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Medien & UnterhaltungSamstag, 20. Juni 2026

Der Tanz der Drachen beginnt mit einem Lächeln

Olivia Cooke und Fabien Frankel über die Schwierigkeit, in der blutigsten Staffel von „House of the Dragon“ ernst zu bleiben – und warum das weltweite Publikum dennoch den Atem anhalten wird.

Als Olivia Cooke und Fabien Frankel im April vergangenen Jahres Mexiko-Stadt besuchten, gerieten sie bei der Erinnerung an die Dreharbeiten zur dritten Staffel von „House of the Dragon“ unvermittelt ins Kichern. Frankel, der die Rolle des Criston Cole spielt, berichtete von Szenen mit Helaena-Darstellerin Phia Saban, einer seiner engsten Freunde im wahren Leben. „Es war sehr schwierig, nicht albern zu sein und zu lachen, ernst zu bleiben“, sagte er – vor allem, wenn Saban in ihrer Perücke vor ihm stand. Diese Mischung aus spielerischer Vertrautheit und der Pflicht, eine Welt unerbittlicher Machtkämpfe zu verkörpern, ist bezeichnend für eine Serie, die in ihrer dritten Staffel das Tempo radikal wechselt: weg vom langsamen Kräftemessen, hinein in einen umfassenden Bürgerkrieg, der mit der größten Seeschlacht der Westeros-Geschichte beginnt.

Die weltweit erwartete Fortsetzung, die auf George R.R. Martins Chronik „Feuer und Blut“ basiert, setzt am 21. Juni 2026 um 21 Uhr Ostküstenzeit (in Mexiko um 19 Uhr, in Buenos Aires um 22 Uhr) auf HBO und Max ein. Die acht neuen Folgen erscheinen im Wochenrhythmus – ein Ritual, das die Fangemeinde von den Tagen von „Game of Thrones“ kennt und das in Lateinamerika, wo die Serie als „novela de los domingos“ zum sozialen Ereignis wird, besonders gepflegt wird. Die Sendetermine sind minutengenau auf die Zeitzonen abgestimmt, sodass sich von Mexiko-Stadt bis Santiago de Chile Millionen Menschen gleichzeitig vor den Bildschirmen versammeln, um zu verfolgen, wie sich die „Grünen“ um Alicent Hightower und die „Schwarzen“ um Rhaenyra Targaryen in einer Spirale aus Verrat und Vergeltung verlieren.

Inhaltlich schließt die Staffel unmittelbar an die Ereignisse von 2024 an: Nach der Ermordung von Jaehaerys, dem Sohn von König Aegon II., und dem Tod von Rhaenys in der Schlacht von Rook’s Rest haben beide Lager ihre Kräfte gebündelt. Rhaenyra hat Drachenreiter aus dem einfachen Volk rekrutiert; Daemon Targaryen operiert in den Flusslanden, während Aemond auf dem Eisernen Thron brütet und Larys Strong den verstümmelten Aegon heimlich aus der Hauptstadt schafft. Die Episode von 72 Minuten eröffnet mit der „Schlacht am Gullet“, bei der Lord Corlys Velaryons Flotte die Seeblockade von Königsmund durchbricht. Die Produzenten versprechen eine visuelle Wucht, die den bitteren Beigeschmack des von manchen als zu zögerlich empfundenen Finales der zweiten Staffel tilgen soll.

Für die Darsteller bedeutet die Rückkehr nach fast zwei Jahren Pause eine delikate Balance. „Etwas daran genieße ich“, sagte Cooke über die Herausforderung, in eine bereits etablierte Figur zurückzufinden. „Man muss all diese Entscheidungen nicht zum ersten Mal treffen, sondern kann etwas hinzufügen oder wegnehmen.“ Frankel ergänzte, das Ensemble sei „sehr anfällig für Lachanfälle“, doch gerade diese geteilte Freude im Angesicht der erzählten Grausamkeit spiegele die emotionale Fallhöhe einer Serie, in der Drachen als Massenvernichtungswaffen über den Himmel ziehen. Im neuen Vorspann und einer überarbeiteten Titelmusik wird jener Ernst beschworen, den die Schauspieler zuweilen mit Mühe aufrechterhalten.

Wenn die Staffel am 9. August endet, wird sie eines der düstersten Kapitel der Targaryen-Dynastie abgeschlossen haben. Ein blaues Geschöpf namens Tessarion, der Drache des jungen Daeron Targaryen, reiht sich in eine Luftflotte ein, die längst jenseits aller Legenden nur noch Zerstörung kennt. Und während die Fans rund um den Globus jede neue Folge deuten, hallt noch lange das Bild jener ersten Minuten nach: eine Flotte aus Holz und Leinwand, die auf die Feuerwand zurudert – und ein Set, in dem einst zwei Freunde gegen das Lachen kämpften.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 2 Sprachen

48%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Atlantische / angloamerikanische PresseLateinamerikanische Presse
Atlantische / angloamerikanische Presse
DistanzPragmatismus

Die Rückkehr von House of the Dragon für die dritte Staffel wird in die komplexe Erzählung des Targaryen-Bürgerkriegs eingebettet, mit detaillierten Rückblicken und Analysen, die den dramatischen Wendepunkt der Serie unterstreichen. Die Berichterstattung konzentriert sich auf die Handlung und die Charakterentwicklungen und behält einen neutralen und informativen Ton bei, der das Publikum auf den bevorstehenden Konflikt vorbereitet.

Lateinamerikanische Presse
DringlichkeitTriumph

Die mit Spannung erwartete dritte Staffel von House of the Dragon startet mit intensiver Werbeenergie, die den bevorstehenden blutigen Krieg und die Sendepläne für die Fans betont. Die Berichterstattung spiegelt eine fanorientierte Begeisterung wider, hebt die Perspektiven der Schauspieler und das Versprechen von pausenloser Action hervor und erzeugt ein Gefühl der Dringlichkeit und kollektiven Vorfreude.

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Samstag, 20. Juni 2026

Der Tanz der Drachen beginnt mit einem Lächeln

Olivia Cooke und Fabien Frankel über die Schwierigkeit, in der blutigsten Staffel von „House of the Dragon“ ernst zu bleiben – und warum das weltweite Publikum dennoch den Atem anhalten wird.

Als Olivia Cooke und Fabien Frankel im April vergangenen Jahres Mexiko-Stadt besuchten, gerieten sie bei der Erinnerung an die Dreharbeiten zur dritten Staffel von „House of the Dragon“ unvermittelt ins Kichern. Frankel, der die Rolle des Criston Cole spielt, berichtete von Szenen mit Helaena-Darstellerin Phia Saban, einer seiner engsten Freunde im wahren Leben. „Es war sehr schwierig, nicht albern zu sein und zu lachen, ernst zu bleiben“, sagte er – vor allem, wenn Saban in ihrer Perücke vor ihm stand. Diese Mischung aus spielerischer Vertrautheit und der Pflicht, eine Welt unerbittlicher Machtkämpfe zu verkörpern, ist bezeichnend für eine Serie, die in ihrer dritten Staffel das Tempo radikal wechselt: weg vom langsamen Kräftemessen, hinein in einen umfassenden Bürgerkrieg, der mit der größten Seeschlacht der Westeros-Geschichte beginnt.

Die weltweit erwartete Fortsetzung, die auf George R.R. Martins Chronik „Feuer und Blut“ basiert, setzt am 21. Juni 2026 um 21 Uhr Ostküstenzeit (in Mexiko um 19 Uhr, in Buenos Aires um 22 Uhr) auf HBO und Max ein. Die acht neuen Folgen erscheinen im Wochenrhythmus – ein Ritual, das die Fangemeinde von den Tagen von „Game of Thrones“ kennt und das in Lateinamerika, wo die Serie als „novela de los domingos“ zum sozialen Ereignis wird, besonders gepflegt wird. Die Sendetermine sind minutengenau auf die Zeitzonen abgestimmt, sodass sich von Mexiko-Stadt bis Santiago de Chile Millionen Menschen gleichzeitig vor den Bildschirmen versammeln, um zu verfolgen, wie sich die „Grünen“ um Alicent Hightower und die „Schwarzen“ um Rhaenyra Targaryen in einer Spirale aus Verrat und Vergeltung verlieren.

Inhaltlich schließt die Staffel unmittelbar an die Ereignisse von 2024 an: Nach der Ermordung von Jaehaerys, dem Sohn von König Aegon II., und dem Tod von Rhaenys in der Schlacht von Rook’s Rest haben beide Lager ihre Kräfte gebündelt. Rhaenyra hat Drachenreiter aus dem einfachen Volk rekrutiert; Daemon Targaryen operiert in den Flusslanden, während Aemond auf dem Eisernen Thron brütet und Larys Strong den verstümmelten Aegon heimlich aus der Hauptstadt schafft. Die Episode von 72 Minuten eröffnet mit der „Schlacht am Gullet“, bei der Lord Corlys Velaryons Flotte die Seeblockade von Königsmund durchbricht. Die Produzenten versprechen eine visuelle Wucht, die den bitteren Beigeschmack des von manchen als zu zögerlich empfundenen Finales der zweiten Staffel tilgen soll.

Für die Darsteller bedeutet die Rückkehr nach fast zwei Jahren Pause eine delikate Balance. „Etwas daran genieße ich“, sagte Cooke über die Herausforderung, in eine bereits etablierte Figur zurückzufinden. „Man muss all diese Entscheidungen nicht zum ersten Mal treffen, sondern kann etwas hinzufügen oder wegnehmen.“ Frankel ergänzte, das Ensemble sei „sehr anfällig für Lachanfälle“, doch gerade diese geteilte Freude im Angesicht der erzählten Grausamkeit spiegele die emotionale Fallhöhe einer Serie, in der Drachen als Massenvernichtungswaffen über den Himmel ziehen. Im neuen Vorspann und einer überarbeiteten Titelmusik wird jener Ernst beschworen, den die Schauspieler zuweilen mit Mühe aufrechterhalten.

Wenn die Staffel am 9. August endet, wird sie eines der düstersten Kapitel der Targaryen-Dynastie abgeschlossen haben. Ein blaues Geschöpf namens Tessarion, der Drache des jungen Daeron Targaryen, reiht sich in eine Luftflotte ein, die längst jenseits aller Legenden nur noch Zerstörung kennt. Und während die Fans rund um den Globus jede neue Folge deuten, hallt noch lange das Bild jener ersten Minuten nach: eine Flotte aus Holz und Leinwand, die auf die Feuerwand zurudert – und ein Set, in dem einst zwei Freunde gegen das Lachen kämpften.

Divergenz der Quellen

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48%Mittel

Wie stark die Quellen die gleichen Fakten unterschiedlich darstellen.

Wie sie sich aufteilen

Gunstig60%
Neutral40%

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 2 Sprachen

TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Atlantische / angloamerikanische PresseLateinamerikanische Presse
Atlantische / angloamerikanische Presse
DistanzPragmatismus

Die Rückkehr von House of the Dragon für die dritte Staffel wird in die komplexe Erzählung des Targaryen-Bürgerkriegs eingebettet, mit detaillierten Rückblicken und Analysen, die den dramatischen Wendepunkt der Serie unterstreichen. Die Berichterstattung konzentriert sich auf die Handlung und die Charakterentwicklungen und behält einen neutralen und informativen Ton bei, der das Publikum auf den bevorstehenden Konflikt vorbereitet.

Lateinamerikanische Presse
DringlichkeitTriumph

Die mit Spannung erwartete dritte Staffel von House of the Dragon startet mit intensiver Werbeenergie, die den bevorstehenden blutigen Krieg und die Sendepläne für die Fans betont. Die Berichterstattung spiegelt eine fanorientierte Begeisterung wider, hebt die Perspektiven der Schauspieler und das Versprechen von pausenloser Action hervor und erzeugt ein Gefühl der Dringlichkeit und kollektiven Vorfreude.

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