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Fonseca vor dem Aus, Sinner vor Bewährungsprobe – Wimbledon am Scheideweg

Während der brasilianische Jungstar João Fonseca in der dritten Runde gegen Roman Safiullin unter Druck gerät, beginnt für Titelverteidiger Jannik Sinner und Novak Djokovic der Kampf um den Einzug ins Achtelfinale.

Der fünfte Turniertag in Wimbledon begann mit einer Überraschung: João Fonseca, der 19-jährige Brasilianer, der zuletzt bei den French Open Novak Djokovic bezwungen hatte, steht vor dem Aus. Gegen den russischen Qualifikanten Roman Safiullin verlor Fonseca die ersten beiden Sätze klar mit 3:6, 3:6. Aus brasilianischer Sicht droht damit das jähe Ende einer vielbeachteten Kampagne, die das Land an frühere Glanzzeiten um Gustavo Kuerten erinnerte. Safiullin, die Nummer 132 der Welt, knüpfte an seine starken Leistungen aus den ersten Runden an, in denen er bereits Andrey Rublev ausgeschaltet hatte. Russische Beobachter verfolgen zudem den Auftritt von Daniil Medwedew, der als achter der Setzliste auf den Deutschen Jan-Lennard Struff trifft – aus deutscher Sicht eine Chance auf eine Überraschung.

Während Fonseca um den Verbleib im Turnier kämpfte, bereitete sich Jannik Sinner auf seine Drittrundenpartie gegen den Amerikaner Jenson Brooksby vor. Der italienische Titelverteidiger, so berichten italienische Medien, hat nach zwei mühsamen Auftaktsiegen noch nicht zu seiner Dominanz auf Rasen zurückgefunden. Brooksby, einst Nummer 33 der Welt, dessen Karriere durch Autismus und eine Dopingsperre unterbrochen wurde, wird von italienischen Beobachtern als unorthodoxer Gegner beschrieben, der mit Rhythmuswechseln den Weltranglistenersten aus dem Takt bringen könnte. Das Duell ist das zweite auf Platz 1, nach der Partie zwischen Naomi Osaka und Daria Kasatkina. Die japanische Grand-Slam-Siegerin Osaka, die in Wimbledon noch nie über die dritte Runde hinauskam, zeigte sich zuletzt in bestechender Form und will mit einem Sieg neues Terrain betreten.

Auf dem Centre Court eröffnet Novak Djokovic den Tag gegen den Franzosen Arthur Rinderknech. Der Serbe, der mit einem von britischen Medien als „vintage“ bezeichneten Auftritt gegen Stefanos Tsitsipas ins Turnier gestartet war, peilt seinen 25. Grand-Slam-Titel an. Aus serbischer Sicht ist der Weg geebnet, da mit Sinner und Djokovic die beiden Topfavoriten erst im Finale aufeinandertreffen könnten. Im Anschluss trifft die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka auf Jelena Ostapenko – eine Begegnung, die von britischen Kommentatoren als explosiv eingestuft wird.

Abseits des Platzes sorgt Serena Williams für Schlagzeilen. Die 44-jährige Amerikanerin, die im Einzel in der ersten Runde scheiterte, fehlt mit ihrer Schwester Venus auf dem Spielplan des Damendoppels. Britische und deutsche Medien spekulieren über eine kurzfristige Absage, möglicherweise als Reaktion auf die Medienkritik nach ihrer verweigerten Pressekonferenz und einer Geldstrafe von 44.000 Euro. Eine offizielle Bestätigung steht aus, doch das Comeback des erfolgreichsten Doppels der Tennisgeschichte scheint zu platzen. Im Mixed tritt Venus Williams an der Seite des Deutschen Kevin Krawietz an – ein kleiner Trost für das deutsche Publikum.

Die dritte Runde verspricht somit nicht nur sportliche Entscheidungen, sondern auch personelle Klärungen. Für die Sieger warten im Achtelfinale lösbare Aufgaben, während die Verlierer ihre Träume vom Titel begraben müssen.

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Freitag, 3. Juli 2026

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Während der brasilianische Jungstar João Fonseca in der dritten Runde gegen Roman Safiullin unter Druck gerät, beginnt für Titelverteidiger Jannik Sinner und Novak Djokovic der Kampf um den Einzug ins Achtelfinale.

Der fünfte Turniertag in Wimbledon begann mit einer Überraschung: João Fonseca, der 19-jährige Brasilianer, der zuletzt bei den French Open Novak Djokovic bezwungen hatte, steht vor dem Aus. Gegen den russischen Qualifikanten Roman Safiullin verlor Fonseca die ersten beiden Sätze klar mit 3:6, 3:6. Aus brasilianischer Sicht droht damit das jähe Ende einer vielbeachteten Kampagne, die das Land an frühere Glanzzeiten um Gustavo Kuerten erinnerte. Safiullin, die Nummer 132 der Welt, knüpfte an seine starken Leistungen aus den ersten Runden an, in denen er bereits Andrey Rublev ausgeschaltet hatte. Russische Beobachter verfolgen zudem den Auftritt von Daniil Medwedew, der als achter der Setzliste auf den Deutschen Jan-Lennard Struff trifft – aus deutscher Sicht eine Chance auf eine Überraschung.

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Auf dem Centre Court eröffnet Novak Djokovic den Tag gegen den Franzosen Arthur Rinderknech. Der Serbe, der mit einem von britischen Medien als „vintage“ bezeichneten Auftritt gegen Stefanos Tsitsipas ins Turnier gestartet war, peilt seinen 25. Grand-Slam-Titel an. Aus serbischer Sicht ist der Weg geebnet, da mit Sinner und Djokovic die beiden Topfavoriten erst im Finale aufeinandertreffen könnten. Im Anschluss trifft die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka auf Jelena Ostapenko – eine Begegnung, die von britischen Kommentatoren als explosiv eingestuft wird.

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Die dritte Runde verspricht somit nicht nur sportliche Entscheidungen, sondern auch personelle Klärungen. Für die Sieger warten im Achtelfinale lösbare Aufgaben, während die Verlierer ihre Träume vom Titel begraben müssen.

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