
Europacup-Qualifikation: St. Gallens Coup gegen Benfica, Hammarby mit später Rettung
Die Ostschweizer bezwingen den portugiesischen Rekordmeister 2:1, während in Stockholm ein Joker in der Nachspielzeit trifft. Auch israelische und schwedische Klubs feiern Erfolge.
Der Abend gehörte den Außenseitern: In der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League rang der FC St. Gallen Benfica Lissabon mit 2:1 nieder. Vor ausverkauftem Haus brachte Aliou Baldé die Gastgeber in der 37. Minute in Führung, ehe Rafa Silva noch vor der Pause ausglich. Die Entscheidung fiel in der 80. Minute, als Innenverteidiger Tom Gaal nach einem Freistoß von Lukas Daschner am höchsten stieg und per Kopf zum umjubelten Siegtreffer einnickte. Benfica, in der vergangenen Saison unter José Mourinho in der heimischen Liga ungeschlagen, fand gegen das intensive Pressing der Schweizer kaum zu klaren Chancen. St. Gallens Trainer Enrico Maassen sprach von einem mutigen Auftritt, der die Tür für das Rückspiel in Lissabon offen hält.
Parallel setzte Maccabi Tel Aviv ein deutliches Zeichen: Der israelische Meister deklassierte Sheriff Tiraspol aus Moldawien auswärts mit 5:0. Sayed Abu Farhi (5./74.), Dor Peretz (29.), Sagiv Yehezkel (53.) und Issouf Sissoko (78.) schossen einen ungefährdeten Sieg heraus. In Stockholm rettete Hammarby IF gegen den RSC Anderlecht ein 1:1. Danylo Sikan hatte die Belgier früh per Freistoß in Führung gebracht (6.), doch nach einer Gelb-Roten Karte gegen Nathan Saliba (75.) drückte der eingewechselte Frank Junior Adjei in der Schlussminute den Ausgleich über die Linie. „Wir haben es verdient zu gewinnen“, sagte Adjei, während Trainer Henrik Rydström anmerkte, der Start sei zu schwach gewesen, das Weiterkommen aber noch möglich.
In der Conference League sorgte Ajax Amsterdam mit einem 4:1 bei Vojvodina Novi Sad für klare Verhältnisse. Der marokkanische Internationale Abdellah Ouzzan, in der 72. Minute eingewechselt, bereitete in der Nachspielzeit das vierte Tor vor und untermauerte seinen Ruf als vielversprechendes Talent. Hapoel Tel Aviv kehrte nach zwölf Jahren Abstinenz auf die europäische Bühne zurück und bezwang Ludogorets Rasgrad in einem wegen der Sicherheitslage nach Ungarn verlegten Heimspiel mit 2:0. Omri Altman (45.) und Chico (90.) trafen für den israelischen Pokalsieger. Beitar Jerusalem setzte sich bei AEK Larnaka auf Zypern mit 1:0 durch; Brian Carvalhal verwandelte in der 77. Minute einen Freistoß, nachdem Mike van der Hoorn zuvor die Rote Karte gesehen hatte.
Aus Schweizer Sicht erreichte der FC Sion bei BATE Borissow ein 1:1 – das Spiel fand im aserbaidschanischen Sumgait ohne Zuschauer statt. Winsley Boteli glich kurz vor der Pause aus, nachdem ein Treffer von ihm zuvor wegen Abseits aberkannt worden war. Der liechtensteinische Cupsieger FC Vaduz deklassierte Atlètic d’Escaldes aus Andorra mit 4:0, Mischa Eberhard traf doppelt. In Schweden feierte GAIS nach 36 Jahren Europapokal-Abstinenz einen 1:0-Auftaktsieg gegen den FC Nordsjælland. Die Rückspiele in einer Woche entscheiden über den Einzug in die nächste Runde – für St. Gallen, Hammarby und die israelischen Vertreter stehen die Chancen auf die Gruppenphase nicht schlecht.
| Arabische Levante-Maghreb-Presse | +0.70 | aligned |
|---|---|---|
| Israelische Presse | +0.90 | aligned |
| Kontinentaleuropäische Presse | +0.60 | aligned |
Der junge Marokkaner Abdallah Wazzan setzt sich sofort in Europa durch mit einer entscheidenden Vorlage für Ajax und beweist, dass maghrebinisches Talent auch auf kontinentalen Bühnen glänzt.
Der Bericht betont den individuellen Beitrag des Spielers und verwandelt ein normales Qualifikationsspiel in eine Geschichte von Nationalstolz und persönlichem Aufstieg, ohne die anderen Spiele des Abends zu erwähnen.
Der Bericht ignoriert völlig die im Titel genannten Hauptspiele (St. Gallen-Benfica und die israelischen Siege) und konzentriert sich ausschließlich auf einen marokkanischen Spieler in einem anderen Spiel.
Die israelischen Mannschaften kehren mit Macht nach Europa zurück, gewinnen alle ihre Hinspiele und beweisen, dass der israelische Fußball eine aufstrebende Kraft ist.
Die Erzählung baut ein Bild von Wiedergeburt und kollektiver Stärke auf, betont die lange Abwesenheit (12 Jahre für Hapoel) und verwandelt jeden Sieg in ein Symbol nationaler Widerstandsfähigkeit.
Der Bericht erwähnt weder die Überraschung von St. Gallen gegen Benfica noch die anderen europäischen Spiele und isoliert die israelischen Siege, als wären sie die einzigen Ereignisse des Abends.
St. Gallen überrascht Benfica mit einem Heimsieg, während Hammarby ein wertvolles Unentschieden gegen Anderlecht erkämpft: Die kleinen europäischen Teams zeigen, dass sie mit den Giganten mithalten können.
Der Bericht betont den Überraschungs- und Hoffnungsaspekt, verwendet Begriffe wie 'Traum' und 'Hoffnung', um eine Underdog-Erzählung zu schaffen, die etablierte Hierarchien in Frage stellt.
Der Bericht ignoriert die israelischen Siege und den Beitrag des marokkanischen Spielers und konzentriert sich nur auf die Spiele der kontinentaleuropäischen Teams.
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