
FIFA bestätigt 17-minütige Halbzeitpause im WM-Finale – Show mit Shakira, Madonna und Bieber
Die FIFA legt die Dauer des ersten Halbzeitshows der WM-Geschichte auf 17 Minuten fest, nachdem Spekulationen über eine 30-minütige Unterbrechung kursierten.
Zwei Tage vor dem Endspiel zwischen Argentinien und Spanien hat die FIFA die anhaltenden Spekulationen über die Länge der Halbzeitpause beendet. Wie der Verband beiden Nationalverbänden mitteilte, wird die Unterbrechung im MetLife Stadium von New Jersey exakt 17 Minuten dauern – nur zwei Minuten mehr als die regulären 15 Minuten. Elf Minuten sind für die musikalischen Darbietungen vorgesehen, die verbleibenden sechs Minuten für den Auf- und Abbau der Bühne sowie das Wässern des Rasens. Damit bestätigte die FIFA eine kompakte Lösung, nachdem in den Tagen zuvor über eine Ausdehnung auf bis zu 30 Minuten spekuliert worden war.
Das Showkonzept ist eine Premiere in der Geschichte der Weltmeisterschaften und orientiert sich am Vorbild der Super-Bowl-Halbzeitshows. Unter der kreativen Leitung von Chris Martin, dem Frontmann von Coldplay, werden Madonna, Shakira, Justin Bieber und die südkoreanische Band BTS auftreten. Ergänzt wird das Programm durch den nigerianischen Sänger Burna Boy sowie ein von Gustavo Dudamel dirigiertes Ensemble. Vor dem Anpfiff ist eine Abschlusszeremonie mit Post Malone, Tom Cruise, Laura Pausini und weiteren Künstlern geplant. US-amerikanische Medienberichte heben zudem den karitativen Zweck hervor: Die Show ist mit einer Spendenkampagne für Bildungsprojekte von Global Citizen verknüpft.
Die Reaktionen auf die Neuerung fallen regional unterschiedlich aus. In Argentinien ergab eine Umfrage des Wettanbieters Betsson, dass 20 Prozent der Befragten die verlängerte Pause befürworten, 34 Prozent sie unter der Bedingung akzeptieren, dass der Spielfluss nicht leidet, und 23 Prozent sie ablehnen. Der ehemalige FIFA-Präsident Joseph Blatter kritisierte in sozialen Medien eine „Kopie des Super Bowl“ und fragte: „Wohin gehen wir, FIFA?“ In spanischen und argentinischen TV-Sendungen äußerten Kommentatoren die Sorge, eine zu lange Pause könne die Spieler auskühlen lassen. Aus Sicht arabischer und europäischer Fernsehsender sorgte die zunächst unklare Zeitplanung für Verunsicherung bei der Werbe- und Analyseplanung.
Sportlich treffen am Sonntag um 16 Uhr Ortszeit (22 Uhr MESZ) der amtierende Weltmeister Argentinien und Spanien aufeinander. Argentinien setzte sich im Halbfinale nach Rückstand mit 2:1 gegen England durch, Spanien bezwang Frankreich mit 2:0. Die FIFA bestätigte zudem, dass die in diesem Turnier üblichen Trinkpausen auch im Endspiel beibehalten werden. Mit der nun festgelegten Dauer von 17 Minuten bleibt die Halbzeit nur geringfügig über dem traditionellen Rahmen – und das erste WM-Finale mit einem Musikspektakel zwischen den Hälften wird dennoch einen neuen Standard für die Verknüpfung von Fußball und globaler Unterhaltung setzen.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | +0.80 | aligned |
|---|---|---|
| Lateinamerikanische Presse | −0.60 | critical |
| Iranische & verwandte Presse | −0.20 | neutral |
| Kontinentaleuropäische Presse | +0.10 | neutral |
FIFA and Global Citizen unite sport and charity for a global event celebrating football and education.
Emphasizes the charitable partnership and star-studded cast to create an aura of a must-see, morally positive event, obscuring any criticism.
Omits criticisms about the duration and impact on the game, present in other reports.
The former FIFA chief condemns the show as a Super Bowl copy that harms football.
Uses Blatter's authority to legitimize criticism, presenting the change as a commercial intrusion against tradition.
Omits positive aspects like fundraising and public excitement, present in Atlantic reports.
Political absences and presences turn the final into an ideological battlefield.
Shifts focus from the show to political figures, using the match as a pretext to discuss international tensions.
Completely omits details of the musical show and FIFA statements, focusing only on politics.
FIFA reassures that the show will be short and not affect the match.
Provides precise data and denies rumors of excessive lengthening, normalizing the event as a minor adjustment.
Omits Blatter's criticism and controversies, presenting the situation as resolved and problem-free.
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