Portugals WM-Auftakt entfacht Debatte um den alternden Superstar

7 Sprachen · 26 Quellen

Politik

Israel bricht Kontakt zu EU-Außenbeauftragter Kallas nach Apartheid-Vergleich ab

8 Sprachen · 16 Quellen

Mehr lesen