
Flugzeugabsturz nahe Nancy: Elf Tote bei missglücktem Fallschirmsprung-Start
Ein Kleinflugzeug mit Fallschirmspringern an Bord stürzte am Sonntag unmittelbar nach dem Start in Tomblaine ab – alle elf Insassen kamen ums Leben.
Beim Absturz eines für einen Fallschirmsprung gecharterten Kleinflugzeugs sind am Sonntagvormittag im nordostfranzösischen Tomblaine bei Nancy alle elf Insassen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Präfektur des Départements Meurthe-et-Moselle handelte es sich um den Piloten, fünf Sprunglehrer sowie fünf Schüler, die zu einem Tandemsprung starten wollten. Die Maschine vom Typ Pilatus PC-6, die in Deutschland zugelassen war, stürzte gegen 11 Uhr Ortszeit nur wenige hundert Meter hinter der Startbahn des Flugplatzes Nancy-Essey nahezu senkrecht auf ein Grasgelände – in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern und einem Einkaufszentrum. Am Boden wurde niemand verletzt.
Der Präfekt Yves Séguy sprach von einem technischen Defekt, der kurz nach dem Abheben zum Absturz geführt habe; die genaue Ursache ist jedoch Gegenstand der eingeleiteten Untersuchungen. Flugverfolgungsdaten zeigen, dass das Flugzeug nach links abdrehte und weniger als eine Minute nach dem Start aufschlug. Angehörige, die sich am Flugplatz aufhielten, um die Sprünge zu filmen, wurden Augenzeugen des Unglücks. Für sie und weitere Zeugen wurden medizinisch-psychologische Notfallteams bereitgestellt.
Über die Identität der Opfer gibt es unterschiedliche, teils unbestätigte Angaben. Mehrere französische Regionalmedien, darunter „L’Est Républicain“, berichten unter Berufung auf den Präsidenten des Pflegerats von Meurthe-et-Moselle, Thierry Pechey, bei den Schülern habe es sich um freiberufliche Krankenpflegerinnen und -pfleger gehandelt, die einen „Taufsprung“ absolvieren wollten. Einige internationale Agenturen griffen diese Darstellung auf, während die Behörden die Identitäten zunächst nicht offiziell bestätigten. Ebenso kursierten in ersten Meldungen Hinweise auf drei Personen, die vor dem Aufprall aus dem Flugzeug geschleudert worden seien; diese Version wurde von offizieller Seite nicht bestätigt und steht im Widerspruch zur einheitlichen Opferzahl von elf Toten.
Der französische Innenminister Laurent Nunez und Verkehrsminister Philippe Tabarot reisten noch am Sonntag an die Unglücksstelle. Tabarot sprach von der schwersten Luftfahrtkatastrophe im Zusammenhang mit Fallschirmsprüngen in Frankreich seit etwa dreißig Jahren. Die Pariser Staatsanwaltschaft, Abteilung für kollektive Unfälle, hat die Ermittlungen an die Gendarmerie der Lufttransporte übergeben. Parallel untersucht die französische Flugunfallbehörde BEA den Hergang. Das Wrack wurde weiträumig abgesperrt; die Behörden riefen dazu auf, das Gebiet zu meiden. Mit einem Abschluss der technischen Untersuchung wird nicht vor mehreren Tagen gerechnet.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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The crash of a skydiving plane in eastern France killed 11, including nurses on a first-time jump. The tone is factual, emphasizing official statements and urging public to avoid the area. No speculation beyond confirmed details.
Reports highlight that the plane carried five instructors and five nurses, all killed. The narrative focuses on the tragedy of a 'baptism' flight ending in death, with emotional descriptions of bodies ejected. The event is portrayed as a devastating loss for the local community.
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