Anmelden
Ausgabe von 06:00 CETMontag, 22. Juni 2026
307 Quellen · 17 Sprachen405 Briefings heute
Montag, 18. Mai 2026

Schwere Überschwemmungen in China fordern 22 Todesopfer – auch Hongkong betroffen

Ununterbrochener Regen hat in mehreren chinesischen Provinzen zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Mindestens 22 Menschen starben, zahlreiche werden vermisst. Auch Hongkong meldet Überflutungen.

Die Zahl der Todesopfer durch die verheerenden Regenfälle in China ist auf 22 gestiegen, wie Behörden am Mittwoch mitteilten. In der zentralen Provinz Hunan kamen fünf Menschen ums Leben, elf weitere gelten als vermisst. Besonders schwer traf es die südliche Region Guangxi, wo zehn Tote zu beklagen sind. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete von rekordverdächtigen Niederschlägen, die zu Stromausfällen, Schulschließungen und der Evakuierung von Zehntausenden geführt haben.

Auch in der Sonderverwaltungszone Hongkong blieb die Lage nicht ruhig. Die nördlichen New Territories wurden von heftigen Regenfällen heimgesucht. Laut dem Hongkonger Observatorium fielen in Ta Kwu Ling innerhalb einer Stunde mehr als 70 Millimeter Regen – die orangene Warnstufe wurde ausgelöst. Ein Minibus blieb in Sheung Shui in einem halben Meter hohen Wasser stehen. Die Behörden riefen die Bevölkerung zu erhöhter Vorsicht auf.

Die chinesische Zentralregierung stellte umgerechnet rund 22 Millionen Dollar für die Katastrophenhilfe bereit. In den betroffenen Provinzen Jiangxi, Anhui, Hubei und Guizhou sowie in den Autonomen Regionen Guangxi und Hainan herrscht weiterhin erhöhte Alarmbereitschaft. Die Wetterbehörde warnt vor anhaltenden Regenfällen und möglichen Erdrutschen. Zusätzlich erschütterten zwei Erdbeben die Region, die jedoch keine größeren Schäden verursacht haben sollen.

Die jüngsten Unwetter sind Teil eines Musters extremer Wetterereignisse, die in China während der Sommermonate zunehmen. Während einige Gebiete unter sintflutartigen Regenfällen leiden, kämpfen andere mit extremer Hitze und Dürre. Die Regierung in Peking hat ihre Anstrengungen zur Katastrophenvorsorge verstärkt, doch die Häufung derartiger Ereignisse gibt Anlass zur Sorge. Klimaforscher warnen, dass der Klimawandel die Intensität und Häufigkeit solcher Niederschlagsereignisse weiter erhöhen könnte. Auch aus deutscher Perspektive ist die Entwicklung bedeutsam, da deutsche Unternehmen und Touristen in den betroffenen Regionen präsent sind.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 5 Sprachen

TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Atlantische / angloamerikanische PresseChinesische Presse
Atlantische / angloamerikanische Presse
PragmatismusDistanz

The earthquake is reported with factual details, including the rescue of a 91-year-old man from the rubble, which provides a positive angle amidst the tragedy. The response efforts and evacuations are highlighted, but the overall tone remains balanced.

Chinesische Presse
DistanzPragmatismus

The coverage focuses on the tremors felt in Hong Kong, with the observatory receiving reports. The impact on mainland China is mentioned briefly, but the narrative centers on the local experience in Hong Kong.

Verwandte Artikel

Mehr lesen
Aktuell
Von Tucumán bis Helsinki: Die globalen Glückszahlen eines Wochenendes·Australien und Kanada besiegeln Radarpakt für die Arktis – Rekordexport im Wert von 2,5 Milliarden Dollar·Ebola-Ausbruch im Kongo: Mehr als 1.000 bestätigte Fälle und 254 Tote·Nach Hubschrauberkollision in Rio: Oliver Trees Leichnam überführt – Testament offenbart Stiftungsplan·Vätertag in den sozialen Medien: Trauer, Erinnerung und eine Tochter, die mit dem Himmel spricht·Nikkei schließt erstmals über 72.000 Punkten – KI-Boom und Regierungspläne befeuern Rekordjagd·Schüsse an philippinischer Schule: Drei Tote, zwei Jugendliche festgenommen·Messi, Mbappé und Haaland: Die Stars kehren am zweiten WM-Spieltag zurück·Von Tucumán bis Helsinki: Die globalen Glückszahlen eines Wochenendes·Australien und Kanada besiegeln Radarpakt für die Arktis – Rekordexport im Wert von 2,5 Milliarden Dollar·Ebola-Ausbruch im Kongo: Mehr als 1.000 bestätigte Fälle und 254 Tote·Nach Hubschrauberkollision in Rio: Oliver Trees Leichnam überführt – Testament offenbart Stiftungsplan·Vätertag in den sozialen Medien: Trauer, Erinnerung und eine Tochter, die mit dem Himmel spricht·Nikkei schließt erstmals über 72.000 Punkten – KI-Boom und Regierungspläne befeuern Rekordjagd·Schüsse an philippinischer Schule: Drei Tote, zwei Jugendliche festgenommen·Messi, Mbappé und Haaland: Die Stars kehren am zweiten WM-Spieltag zurück·
Akt. 00:485 Sprachen · 7 Quellen
7 Quellen|5 Sprachen|2 Min. Lesezeit
Montag, 18. Mai 2026

Schwere Überschwemmungen in China fordern 22 Todesopfer – auch Hongkong betroffen

Ununterbrochener Regen hat in mehreren chinesischen Provinzen zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Mindestens 22 Menschen starben, zahlreiche werden vermisst. Auch Hongkong meldet Überflutungen.

Die Zahl der Todesopfer durch die verheerenden Regenfälle in China ist auf 22 gestiegen, wie Behörden am Mittwoch mitteilten. In der zentralen Provinz Hunan kamen fünf Menschen ums Leben, elf weitere gelten als vermisst. Besonders schwer traf es die südliche Region Guangxi, wo zehn Tote zu beklagen sind. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete von rekordverdächtigen Niederschlägen, die zu Stromausfällen, Schulschließungen und der Evakuierung von Zehntausenden geführt haben.

Auch in der Sonderverwaltungszone Hongkong blieb die Lage nicht ruhig. Die nördlichen New Territories wurden von heftigen Regenfällen heimgesucht. Laut dem Hongkonger Observatorium fielen in Ta Kwu Ling innerhalb einer Stunde mehr als 70 Millimeter Regen – die orangene Warnstufe wurde ausgelöst. Ein Minibus blieb in Sheung Shui in einem halben Meter hohen Wasser stehen. Die Behörden riefen die Bevölkerung zu erhöhter Vorsicht auf.

Die chinesische Zentralregierung stellte umgerechnet rund 22 Millionen Dollar für die Katastrophenhilfe bereit. In den betroffenen Provinzen Jiangxi, Anhui, Hubei und Guizhou sowie in den Autonomen Regionen Guangxi und Hainan herrscht weiterhin erhöhte Alarmbereitschaft. Die Wetterbehörde warnt vor anhaltenden Regenfällen und möglichen Erdrutschen. Zusätzlich erschütterten zwei Erdbeben die Region, die jedoch keine größeren Schäden verursacht haben sollen.

Die jüngsten Unwetter sind Teil eines Musters extremer Wetterereignisse, die in China während der Sommermonate zunehmen. Während einige Gebiete unter sintflutartigen Regenfällen leiden, kämpfen andere mit extremer Hitze und Dürre. Die Regierung in Peking hat ihre Anstrengungen zur Katastrophenvorsorge verstärkt, doch die Häufung derartiger Ereignisse gibt Anlass zur Sorge. Klimaforscher warnen, dass der Klimawandel die Intensität und Häufigkeit solcher Niederschlagsereignisse weiter erhöhen könnte. Auch aus deutscher Perspektive ist die Entwicklung bedeutsam, da deutsche Unternehmen und Touristen in den betroffenen Regionen präsent sind.

Divergenz der Quellen

— · 7 Quellen · 5 Sprachen

0%Niedrig

Wie stark die Quellen die gleichen Fakten unterschiedlich darstellen.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 5 Sprachen

TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Atlantische / angloamerikanische PresseChinesische Presse
Atlantische / angloamerikanische Presse
PragmatismusDistanz

The earthquake is reported with factual details, including the rescue of a 91-year-old man from the rubble, which provides a positive angle amidst the tragedy. The response efforts and evacuations are highlighted, but the overall tone remains balanced.

Chinesische Presse
DistanzPragmatismus

The coverage focuses on the tremors felt in Hong Kong, with the observatory receiving reports. The impact on mainland China is mentioned briefly, but the narrative centers on the local experience in Hong Kong.

Diese Nachricht erschien in

7 Quellen · 5 Sprachen

Verwandte Artikel

Sport

Belgien und Iran mit torlosem Remis: VAR aberkennt Tor, Ngoy fliegt vom Platz

8 Sprachen · 37 Quellen

Sport

Serena Williams kehrt mit 44 Jahren ins Einzel von Wimbledon zurück

9 Sprachen · 30 Quellen

Kriminalität & Katastrophen

Schüsse an philippinischer Schule: Drei Tote, zwei Jugendliche festgenommen

10 Sprachen · 23 Quellen

Mehr lesen