
Europäische E4-Staaten stellen Iran Sanktionserleichterungen in Aussicht
Nach der Friedensvereinbarung zwischen Washington und Teheran erklären sich Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien bereit, als Reaktion auf verifizierbare nukleare Schritte Sanktionen aufzuheben.
Die vier führenden europäischen Mächte – Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien – haben in einer gemeinsamen Erklärung ihre Bereitschaft bekundet, die Wirtschaftssanktionen gegen Iran zu lockern. Der Schritt folgt auf eine am Sonntag verkündete Friedensvereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und der Islamischen Republik, die US-Präsident Donald Trump als Ende der Feindseligkeiten bezeichnete. In dem am Montag veröffentlichten Kommuniqué begrüßten die sogenannten E4-Staaten das Abkommen ausdrücklich und bekräftigten zugleich, dass Iran niemals in den Besitz von Kernwaffen gelangen dürfe. Man sei bereit, gemeinsam mit Washington, Teheran und der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) auf dieses Ziel hinzuarbeiten.
Die europäische Offerte knüpft die Aufhebung von Sanktionen an „klare und überprüfbare Schritte“ Irans in Bezug auf sein Nuklearprogramm. Aus Washingtoner Sicht ist das Abkommen ein außenpolitischer Erfolg, der den Druck auf Teheran mit diplomatischen Mitteln mindern soll. Beobachter in europäischen Hauptstädten werten die Erklärung als Signal, dass der Westen zu einer schrittweisen Normalisierung bereit ist, sofern Iran konkrete Transparenz- und Begrenzungsmaßnahmen umsetzt. Darüber hinaus forderten die vier Länder die dringende Wiedereröffnung der Straße von Hormus und die Gewährleistung uneingeschränkter Freiheit der Schifffahrt – ein zentrales Anliegen für die globale Energieversorgung und insbesondere für die importabhängigen Volkswirtschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.
In Teheran wurde die Vereinbarung als Erfolg der eigenen Widerstandspolitik dargestellt. Iranische Staatsmedien meldeten, die USA hätten sich gezwungen gesehen, den Krieg zu beenden. Gleichzeitig betonten regierungsnahe Quellen, das iranische Atomprogramm diene ausschließlich friedlichen Zwecken und bewege sich im Rahmen internationaler Verpflichtungen. Die europäische Sanktionsbereitschaft wird dort als „grünes Licht“ interpretiert, das den Weg für wirtschaftliche Entlastung ebnen könnte. Aus Moskauer Perspektive wiederum unterstreicht die Entwicklung die Notwendigkeit eines multilateralen Ansatzes, bei dem auch Russland als Unterzeichner des ursprünglichen Atomabkommens von 2015 eine Rolle spielen könnte.
Für Deutschland und seine Nachbarn birgt die neue Dynamik Chancen und Risiken. Eine Aufhebung der Sanktionen könnte deutschen Unternehmen den Zugang zum iranischen Markt erleichtern und zur Stabilisierung der Energiepreise beitragen. Zugleich bleibt Skepsis angebracht: Die Erfahrungen mit dem Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) lehren, dass technische Verifikation und politisches Vertrauen mühsam aufgebaut werden müssen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Teheran substanzielle Schritte einleitet und ob die IAEO diese als ausreichend bewertet. Die europäische Zusage, sich gemeinsam mit regionalen Partnern für eine dauerhafte diplomatische Lösung einzusetzen, deutet auf einen langen, aber möglicherweise erfolgversprechenden Prozess hin.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Das europäische Quartett hat grünes Licht für die Aufhebung der anti-iranischen Sanktionen nach der Einigung zwischen Teheran und Washington gegeben. Krieg und Seeblockade sind sofort und dauerhaft beendet. Das friedliche Atomprogramm Irans wird anerkannt, und der Weg für Sanktionserleichterungen ist frei.
Die Staats- und Regierungschefs Großbritanniens, Frankreichs, Deutschlands und Italiens erklärten sich bereit, die Sanktionen gegen den Iran als Reaktion auf Zugeständnisse bei seinem Atomprogramm aufzuheben. Sie betonten, dass der Iran niemals Atomwaffen erlangen dürfe, und zeigten sich bereit, mit den USA, dem Iran und der IAEA zusammenzuarbeiten. Die Erklärung erfolgte nach einer Einigung zwischen den USA und dem Iran.
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